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Wer wird Millionär? zur WM 2018: Kandidat verrät Lieblingsklub von Angela Merkel

WM-Spezial bei „Wer wird Millionär?“ : Kandidat verrät Angela Merkels Lieblingsklub

„Wer wird Millionär“ stand am Montagabend im Zeichen der WM. Für eine Kandidatin war allerdings kurz nach dem Anpfiff bereits Schluss. Und ein anderer verriet, für welchen Fußballklub das Herz von Kanzlerin Merkel schlägt.

So schnell kann es gehen: Gerade erst hat Kandidatin Sina Gerisch bei Günther Jauch auf dem Ratestuhl Platz genommen, da ist das Spiel für sie auch schon wieder gelaufen. Beim WM-Spezial von „Wer wird Millionär“ musste die HSV-Anhängerin, die den Spitznamen „Pöbel-Sina“ trägt, am Montagabend bereits nach der fünften Frage den Stuhl räumen.

Die Regeln bei der Sonderausgabe sind etwas modifiziert: Jeder Kandidat hat vier Joker, es gibt keine Sicherheitsstufen und als Besonderheit gibt es eine Fußballfrage. Bevor es losgeht, muss der Kandidat jedoch mitteilen, bei welchem Betrag er diese gerne gestellt bekäme. Die 27-Jährige, die es als Erste auf den Stuhl schafft, weil sie die Fußballtrainer Jupp Heynckes, Julian Nagelsmann, Jürgen Klopp und Jogi Löw als Schnellste nach ihrem Alter sortieren kann, wählt die fußballspezifische Frage beim Betrag von 8000 Euro.

„HSV auch bei WWM zweitklassig“

„Was mussten Ende April nicht nur die Physiker zur Kenntnis nehmen?“, möchte Jauch von der Kandidatin für 500 Euro wissen. Die möglichen Antworten: Gravitation gilt nicht mehr, Magnetismus außer Kraft, Echo wird abgeschafft oder Lichtjahr ist vorüber.

„Lichtjahr ist vorüber“, antwortet die Hamburgerin nach wenigen Augenblicken. Jauch fragt sogar noch einmal nach, was denn eigentlich ein Lichtjahr sei. Physik und Chemie habe sie in der Schule abgewählt, entgegnet sie nur. Sie wird zwar auch noch einmal an ihre vier Joker erinnert, bleibt jedoch bei ihrer Antwort. Im Netz sorgt das Ausscheiden des HSV-Fans anschließend für Häme. Ein Twitter-User schreibt: „Der HSV ist auch bei ,Wer wird Millionär' zweitklassig.“

Immerhin hat sie es auf den Ratestuhl geschafft. Verwehrt blieb es dem prominentesten der Kandidaten, Andreas Bosheck. Der 50-Jährige aus Krefeld wurde als „Grotifant“, das Vereinsmaskottchen des Drittligisten KFC Uerdingen, als wohl berühmtestes Maskottchen Deutschlands bekannt.

Besser als für die Hamburgerin läuft es in der Sendung für Steffen Böhmetzrieder aus Illertissen, der die ersten fünf Fragen im Schnelldurchgang meistert. Bei ihm wird die WM-Spezialausgabe von „Wer wird Millionär“ wenigstens auch ihrem Namen gerecht. Denn der 43-Jähriger ist der Einzige, der - abgesehen von den Auswahlfragen - eine Fußballfrage gestellt bekommt.

Der kleinste Meister

Die Frage für 16.000 Euro: Welches ist die kleinste Punktzahl, mit der man – rein theoretisch – Meister in der 1. Fußballbundesliga der Männer werden kann? 34, 40, 51 oder 60 Punkte? Weil er nicht auf die Lösung kommt, hilft ihm das Publikum. 66 Prozent stimmen richtigerweise für die Möglichkeit „34 Punkte“. Denn würden alle Mannschaften in jedem Spiel Unentschieden spielen, hätten alle Teams nach der Saison 34 Zähler auf dem Konto. Deutscher Meister würde dann das Team, das die meisten Tore erzielt hat.

Nach dieser Frage ist jedoch Schluss für ihn. Die Frage für 32.000 Euro: Wie könnte man das Liebespaar aus dem laut Oscar-Academy besten Film des letzten Jahres umschreiben? Die Antworten: Sekretärin und Ameisenmann, Kellnerin und Spinnenmann, Putzfrau und Amphibienmann oder Stewardess und Dobermann. Gesucht wurde der Film „Shape of Water“, die richtige Antwort wäre Putzfrau und Amphiebienmann gewesen. Weil er die richtige Antwort nicht kennt und auch sein letzter Joker (Telefonjoker) nicht weiterhelfen kann, steigt er aus.

„Mia san mia“ im Kanzleramt

Vorher hat der Offizier, der seit einigen Jahren als Sachbearbeiter im Lagezentrum des Bundeskanzleramts arbeitet, aber noch ein interessantes Detail über Angela Merkel verraten. Bekannt war zwar bislang, dass die Kanzlerin Fußballfan ist. Nicht aber, ob und für welchen Verein sie privat die Daumen drückt.

Ob der Verein eher im Süden sei, möchte Jauch von Böhmetzrieder wissen. Er bejaht. „Die langjährige Kanzlerin hält es mit dem langjährigen Deutschen Meister?“, fragt der Moderator tiefer nach. „Könnte man so umschreiben“, erwidert Merkels Mitarbeiter.