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"Over there": TV-Serie über Irak-Krieg startet in USA

"Over there" : TV-Serie über Irak-Krieg startet in USA

Los Angeles (rpo). Obwohl die Konflikte im Nahen Osten noch nicht beigelegt sind, startet in den USA bereits die erste TV-Serie über den Irak-Krieg. Nach Informationen des Senders soll es in "Over there" um den Alltag der Soldaten und nicht um den Sinn der Irak-Invasion gehen.

Die erste Folge von "Over there" ('Dort drüben') sollte am Mittwoch ausgestrahlt werden. Die Serienhelden sind acht US-Soldaten - sechs Männer und zwei Frauen -, die ihre Heimat für den Kampf am Golf verlassen.

Die mit großem Werbeaufwand angekündigte Serie wird vom Kabelsender US FX ausgestrahlt, der dem Medien-Mogul Rupert Murdoch gehört. Dieser gilt als glühender Unterstützer der Irak-Invasion von US-Präsident George W. Bush.

Der Sender versicherte jedoch bereits, dass die Leben der Soldaten im Mittelpunkt stehen sollten, nicht die Frage nach Sinn und Unsinn des Krieges.

Mit der Serie wird in den USA erstmals ein laufender Konflikt zum Stoff einer TV-Serie. 1972 verstand sich die heute zum Kult avancierte Serie "M.A.S.H" zwar als Auseinandersetzung mit dem Vietnam-Krieg, spielte aber in einem Militärkrankenhaus im Korea-Krieg zu Beginn der 50er Jahre.

(afp)