"Manchmal muss man aber in den sauren Apfel beißen": Vom Publikum enttäuscht: Kiesbauer gibt Talkshow auf

"Manchmal muss man aber in den sauren Apfel beißen" : Vom Publikum enttäuscht: Kiesbauer gibt Talkshow auf

Düsseldorf (rpo). Eine knappe Woche nach ersten Berichten über das Aus ihrer werktäglichen Talkshow, bestätigt Arabella Kiesbauer den Abschied aus dem Talkgeschäft und zeigt sich enttäuscht vom Publikum, dass ihrer Meinung nach nicht mehr an echten Themen interessiert ist.

Die 35-jährige Kiesbauer wird am 4. Juni letztmals in einer Erstausstrahlung ihrer werktäglichen Sendung "Arabella" zu sehen sein. Entsprechende Berichte, zum Teil schon vom vergangenen Wochenende, bestätigen die Moderatorin und der Münchner Sender ProSieben am Freitag. Kiesbauer bleibt dem Sender aber vorerst erhalten. Ab Herbst moderiert sie eine neue Sendung, die auf den TV-Episoden "Arabella. Das Geständnis" aufbaue. Diese von Laiendarstellern gespielten Gefühlsgeschichten sind bereits jetzt Bestandteil der Kiesbauer-Show.

Ob diese Sendung allerdings dauerhaft im Programm bleiben wird, ist nach Informationen des Medienmagazin DWDL.de nicht sicher. Die Produktionsfirma "Constantin Entertainment", die derzeit ihre Talkshow produziert, arbeitet im Auftrag von ProSieben bereits an Nachfolgeformaten für diesen 14 Uhr-Sendeplatz. Ob Kiesbauer in diesen Plänen noch eine Rolle spielt, weiß die Moderatorin selber nicht. "Die Constantin arbeitet Formate für mich aus, mehr ist mir nicht bekannt. Sicherlich arbeiten sie aber auch an anderen Formaten", so Kiesbauer gegenüber dem Medienmagazin.

Enttäuscht zeigte sich die Moderatorin von den Fernsehzuschauern, die nach ihrer Auffassung nicht mehr an echten Menschen und Themen interessiert sind. Die Entscheidung sich nach zehn Jahren von ihrer Talkshow zu trennen, fiel ihr nach eigenen Aussagen nicht leicht. Kiesbauer gegenüber dem Medienmagazin DWDL.de: "Mich trifft diese Entscheidung sehr, weil ich eigentlich gedacht hatte, dass die Zuschauer mehr auf Echtheit setzen. Manchmal muss man aber in den sauren Apfel beißen und erkennen, dass das, was man machen will, nicht identisch ist mit dem, was die Zuschauer sehen möchten. Hier hat sich das Wirklichkeitsbild verschoben."

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