DSDS-Gewinner spielt Tarzan: Alexander Klaws kämpft mit Vorurteilen

DSDS-Gewinner spielt Tarzan: Alexander Klaws kämpft mit Vorurteilen

Auch sieben Jahre nach seinem Gewinn der ersten Staffel von "Deutschland sucht den Superstar" (DSDS) wird Alexander Klaws mit Vorurteilen konfrontiert. "Das wird auch nicht aufhören", sagte der heute 26-Jährige in Hamburg.

Wenn er eine Rolle annehme, zweifelten die Leute entweder an ihm oder sie bauten einen hohen Erwartungsdruck auf. "Das wird mich wohl mein Leben lang begleiten", sagte Klaws. Aber er komme damit zurecht, denn das treibe ihn auch an.

"Ich versuche, trotz allem die Ruhe zu bewahren. Ich weiß, was ich kann", betonte der Sänger und Schauspieler. Was er sich vorgenommen habe, sei bislang gelungen. "Mit jeder neuen Aufgabe kamen auch andere Angebote", sagte er. Folglich sei er mit seiner Entwicklung zufrieden. Ab Ende Mai ist Klaws in der Neuen Flora in Hamburg als Titelfigur in Phil Collins' Musical "Tarzan" zu sehen.

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In Bezug auf einige "DSDS"-Gewinner nach ihm, die in der Versenkung verschwanden, sagte Klaws: "Ich würde mich freuen, wenn endlich mal jemand kommt, der sich langfristig in der Branche hält. Mark Medlock tut das, auch wenn er einen total anderen Weg geht als ich. Er verlässt sich auf Dieter Bohlen, den ich absolut respektiere." Er selbst habe etwas Neues ausprobieren wollen, sagte Klaws. "Und wenn man noch ein paar Jahre in diesem Beruf verbringen möchte, muss man das auch tun." Sein Anspruch sei es nicht, "in fünf Jahren auf dem Ballermann aufzutreten".

Zudem glaubt der 26-Jährige, dass sich viele "DSDS"-Kandidaten "einfach gnadenlos überschätzen". "Sie denken, wenn sie gewonnen haben, läuft alles wie von selbst." Aber nach einem Sieg müsse man erst recht an sich arbeiten. "DSDS" könne "nur ein Startschuss sein.

(DDP/das)