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Real-Life-Doku "Die Zuschauer" bei RTL: Verfolgt von einer Horde Problemlöser

Real-Life-Doku "Die Zuschauer" bei RTL : Verfolgt von einer Horde Problemlöser

Es wird immer skurriler, was man allabendlich im TV vorgesetzt bekommt. Bei RTL startet am Mittwoch die neue Real-Life-Doku "Die Zuschauer - Ich schaffe es nicht allein". Wildfremde Menschen sollen dabei einer Person helfen, eine lebenswichtige Entscheidung zu treffen.

Festgefahren im eigenen Dilemma, unfähig sich zu entscheiden und eine Lösung zu finden, legt diese problembeladene Person ihr Schicksal in die Hände von ihr völlig unbekannten Menschen.

Diese "Zuschauer" genannte Gruppe von 50 unterschiedlichen Menschen jeglichen Alters und aus allen sozialen Schichten, die sich untereinander nicht kennen, treffen dann die schwierige Entscheidung für den Kandidaten.

Dafür lassen sie fünf Tage lang ihren Alltag hinter sich, und verschmelzen zu einer festen Einheit, die sich völlig auf das Problem dieses einen Menschen einlässt.

Das führt dann dazu, das der jeweilige Kandidat quasi auf Schritt und Tritt von einer Horde Menschen verfolgt wird: zur Arbeit, ins Fitnessstudio, zu den Eltern, in einem Fall sogar bis auf den Friedhof an das Grab des Ehemanns.

Die 50 Verfolger beobachten, hören zu, stellen persönliche, provokante und kritische Fragen und diskutieren untereinander, um sich ein genaues Bild zu machen.

Dann sollen sie die Situation analysieren, um gemeinsam eine Lösung zu finden. Denn am Ende sollen sie ihr klares Urteil fällen und der Person mit dem Problem genau sagen, was sie machen soll.

In der ersten Folge am Mittwoch geht es um den gelernten Feuerverzinker Markus aus Dortmund. In seiner Brust, so RTL, schlagen zwei Herzen: Die Arbeit im Stahlwerk macht ihm seit dem ersten Tag an Spaß, doch seine zweite große Leidenschaft ist die Schlagermusik.

Das hört sich doch nach einer schwerwiegenden Entscheidung an.

"Die Zuschauer - Ich schaffe es nicht allein", Mittwoch, 21.15 Uhr bei RTL

(csr)