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Dschungelcamp: Wiedersehen zur Lästerrunde

Dschungelcamp : Wiedersehen zur Lästerrunde

Düsseldorf (RPO). Raus aus dem Dschungel, rein in die Talkshows: Sonntagabend schon treffen sich die Kandidaten der RTL-Erfolgsreihe im noblen Hotel vor dem Kameras wieder. Dann dürfen sie sich so richtig aussprechen. Nach den Querelen im Camp darf eine Lästerrunde erwartet werden.

Der frisch gekürte Dschungelkönig Peer Kusmagk kann sich erstmal die Hände reiben: Ihn hat der enorme Zuspruch der Zuschauer "überrascht" und "überwältigt", sagte er in einem Interview. Während der "schwierigen Zeit der Isolation, als sich die anderen Camp-Bewohner gegen mich gewendet haben", habe er versucht, "auf sein Herz und sein Gefühl zu hören", sagte der 35-Jährige am Sonntag. Das hat offenbar geklappt.

Die "Verlierer" der Sendung haben offensichtlich noch Gesprächsbedarf. Sarah Knappick, die mit Sänger Jay Khan aneinandergeriet, legte schon mal vor: Die 24-Jährige sagte über ihre Mitcamper: "Ich glaube, viele Kandidaten haben sich im Camp oder nach ihrem Auszug selber disqualifiziert und ihr wahres Gesicht gezeigt."

Jay Khan hat die ganze Aufregung um seine angeblich inszenierten Liebesspiele nicht verkraftet: Als ihm Indira nach seinem Auszug aus dem Camp erzählte, welches Image er in der Öffentlichkeit hat, musste er in eine Klinik. Zwar hat der 28-Jährige laut "Bild.de" das Krankenhaus inzwischen verlassen, ob er am Sonntag zur Wiedersehens-Sendung kommt, ist aber weiter unklar.

Sarah hat sich erholt

Sarah wäre bereit für ein Wortgefecht, denn sie hat sich fünf Tage nach ihrem Weggang aus dem Dschungelcamp wieder erholt. "Nach ein paar Tagen in der Zivilisation geht es mir schon wieder gut", sagte sie der "Bild am Sonntag". "Ich habe ein paar Tage Ruhe gebraucht, um wieder zu mir zu kommen und ein paar Dinge zu verarbeiten." Im Dschungel herrsche eine Extremsituation: "Man sitzt mit Menschen zusammen, die man zum größten Teil nicht kennt, hat Hunger." Dem habe sie sich stellen wollen. "Ich wollte stark sein und ich glaube, das war ich auch. Ich bin mir treu geblieben und war authentisch."

Dschungekönig Peer sah das ähnlich. Er hatte den Unmut der anderen Kandidaten auf sich gezogen, als er sich auf die Seite des geschmähten Models stellte. Er habe einfach versucht, "eine geschwächte Person zu schützen". Es bedeute ihm viel, dass er mit diesem Verhalten anscheinend "vielen Menschen in Deutschland aus der Seele gesprochen" habe.

Insgesamt hätten die vergangenen zwei Wochen "zu den einprägsamsten Erfahrungen seines Lebens" gehört. "Ich würde allerdings lügen, wenn ich sagen würde, dass ich mich jetzt auf nichts mehr freue, als alle anderen wiederzusehen". Schließlich hätten sie viele Tage auf engstem Raum verbracht. "Wenn einige Zeit vergangen ist, werde ich mich sicher auch wieder auf ein Gespräch mit einigen freuen", sagte Kusmagk.

Jetzt fiebere er aber erst einmal dem Wiedersehen mit Freunden und Familie entgegen. Er hoffe aber auch auf das eine oder andere Fernsehangebot. "Ich freue mich auf alles, was kommt", sagte er.

Nun, Sonntagabend bei RTL können die elf Ex-Kandidaten erstmal telegen Wiedersehen feiern. Falls ihnen danach ist.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Finale: Peer ist der neue Dschungelkönig

(dapd/top)