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Cessna stürzte in Victoriasee: Fünf Deutsche bei Flugzeugabsturz getötet

Cessna stürzte in Victoriasee : Fünf Deutsche bei Flugzeugabsturz getötet

Kampala/Berlin (dpa). Beim Absturz eines Kleinflugzeuges in den Victoriasee sind fünf Deutsche am Montagabend ums Leben gekommen. Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes in Berlin bestätigte am Dienstag, dass zwei Männer und eine Frau an Bord der Unglücksmaschine Angehörige der Deutschen Botschaft in Kampala waren. Ein vierter Passagier war der Ehemann der Frau.

Die Cessna 210 war beim Landeanflug auf den internationalen Flughafen Entebbe, 35 Kilometer südöstlich der ugandischen Hauptstadt, in den See gestürzt. Das teilte die ugandische Luftfahrtbehörde CAA der dpa am Dienstag in Kampala mit. Entgegen ersten Berichten wurde das Wrack zunächst nicht gefunden. Suchmannschaften mit Berufstauchern seien im Einsatz, sagte ein CAA- Sprecher. Obwohl noch keine Leichen gefunden wurden, könne man nicht mehr mit Überlebenden rechnen, hieß es in Berlin.

Das Flugzeug kam aus dem benachbarten Tansania und war in Deutschland unter der Nummer D-EAGL registriert. Auch die Behörden vor Ort gingen davon aus, dass alle fünf Insassen getötet worden sind. Ein Sprecher der deutschen Botschaft bestätigte, dass der Pilot auch Deutscher war.

Das einmotorige Flugzeug war vom Kilimandscharo-Flughafen unweit der Stadt Arusha gestartet. Dieser Airport gilt als Hauptreiseziel für Touristen, die entweder das Kilimandscharo-Bergmassiv besteigen oder den berühmten Serengeti-Nationalpark besuchen wollen. Einzelheiten über die Ursache des Unfalls gab es zunächst nicht. An der Unglücksstelle ist der See bis zu 120 Meter tief.

(RPO Archiv)