Wer wird Millionär: Sportreporter scheitert an Klitschko und Prinz Philip

"Wer wird Millionär?" : Sportreporter scheitert an Klitschko und Prinz Philip

Es hätten 16.000 Euro sein können, am Ende waren es nur 500. Spott und Hohn gab es obendrauf. Denn als Sportreporter hätte es Philipp Nagel bei der RTL-Sendung "Wer wird Millionär" besser wissen können.

Es war die 16.000-Euro-Frage: "Wer hatte bis zu seinem Rückzug im letzten August insgesamt 5496 offizielle Reden gehalten?", fragte Günter Jauch den Sportreporter Philipp Nagel. Die möglichen Antworten: Prinz Philip, Wolfgang Bosbach, Rüdiger Grube oder Wladimir Klitschko. "A und D kann ich ausschließen", sagte Nagel und nahm nach langem Grübeln den 50:50-Joker.

Das half ihm aber nicht viel weiter. Denn genau die beiden Antworten, die Nagel ausgeschlossen hatte, blieben stehen. Er rätselte vor sich hin: Prinz Philip habe ja keine Reden gehalten, sondern sich immer im Hintergrund der Queen aufgehalten, mutmaßte er. Dann entschied sich der Sportreporter für den ehemaligen Box-Weltmeister im Schwergewicht Wladimir Klitschko. Die falsche Antwort.

Mit 96 Jahren in Rente

Zwar hatte der Ukrainer tatsächlich im vergangenen August nach einer Niederlage seine Karriere beendet, offizielle Reden hält aber nur sein Bruder Vitali - ebenfalls ehemaliger Boxer. Dieser ist seit vielen Jahren politisch in seiner Heimat aktiv, und seit 2014 sogar Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Dass diese Verwechslung ausgerechnet dem Sportreporter passiert, dürfte ihn noch eine Weile ärgern.

Die richtige Antwort war übrigens Prinz Philip. Dieser ging im vergangenen August mit 96 Jahren in Rente. Während seiner aktiven Zeit hielt der Monarch nicht nur 5496 offizielle Reden, sondern absolvierte 22.219 Einzelauftritte - also ohne seine Frau Queen Elisabeth - und unternahm alleine 637 Auslandsreisen. Er schrieb außerdem 14 Bücher.

(se)