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Germany's Next Topmodel: "Wie ein Storch im Salat"

Germany's Next Topmodel : "Wie ein Storch im Salat"

Düsseldorf (RPO). Es waren die Tiere, die die sechste Folge von "Germany's Next Topmodel" dominierten. Larissa bewegte sich bei der von den Mädchen selbst organisierten Modenshow "wie ein Springpferd", Sarina kam "vom Kühemelken" und Maria stolperte beim Livewalk "wie ein Storch im Salat" – die Urteile von Heidi Klum fielen in Las Vegas deutlich aus.

Düsseldorf (RPO). Es waren die Tiere, die die sechste Folge von "Germany's Next Topmodel" dominierten. Larissa bewegte sich bei der von den Mädchen selbst organisierten Modenshow "wie ein Springpferd", Sarina kam "vom Kühemelken" und Maria stolperte beim Livewalk "wie ein Storch im Salat" — die Urteile von Heidi Klum fielen in Las Vegas deutlich aus.

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p class="text">Aber das war auch gut so. Denn das war wenigstens etwas, das die Teilnehmerinnen zu einer Besonderheit machten, also neben Marie, die mal wieder das Casting für einen Kunden-Job gewann und am Ende beim Livewalk auf 14-Zentimeter-High-Heels direkt weitergewählt wurde und nicht mit den anderen zwölf Mädchen auf die Entscheidung warten musste.

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p class="text">Beliebt hat sie sich damit jedoch nicht gemacht. Die anderen Kandidatinnen waren genervt und Ira sprach schon beim Casting für das neue Gil-Bret-Gesicht aus, was die anderen dachten: "Sie kam aus dem Casting und meinte 'So was wie mich suchen die'. Das fand ich schon krass. Selbstbewusstsein ist gut, aber das fanden viele Mädchen unangebracht." Auch Larissa, die bereits Anfang Februar zu "Austria's Next Topmodel" gekürt wurde, hat Marie als gefährliche Konkurrentin genau im Blick.

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p class="text">Allerdings musste auch die Österreicherin diesmal kräftig Kritik einstecken — vor allem bei der Herausforderung, in einem überfüllten Einkaufszentrum mitten in Las Vegas gemeinsam mit den anderen Mädchen in nur einer Stunde ihre erste Modenschau komplett selbst zu organisieren: von den Outfits, über Haare und Make-up, Choreografie bis hin zur Reihenfolge. Während Larissa sicher war, sich den perfekten Gang für den Laufsteg bei den Topmodels abgeguckt zu haben, fand Heidi, dass "das gar nicht geht". Und auch von Peyman gab es Gegenwind: "Deine Kurve zeigt eher nach unten."

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p class="text">Punkten konnte bei der Modenschau-Challenge auf jeden Fall Sara, die es auf Anhieb verstand, sich als Laufsteg-Model zu präsentieren. "Sara fand ich wirklich sehr gut auf dem Laufsteg", sagte Heidi. "Wenn du nicht so wild mit dem Kopf wackeln würdest beim Laufen, hättest du hier die Challenge gewonnen — das musst du in den Griff kriegen." Über den Sieg und einen 1000-Dollar-Einkaufscheck durfte sich dagegen Mandy freuen, die die Jury mit ihrem umwerfenden Blick überzeugte und dann spontan Freundin Tamara mit zum Shopping nahm.

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p class="text">Für Tamara blieb das jedoch das einzige Highlight der Sendung. Genau wie Katrina, Aline, Dana und Maria war sie mal wieder nur im Hintergrund zu sehen — Dana und Aline machten lediglich bei der Modenshow auf sich aufmerksam, als bei beiden unfreiwillig der Po unter den knappen Kleidern zum Vorschein kam. Jessica blamierte sich dagegen beim Gil-Bret-Casting, weil sie wieder einmal die englischen Anweisungen nicht verstand. Dabei würde es sicher reichen, wenn sie sich einfach nur die klassischen Posing-Floskeln aneignen würde.

Letztendlich musste Dana gehen, die aus ihren Tränen keinen Hehl machte. Eigentlich schade, denn damit musste eine zwar eher unauffällige, dafür aber meist gut gelaunte und nicht zickige Kandidatin die Sendung verlassen — und besser für die Nerven der Zuschauer wäre wohl gewesen, wenn Sarina hätte gehen müssen. Sie überzeugte bei keiner Aufgabe und ist mit ihrer kindlichen und naiven Art langsam einfach fehl am Platz, wenn es um die Suche nach einem Topmodel geht.