14 Menschen sind bei extremen Temperaturen gestorben: Hitzewelle lähmt die USA

14 Menschen sind bei extremen Temperaturen gestorben : Hitzewelle lähmt die USA

Washington (rpo). Eine Hitzewelle lähmt weite Teile der USA: In Newark im Bundesstaat New Jersey wurden am Donnerstag 40 Grad Celsius gemessen, in New Yorks Central Park 39,4 Grad. Die Zahl der Hitzetoten stieg auf mindestens 14 an.

Die gefühlte Temperatur betrug nach Angaben des Wetterdienstes 46 Grad Celsius. Die Zahl der Hitzetoten stieg auf mindestens 14.

Im Osten des Landes wurde eine kühle Wetterfront aus Kanada erst am Wochenende erwartet. Die Gouverneure von New York und New Jersey gaben allen Staatsbediensteten am Donnerstag schon um 14.00 Uhr Ortszeit hitzefrei. New Yorks Regierungschef George Patakis gewährte zudem allen Bürgern freien Eintritt zu staatlichen Stränden und Bädern.

In mehreren Staaten brach teilweise die Stromversorgung zusammen, weil das Netz wegen der überall eingeschalteten Klimaanlagen hoffnungslos überlastet ist. In zahlreichen Städten wurden eigens "Kühlzentren" zum Erholen eingerichtet. Vielerorts öffnete die Feuerwehr Straßenhydranten für Duschen. Vor allem ältere Menschen und Kranke wurden aufgerufen, in den Häusern zu bleiben.

An alle Bürger erging der Appell, die stickige Luft nicht noch zusätzlich durch qualmende Gartengrills und benzinbetriebene Rasenmäher zu verschmutzen. In der Bundeshauptstadt Washington, wo das Thermometer am Freitag auf über 36 Grad steigen sollte, können die Bürger kostenlos die Stadtbusse benutzen.

(RPO Archiv)