Duisburg: Großbrand im Duisburger Hafen

Duisburg : Großbrand im Duisburger Hafen

Feuer im Duisburger Hafen: Auf der sogenannten Schrottinsel hat ein großer Berg von Metallabfällen am Freitagnachmittag Feuer gefangen. Bei den Löscharbeiten zog sich ein Feuerwehrmann schwere Brandverletzungen zu.

Auf dem Gelände einer Recyclingfirma auf der Schrottinsel sind Metallabfälle in Brand geraten. Die Flammen schlugen am Nachmittag meterhoch in den Himmel. Die Feuerwehr war am Abend mit Löschbotten und einem Großaufgebot von rund 120 Kräften im Einsatz.

Wie die Feuerwehr unserer Redaktion bestätigte, zog sich ein Feuerwehrmann gravierende Brandverletzungen zu. Wie lange der Einsatz noch dauert, sei noch nicht absehbar. Am Abend waren alle Feuerwehrleute aus Duisburg vor Ort, zudem rückten Einsatzkräfte aus Düsseldorf nach Duisburg aus.

Ein zweites Feuer in Duisburg wurde zudem in den Abendstunden aus der Innenstadt an der Klosterstraße gemeldet. Dieser Brand war zwar nach ersten Informationen schnell unter Kontrolle, band aber Einsatzkräfte.

Feuerwehr warnt Anwohner vor Rauch

Die Stadt bat am Abend Anwohner und Bürger im Bereich Duisburg-Alt-Homberg, Altstadt, Dellviertel, Duissern, Hochemmerich, Hochfeld, Kaßlerfeld, Laar, Mittelmeiderich, Neudorf-Nord, Neudorf-Süd, Neuenkamp, Obermeiderich, Ruhrort, Untermeiderich, Wanheimerort in geschlossene Räume zu gehen. Türen und Fenster sollen geschlossen bleiben. Klimaanlagen sollen abgeschaltet werden. Im Stadtteil Meiderich waren am Abend Sirenen zu hören.

Nur in dringenden Fällen sollen Feuerwehr und Polizei angerufen werden. Sobald es neue Erkenntnisse gibt, werden diese über Seite der Stadt Duisburg und über die Rufnummer 0800 / 1121313 bekannt gegeben.

Die Schrottinsel liegt nördlich des Innenhafens. Bei dem Einsatz werden die Feuerwehrleute von Kollegen der Freiwilligen Wehr und der Werksfeuerwehr Sachtleben unterstützt, melden Beobachter.

Die Rauchsäule war kilometerweit deutlich zu sehen, sogar von Düsseldorf aus. Zahlreiche Autofahrer beobachteten den Rauch von der A59 und der A40.

(top/RP)