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"Verbotene Liebe": Fans bedauern Aus für die Serie

ARD-Soap : Fans bedauern Aus für Serie "Verbotene Liebe"

Für viele Fans war es ein Schock: Die Vorabendserie "Verbotene Liebe", die in Düsseldorf spielte, wird Anfang 2015 nach 20 Jahren abgesetzt. Damit folgt die "Verbotene Liebe" der Serie "Marienhof", die die ARD nach 18 Jahren eingestellt hatte.

Fan Beate schreibt bei Facebook: "Erst nehmt ihr den Marienhof und jetzt auch noch die Verbotene Liebe. Das geht gar nicht!" Die Schauspielerin Gabriele Metzger (54), die die Charlie Schneider in der "Verbotenen Liebe" spielt, glaubt an eine Zukunft der Serie. "Das ist natürlich Spekulation, aber man könnte über ein wöchentliches Format nachdenken oder eine Internet-Serie", sagte sie. "An den Reaktionen der Fans sieht man ja, dass ,Verbotene Liebe' ein Gigant ist, den man so leicht nicht wegdenken kann. Als sich die tägliche Serie im deutschen Fernsehen etablierte, waren wir Pioniere, vielleicht könnten wir auch im Internet Pioniere sein."

Schon im Frühjahr hatte die ARD die "Verbotene Liebe" dem "Quizduell" geopfert und die Adels-Soap wochenlang ins Internet verbannt. Nun sollen Jörg Pilawa und sein "Quizduell" den Sendeplatz im ARD-Vorabend fest übernehmen. Die Begründung von ARD-Programmdirektor Volker Herres für das Serien-Aus: "Irgendwann sind alle Schattierungen des Verbotenen und Glamourösen erzählt."

Am 2. Januar 1995 hatte die Geschichte damit begonnen, dass Jan (Andreas Brucker) und Julia (Valerie Niehaus) am Düsseldorfer Flughafen mit ihren Gepäckwagen zusammenstießen und damit das Schicksal herausforderten. Denn die beiden lebten nicht nur in unterschiedlichen Welten, sie waren auch noch Zwillinge, ohne es zu wissen. Fast 200 Liebespaare gab es in der "Verbotenen Liebe" bereits. Die Agentur der Serie hat mitgezählt. 71.463 Liter Champagner sind demnach geflossen, mehr als 40 Mal wurde geheiratet. Auch wenn die Macher zuletzt alles Mögliche versuchten, die Serie zu etwas zu machen, das wohl hip und stylisch sein sollte - die ganz großen Erfolge von einst waren in weite Ferne gerückt.

(dpa)