Wer wird Millionär?: Waldi patzt schon wieder bei Fußball-Frage

„Wer wird Millionär?“: Waldi patzt schon wieder bei Fußball-Frage

Beim Promi-Special von „Wer wird Millionär?“ zockten vier Stars um die Million. Sportreporter Waldemar Hartmann stand als Telefon-Joker zur Verfügung. Doch der 70-Jährige glänzte eher mit Unwissen - schon wieder.

Comedian Chris Tall war es, der das Fußball-Urgestein am Montagabend zur Beantwortung der 32.000-Euro-Frage als Joker aus dem Hut zauberte. Natürlich, weil es sich um eine Frage aus der Welt des runden Leders handelte.

Hartmann, genannt Waldi, war schon mehrfach in der Quizsendung beratend tätig. 2013 patzte er jedoch deutlich bei einer Fußballfrage und erntete den wochenlangen Spott einer ganzen Nation. Nun folgte das nächste Kapitel. Die Frage lautete: Welche ist die einwohnerreichste Stadt Deutschlands, die noch nie einen Erstligisten im Männerfußball stellte? Die Optionen: Bonn, Dresden, Fürth oder Saarbrücken.

Moderator Günther Jauch (M.) mit seinen prominenten Kandidaten Götz Otto, Chris Tall, Dunja Hayali und Olli Dittrich. Foto: MG RTL D / Stefan Gregorowius

Als Hartmann schließlich am Telefon die Stimme von Quiz-Moderator Günther Jauch hörte, reagierte er fast schon erschrocken: „Willst du mir eine weitere bundesweite Blamage einbrocken?“, fragte er - zu diesem Zeitpunkt wohl noch im Scherz. Doch genau das sollte am Ende dabei herauskommen.

Denn Hartmann gab nicht nur eine korrekte Antwort an (Bonn), sondern gleich zwei. Seiner Meinung nach war auch Fürth niemals erstklassig im deutschen Fußball. Falsch! Die Franken erreichten erstmals die oberste Liga im Jahr 2012. Zum Glück für den Kandidaten war das Telefonat mit Ablauf des Countdowns vorzeitig beendet. Chris Tall - nicht wirklich schlauer als vorher - wählte zusätzlich den 50/50-Joker und schränkte die Auswahl auf Bonn und Dresden ein.

Am Ende konnte der Comedian mit seinem richtigen Tipp aufatmen. Einen Rückruf an Waldi wollte sich Jauch trotzdem nicht nehmen lassen. „Als Nürnberger muss man das nicht wissen“, rechtfertigte sich dieser offenbar peinlich berührt. Immerhin: 125.000 Euro kamen in dieser Runde für den guten Zweck heraus.

(mro)