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Wolfgang Schäuble bei „Maischberger“​: Kritik an Schröder und Lob für Scholz​

„Maischberger“ : „Es ist eine Schande für ihn“ – Schäuble kritisiert Schröder

Der frühere Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble findet in der Causa Schröder in der ARD-Talksendung „Maischberger“ deutliche Worte. Der CDU-Politiker hält die Nähe von Altkanzler Gerhard Schröder zur russischen Politik und Wirtschaft für eine Schande.

„Die Debatte um den früheren Bundeskanzler, die ödet mich eigentlich an. Ich finde allerdings schäbig, dass ein ehemaliger Bundeskanzler, sich in die Dienste einer ausländischen Gesellschaft begibt“, sagte Schäuble in der Talksendung.

Zudem bedauerte der CDU-Politiker, dass sowohl seine Partei als auch die Bundesregierung sich nun damit beschäftigt, Altkanzler Schröder Privilegien zu streichen. „Eigentlich habe ich fast nur noch Mitleid mit diesem Mann. Aber es ist eine Schande für ihn, und es ist kein Ruhmesblatt für die Bundesrepublik Deutschland“, sagte Schäuble.

Hingegen lobte er die Politik von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) im Ukraine-Krieg. Insbesondere die Zeitenwende-Rede sei bemerkenswert gewesen. „Das hätte man dem Bundeskanzler einer Ampel-Koalition nicht so ohne Weiteres zugetraut. Das war eine große Leistung.“ Jetzt müsse die Bundesregierung, was sie angekündigt habe, konsequent umsetzen.

(felt)