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"Wer wird Millionär?" Prominenten-Special: Promis erspielen 346.000 Euro für guten Zweck

„Wer wird Millionär?“ : Prominente erspielen 346.000 Euro für den guten Zweck

Am Donnerstag saßen beim Prominenten-Special von „Wer wird Millionär?“ wieder fünf bekannte Kandidaten auf dem Ratestuhl. Insgesamt sammelten die Promis eine Spendensumme in Höhe von 346.000 Euro. Einer der Kandidaten zockte mit einem ausgeklügelten Trick.

Bereits zum 41. Mal lud RTL zum „Prominenten-Special“ von „Wer wird Millionär?“. Moderator Günther Jauch empfing am Donnerstagabend seine prominenten Rate-Gäste, darunter TV-Koch Steffen Henssler (48), Ex-Tennisspieler Michael Stich (52), Langstreckenläuferin Sabrina Mockenhaupt (39), Ex-Fußballtrainer Ralf Rangnick (62) sowie Moderator Johannes B. Kerner (55).

Als erster Kandidat trat Steffen Henssler an. Der TV-Koch schlug sich souverän, konnte die Frage, was der Darwin-Höcker ist, aber nicht beantworten. Der 48-Jährige ging kein Risiko ein und konnte sich so 64.000 Euro sichern.

Sabrina Mockenhaupt und Ralf Rangnick traten anschließend als Duo an. Wegen einer Stilldemenz traute sich die 39-Jährige nicht alleine zu raten. Sie wolle nicht, dass Jauch sie für eine „Hohlbirne“ halte, erklärte sie dem Moderator. Im Team mit Rangnick fühlte sich die Sportlerin aber sicher und geriet in Plauderlaune. Sie erzählt Jauch, wie sie und ihr Mann sich kennengelernt haben und verriet ihm sogar Details aus dem Kreißsaal. Mockenhaupt und Rangnick schlugen sich auch im Raten gut. Bis zur 500.000-Euro-Frage kam das Duo. Dass sich die Sprachwissenschaft mit „Echofragen“ beschäftigt und nicht mit „Lawinenwörtern“, „Gebirgssätzen“ oder „Föhnaussagen“ konnten sie jedoch nicht beantworten. Deshalb stiegen die zwei Sportler mit 125.000 Euro aus.

Als nächster Kandidat nahm Michael Stich auf dem Ratestuhl Platz. Der Tennis-Profi hatte mit der Frage „Welcher dieser Promis ging mit 23 Jahren die erste Ehe ein und war mit 27 bereits geschieden?“ Schwierigkeiten. Es ging um 64.000 Euro. Auch sein Telefonjoker Sebastian Klussmann, der durch seine Rolle in der ARD-Quizsendung „Gefragt – Gejagt“ bekannt ist, konnte nicht weiterhelfen. Jauch erlaubte Stich, auch noch Bernhard Hoecker als Joker anzurufen. Doch auch Hoecker konnte nicht helfen. „Ich habe überhaupt keine Ahnung“, gestand er und amüsierte das Studio-Publikum mit seiner Frage: „Veronica Ferres, ist das diese Tennisspielerin?“. Es half also alles nichts: Stich passte und nahm die Summe von 32.000 Euro mit. Die richtige Antwort wäre tatsächlich „Angela Merkel“ gewesen.

Zum Schluss war Moderator Johannes B. Kerner dran. Da Kerner selbst etwa die Sendung „Der Quiz-Champion“ moderiert, hätte man ihm das Zocken vielleicht gar nicht zugetraut. Bei der 125.000-Euro-Frage ging er das Risiko ein - obwohl er noch einen ungenutzten Telefonjoker hatte. Die Frage: „Worum geht es zumeist, wenn von Umlauf-, Zwischen- und Zugabezeit die Rede ist?“ Kerner wandte einen Trick an - den niemand so richtig verstand. „Mich würde nur interessieren, ob es jemand wirklich weiß“, sagte er zu Jauch. Dieser sah sich dann im Publikum um, und verriet, dass einer sich gemeldet hätte. Daraufhin war sich der Kandidat sicher, und loggte Antwort B „Verkehrsampeln“ ein. „Die Logik erschließt sich mir nicht“, rätselte Jauch. Aber die Antwort war richtig. Der Mann, der sich im Publikum gemeldet hatte, wusste die Antwort, weil er selbst beim Straßenverkehrsamt arbeitet. Und genau das ist reiner Zufall. Kerner hatte nämlich auf Sabrina Mockenhaupts Papa spekuliert, der ebenfalls hinter ihm im Publikum sitzen sollte und von dem er weiß, dass er Polizist ist. Als Jauch dann in die Richtung zeigte, als er sagte, jemand wisse die Antwort, schien für Kerner klar zu sein, um wen es sich handelt. Allerdings: Zu dem Zeitpunkt der Frage saß Mockenhaupts Vater gar nicht mehr im Publikum. Das Glück blieb Kerner anschließend verwehrt. Die folgende Frage konnte der 55-Jährige nicht beantworten und sicherte sich die 125.000 Euro.

Insgesamt erspielten die Promis 346.000 Euro, die an diesem Abend für den RTL-Spendenmarathon gesammelt wurden.

(ahar)