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Knef-Zitate: "Manchmal bin ich sehr hautlos und verletzbar"

Knef-Zitate: "Manchmal bin ich sehr hautlos und verletzbar"

Berlin (rpo). Hildegard Knef war bekannt für ihre direkte Art und ihren Sarkasmus. Aussprüche der Künstlerin:

ZUR KRANKHEIT:

"Keine Klinik kann so schön sein, dass man sie auf lange Zeit als angenehm empfindet." (in der Johannes B. Kerner Show, 17.01.2002)

"Ich bin allein in diesem Jahr zwei Mal gestorben. Physisch war ich tot. Ich war im Koma." (Interview in der "Bild"-Zeitung vom 27. Dezember 2001)

"Sie haben mich umgebracht. Sie haben mich 100 Tage auf die Intensivstation gebracht. Das ist genauso wie jemanden umzubringen." (Interview mit "Bild am Sonntag" am 23. Dezember 2001 zum fehlenden Sauerstoffgerät an Bord eines Flugzeugs)

ZU GLÜCK UND FAMILIE:

"Am glücklichsten war ich bei der Geburt meiner Tochter...Ich bin glücklich, wenn ich mit einem Menschen ein wunderbares Gespräch führe, mit Freunden zusammensitze, einen Mann habe, den ich liebe und der mich liebt. Und die Schönheit der Ehe, die Schönheit einer Verbindung zwischen zwei Menschen ist das Glück." (Interview mit dem "Deutschen Allgemeinen Sonntagsblatt" am 20. August 1999)

ZUR KARRIERE:

"Ich hätte nur gern Manager gehabt, die mich nicht betrogen hätten, Finanzberater, die nicht mit meinem Geld nach Caracas abgehauen wären." (Interview in der "Bild"-Zeitung vom 27. Dezember 2001)

"Manchmal bin ich sehr hautlos und verletzbar. Dann stehe ich allein auf der Konzertbühne und spüre, dass in der fünften Reihe links jemand nur gekommen ist, um mich nicht zu mögen. So durchlässig bin ich." (Interview mit dem "Deutschen Allgemeinen Sonntagsblatt" am 20. August 1999)

ZU LEBEN UND TOD:

"Der Abschied ist einfach nicht so erfreulich. Vielleicht hat man Glück und fällt plötzlich um. Aber selbst dann weiß ich nicht, ob die Sekunden nicht zu Stunden werden." (Interview mit dem "Deutschen Allgemeinen Sonntagsblatt" am 20. August 1999)

"Wo ich sterbe, ist mir allerdings pfeifegal. Hauptsache, ich habe meine Familie um mich herum." (Interview in der "Bunten" im Februar 2001)

(RPO Archiv)