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Wer wird Millionär mit Günther Jauch: Mutter blamiert Sohn vor Millionenpublikum

Überraschungs-Special bei Günther Jauch : Wie eine Mutter ihren Sohn bei "Wer wird Millionär?" blamierte

Der 22-jährige Architekturstudent Amadeus wird überraschend Kandidat bei Günther Jauch. Doch seine Freude hält nicht lange an: Er wird von seiner Mutter gnadenlos vorgeführt, weil er endlich von zu Hause ausziehen soll – mit dem gewonnenen Geld. Fast sechs Millionen Leute schauten zu.

Der 22-jährige Architekturstudent Amadeus wird überraschend Kandidat bei Günther Jauch. Doch seine Freude hält nicht lange an: Er wird von seiner Mutter gnadenlos vorgeführt, weil er endlich von zu Hause ausziehen soll — mit dem gewonnenen Geld. Fast sechs Millionen Leute schauten zu.

Sobald der Einspieler eingeblendet wird, wird klar: Mutter und Schwester wünschen sich nichts mehr als den Auszug des Studenten aus dem "Hotel Mama". Als Beweis für die missliche Lage zeigen sie das Zimmer, und zwar im Detail: Zu sehen sind dreckiges Geschirr, leere Flaschen, ein mit Zahnpasta verspritzter Spiegel und Hundekot, der seit Wochen am Schuh klebt.

Kandidat gewinnt 32.000 Euro

Amadeus lächelt irritiert und verteidigt sich. Das sei alles ziemlich übertrieben dargestellt. Die Familie im Publikum streitet dies lautstark ab. Nachdem sich das lachende Publikum beruhigt hat, beginnt endlich das Spiel. Der Student schlägt sich gut. Vor der 1000-Euro-Frage verrät Jauch seinem Kandidaten mit verschwörerischer Miene, dass es noch andere Bilder von dessen Zimmer gebe, sogar aktuelle. Im nächsten Einspieler wird gezeigt, wie Amadeus' Zimmer von Umzugshelfern leergeräumt und geputzt wird.

Die Überbleibsel werden in einen Möbelwagen geräumt, fertig für den Auszug. Amadeus grinst verlegen — das Publikum jubelt. Dem jungen Mann bleibt jetzt keine andere Wahl, als möglichst viel Geld abzuräumen, damit er sich eine eigene Wohnung leisten kann. Letztlich erspielt er 32.000 Euro. Vor allem die Mutter ist darüber sichtlich erfreut.

Am Ende tat jedoch weniger die Mutter sondern vielmehr Amadeus dem Fernseh-Publikum leid. Auf Facebook hagelte es böse Kommentare zur Sendung. Er sei unglaublich, wie der junge Mann von der eigenen Familie vorgeführt geworden sei. Eine Mutter müsse sich doch eigentlich schämen, wenn der eigene Sohn so verzogen sei. Das eigene Kind so öffentlich bloßzustellen sei widerlich. Auch auf Twitter empörten sich Nutzer über die Aktion der Mutter:

(isw)