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"Wer wird Millionär": Kandidat scheitert an zwei Millionen Euro-Frage

„Wer wird Millionär?“ : Kandidat scheitert an Zwei-Millionen-Euro-Frage bei Günther Jauch

Günther Jauch stellt die dritte Zwei-Millionen-Euro-Frage in der Geschichte von „Wer wird Millionär?“ – und der Kandidat kneift. Hätten Sie’s gewusst?

Noch nie konnte ein Kandidat bei „Wer wird Millionär?“ zwei Millionen Euro gewinnen. Die Möglichkeit besteht allerdings auch nur bei den Zocker-Spezial-Ausgaben der Quiz-Show. Ein solches „Zocker-Special“ lief am Dienstagabend bei RTL. Dort hatte Pfarrer Lukas Gotter aus Halle an der Saale als erst dritter Kandidat die Chance auf den Rekord-Gewinn – und nutzte sie nicht.

Für zwei Millionen Euro hatte Moderator Günther Jauch gefragt, wer 1990 den deutschen Einigungsvertrag unterschrieben habe. Die Antwortmöglichkeiten: Wolfgang Schäuble, Helmut Kohl, Hans-Dietrich Genscher und Thomas de Maizière. Lukas Gotter wusste es nicht und rief als Telefonjoker seinen Vater Ralf an. Der tippte auf Wolfgang Schäuble – und lag damit richtig! Doch der Sohn wollte nicht hören: „Bevor ich da jetzt zock', da höre ich lieber auf“, sagte Lukas Gotter.

Im Falle einer falschen Antwort wäre der Pfarrer auf 1000 Euro abgestürzt, so nimmt er 750.000 Euro mit nach Hause. Was er mit dem Geld macht, weiß er auch schon: „Meine Frau und ich haben uns vorher schon überlegt, wie wir das machen. Einen Teil wollen wir für verschiedene Projekte spenden. Einen weiteren Teil privat nutzen. Und mit dem größten Teil unsere Gemeinde unterstützen“, sagte er. Vom privaten Anteil wolle sich Gotter ein Auto kaufen und sein Bafög zurückzahlen.

Lukas Gotter wäre der erste Zwei-Millionen-Gewinner in der mehr als 20-jährigen Geschichte der Fernsehshow in Deutschland gewesen. In den bisherigen 22 „Zocker-Specials“ zuvor hatte Günther Jauch erst zweimal die Zwei-Millionen-Euro-Frage gestellt.

(kron/mja/epd)