Jahresrückblick 2022 Ein Jahr in 174 Augenblicken

Düsseldorf · 2022 war für die Welt kein ruhiges Jahr. Vorherrschendes Thema war der Krieg in der Ukraine. Aber auch der Tod der Queen hat viele Menschen bewegt. Was ist sonst noch alles passiert? Ein Rückblick in Bildern.

Wichtige Ereignisse 2023: Was passierte in der Welt? Übersicht
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Das ist alles im Jahr 2023 passiert

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Foto: dpa/Antonis Nikolopoulos

In diesem Jahr blickte wohl die ganze Welt auf die Ukraine. Russland hatte im Februar damit begonnen, das Land anzugreifen. Der ukrainische Präsident Selenskyj rief den Kriegszustand aus und ordnete die Generalmobilmachung an. Es gab zahlreiche Tote und Verletzte, etliche Menschen sind auch heute noch auf der Flucht.

Eine Folge des Krieges waren unter anderem stark gestiegene Benzin-Preise. Diesel ist immer noch teurer als Super E10. Auch die Preise von Erdgas und Heizöl stiegen deutlich an.

Dafür wurde aber das Bahnfahren so günstig wie nie: Für neun Euro konnten Bahnfahrer im Regionalverkehr durch ganz Deutschland reisen – zumindest drei Monate lang. Das sorgte vor allem auf der Insel Sylt für eine Flut an Tagestouristen - und einigen Punks, die für Aufsehen sorgten.

Im Sommer hatten viele Länder in Europa mit einer außergewöhnlichen Hitze- und Dürrewelle zu kämpfen. Nicht nur Deutschland litt unter Temperaturrekorden und einer beispiellosen Trockenheit. In Teilen Portugals, Spaniens und Frankreichs wüteten verheerende Waldbrände, bei denen zehntausende Hektar Wald zerstört wurden, hunderte Menschen durch die Hitze ihr Leben verloren und unzählige aus ihren Häusern vertrieben wurden.

Und auch im Jahr 2022 musste die Welt von bedeutenden Persönlichkeiten Abschied nehmen. Queen Elizabeth II. starb im Alter von 96 Jahren auf ihrem schottischen Landsitz Schloss Balmoral. Ihr Nachfolger auf dem Thron ist ihr ältester Sohn Charles Philip Arthur George, der nun zu Charles III. geworden ist. Mit einem der größten Staatsbegräbnisse der Geschichte nahm die Welt Abschied von der Queen. Unter den Augen von Millionen Fernsehzuschauern in aller Welt erwies eine trauernde Nation in London und Windsor der verstorbenen Königin Elizabeth II. die letzte Ehre. Zahlreiche Staatsoberhäupter und Monarchen nahmen teil. Hunderttausende säumten die Straßen.

Doch es gab auch Anlässe zur Freude – zumindest für zahlreiche Jecken im Land: Vor zwei Jahren stieg er noch ganz ohne Publikum aus dem Senftopf, im vergangenen Jahr unter strengen Corona-Regeln. Doch als er am 11.11.2022 erwachte, läutet der Hoppeditz eine Karnevalssession ohne Einschränkungen ein. Pünktlich um 11.11 Uhr kam die Düsseldorfer Kult-Figur zum Vorschein, umjubelt von Hunderten Menschen auf dem Rathausvorplatz.

(dtm)