Monaco: Gerüchte um Ehekrise bei den Grimaldis

Monaco : Gerüchte um Ehekrise bei den Grimaldis

Charlène von Monaco steht seit ihrem Fehlen bei der Krönung in den Niederlanden in der Kritik. Sie wehrt sich gegen die Vorwürfe.

Als die Thronfolgerpaare der europäischen Königs- und Fürstenhäuser vergangene Woche über den roten Teppich in Amsterdam schritten, fehlte eine Frau: Fürstin Charlène war der Einladung zum Thronwechsel in die Niederlande nicht gefolgt. Der monegassische Palast hatte ihr Fehlen kurz darauf mit einer schon lange geplanten Reise der 35-Jährigen entschuldigt: "Charlène reist nach Südafrika als Teil ihrer Aktivitäten für ihre Foundation. Sie besucht die Hochzeit einer engen Freundin", hieß es in der offiziellen Mitteilung. Albert kam alleine – und zog damit alle Blicke auf sich. Das Fernbleiben von Charlène beim wichtigsten royalen Ereignis des Jahres werten Experten trotz der Entschuldigung als Affront gegen das neue Königspaar der Niederlande, Willem-Alexander und Máxima.

Die Fragen, wo Charlène war und was wirklich hinter dem Fernbleiben der monegassischen Prinzessin steckt, werden seitdem heftig diskutiert. In Südafrika soll die frühere Weltklasse-Schwimmerin am Tag der Krönung gemeinsam mit dem Schwimmstar Ryk Neethling für Fotoaufnahmen posiert haben, die in der südafrikanischen Ausgabe der "Marie Claire" erscheinen sollen. Wie die Zeitschrift "Bunte" berichtet, wohnte Charlène in Durban in der Präsidentensuite des Hotels "Oyster Box". Der 35-jährige Ryk Neethling twitterte im Laufe des Tages ein Foto des Hotelstrands. Die Hochzeit ihrer langjährigen Freundin Leanne fand hingegen erst vier Tage nach der Krönung statt.

In einem Interview mit der südafrikanischen Zeitung "Sunday World" tritt Charlène nun Gerüchten um eine angebliche Ehekrise entgegen. Sie nennt ihren Ehemann Albert die "Liebe ihres Lebens". Unmittelbar nach der Hochzeit im Sommer 2011 seien keine Kinder geplant gewesen, stellt die Fürstin klar. "Ich glaube, ich habe ein wenig Zeit gebraucht, mich einzugewöhnen und anzupassen." Auch zu ihren privaten Plänen äußerte sich die gebürtige Südafrikanerin: Sie habe fest vor, Mutter zu werden. "Ich setze mich nicht unter Druck. Es wird einfach passieren. Wenn es passiert, passiert es", sagte sie. Außerdem habe sie sich zunächst vergewissern wollen, dass ihre Stiftung gut anlaufe. "Ich wollte in den ersten Monaten alles regeln und mich ausruhen. Wir hatten eine große Hochzeit. Die Zeit danach war eine Umstellung. Jetzt bin ich angekommen, und ich denke, es werden Kinder kommen", verriet die Fürstin. Inzwischen ist Charlène wieder zurück in Monaco: Gemeinsam mit Albert besuchte sie dort die Gala "Woman of the Year".

(RP)
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