73-jährige Vermieterin erschlagen Hammer-Mord: Bestattungshelfer freigesprochen

Aachen (dpa/lnw). Im Prozess um den Mord an einer 73-jährigen Rentnerin hat das Landgericht Aachen am Montag den 35 Jahre alten Angeklagten aus Mangel an Beweisen freigesprochen.

Die Staatsanwaltschaft hatte dem arbeitslosen Bestattungshelfer vorgeworfen, seine Vermieterin im vergangenen März mit einem Hammer erschlagen zu haben. Nach dem Urteil des Schwurgerichts reichten die Indizien jedoch nicht für eine Verurteilung aus.

Nach Darstellung der Anklage soll der 35-Jährige der im gleichen Haus lebenden Vermieterin mit dem Hammer den Schädel eingeschlagen und 500 Mark Bargeld geraubt haben. Daher hatte die Staatsanwaltschaft eine lebenslange Haftstrafe wegen Mordes gefordert.

"Uns ist es nicht gelungen, Klarheit und ein Gefühl von Sicherheit zu schaffen", so das Resumee des Vorsitzenden Richters. Wie ein Gerichtsmediziner im Prozess erläutert hatte, war die Frau erst einige Stunden nach der Hammerattacke gestorben. Ihr Leichnahm war am anderen Tag von ihrer Tochter entdeckt worden.

(RPO Archiv)
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