Forbes-Liste führt Michael Schumacher auf Platz 15: George Lucas Spitzenverdiener der US-Unterhaltungsbranche

Forbes-Liste führt Michael Schumacher auf Platz 15 : George Lucas Spitzenverdiener der US-Unterhaltungsbranche

New York (dpa). Mit rund 400 Millionen Dollar (800 Millionen Mark) hat "Star Wars"-Schöpfer George Lucas 1999 mehr Geld verdient als jeder andere im us-amerikanischen Unterhaltungsgeschäft. Das geht aus den vom Wirtschaftsmagazin "Forbes" ermittelten Listen der 100 prominentesten Vertreter der Branche hervor.

Während Lucas mit Abstand die höchsten Einnahmen verbuchen konnte, kam er jedoch auf der am Freitag von "Forbes" ins Internet gestellten Liste der "Celebrity 100" insgesamt nur auf Platz zwei. (www.forbes.com) Nach Auswertung anderer Faktoren - Erscheinung auf Magazin-Titelseiten, Rundfunk- und Fernsehauftritte, Presseartikel sowie Besuche von Star-Internetseiten - setzte "Forbes" die Schauspielerin Julia Roberts auf den Spitzenplatz.

Am profitträchtigsten unter den Filmproduktionen war wiederum "Star Wars: Episode 1 - The Phantom Menace". Der Science-Fiction- Streifen spielte allein in den USA 430 Millionen Dollar ein. Nach "Titanic" ist das Lucas-Werk weltweit der Film mit den insgesamt zweithöchsten Einnahmen.

Rein finanziell gesehen erreichte Roberts mit Einnahmen von 50 Millionen Dollar zwar nur den 12. Rang. Platz eins der Celebrity- Liste stehe ihr aber in der Gesamtwertung auch deshalb zu, weil diese die "künftigen Einnahme-Chancen" aus dem derzeitigen Beliebtheitsgrad hochrechne.

Den Bronze-Platz der Gesamtliste gesteht "Forbes" der TV- Entertainerin Oprah Winfrey zu, die allein nach ihrem Einkommen in der "Geld-Reihenfolge" mit 150 Millionen Dollar Jahreseinkommen allerdings hinter Lucas den zweiten Rang belegt. Im Vorjahr war Winfrey noch mit 267 Millionen Dollar die Spitzenverdienerin der Branche gewesen.

Tom Hanks, der in diesem Jahr erneut Oscar-verdächtige Star des Films "The Green Mile", erreichte auf der durchaus nicht unumstrittenen Promi-Gesamtliste Platz vier (71,5 Millionen Dollar, Geldliste Platz fünf), gefolgt von Basketball-Star Michael Jordan (40 Millionen).

Zu den Verdienern von Rieseneinkommen gehört auch der Modemacher Giorgio Armani. Er kommt auf der reinen Geldliste von "Forbes" mit 135 Millionen Dollar auf den dritten, im Gesamt-Ranking aber nur auf den 26. Platz. Fernsehproduzent David Kelley war 1999 der Vierte unter den Spitzenverdienern des US-Entertainment. Die TV-Serien "Ally McBeal" und "The Practice" brachten ihm laut "Forbes" 118 Millionen Dollar ein.

Zu den ersten zehn unter den Schwerverdienern gehören auch die Schriftsteller Tom Clancy (66 Millionen) und Stephen King (65 Millionen), die Teeny-Band Backstreet Boys (60 Millionen) sowie der Regisseur Steven Spielberg (ebenfalls 60 Millionen) und der Schauspieler Bruce Willis (54,5 Millionen).

(RPO Archiv)
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