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Freizügige Propaganda: 20 Stripperinnen feiern Wladimir Putin

Freizügige Propaganda : 20 Stripperinnen feiern Wladimir Putin

Wladimir Putin war sich noch nie für ungewöhnliche Propaganda-Maßnahmen zu schade. Tigerjagd, Amphoren-Tauchen, Oben-Ohne-Reiten, 21-Kilo-Hecht-Angeln, alles hat der russische Präsident schon geschafft. Jetzt bekommt er Unterstützung von außen: 20 Stripperinnen feiern ihn mit einem Erotikkalender als Friedensstifter in Syrien.

Die Damen arbeiten im Moskauer "Golden Girls Club" und verspürten offenbar das Bedürfnis, ihrem Präsidenten dafür zu danken, dass er ein bewaffnetes Eingreifen des Westens in Syrien vorerst verhindert hat - auch wenn einige der Damen gar nicht wissen, was Syrien ist. Aber das sind unbedeutende Kleinigkeiten.

Und so haben sie in Zusammenarbeit mit Journalismus-Studenten der Universität Moskau einen Kalender "zu Ehren des russischen Präsidenten Putin und dessen Anti-Kriegs-Haltung im Syrien-Konflikt" veröffentlicht.

Das Ergebnis zeigt auf jedem Monatsblatt eine oder mehrere der im Club arbeitenden Damen und einen knackigen Spruch wie "Nach Chemie in der Liebe suchen, aber nicht in Syrien", "Blicke werfen, aber nicht mit Patronen schießen", "Obama, du hörst nicht auf Michelle? Dann hör' auf mich!", "Tanzflächen aufmischen, aber keine Häuser in die Luft jagen" oder auch "Es herrscht noch Frieden auf der Welt, danke Putin dafür".

Eine limitierte Auflage der Kalender wird für die Gäste des Clubs gedruckt, außerdem wird es zwei spezielle Ausgaben geben, von denen eine an Wladimir Putin und eine weitere in englischer Sprache an die US-Botschaft in Moskau mit der Bitte gesendet werden soll, diese an Barack Obama weiterzuleiten.

Ob es der Kalender wohl an eine Wand im Oval Office schafft?

Hier geht es zur Bilderstrecke: Erotik-Kalender: Stripperinnen danken Putin für den Frieden

(csr)