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Tommi Schmitt: NRW ist gute Humor-Schule - Podcaster bekommt ZDF-Show

Podcaster von „Gemischtes Hack“ : Comedy-Autor Tommi Schmitt hält NRW für eine gute Humor-Schule

Gags für Stefan Raab, Teil des Erfolg-Podcasts „Gemischtes Hack“ und nun eine eigene TV-Show: Tommi Schmitt ist in der ersten Comedy-Reihe angekommen. Gelernt hat er auch in seiner Heimat: Nordrhein-Westfalen.

Podcast-Star und Comedy-Autor Tommi Schmitt hält Nordrhein-Westfalen für eine gute Schule in Sachen Humor. „Die Leute reden gerne und vor allem, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist“, sagte der 32-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Das sei auch kein Klischee. „Wenn du dich im Ruhrgebiet an eine Currywurstbude stellst, kriegst du links und rechts ein Stand-up, weil die alle ein immenses Sprüche-Repertoire haben“, sagte er. „Die haben da ein Comedy-Gen, ähnlich wie man es über die Amerikaner sagt.“ Nordrhein-Westfalen sei generell eine gute Humor-Schule.

Schmitt muss es wissen: Er wurde in Detmold in Ostwestfalen-Lippe geboren. Als Autor arbeitete er unter anderem für Stefan Raab („TV total“) und Luke Mockridge („Luke! Die Woche und ich“). Große Bekanntheit erlangte er mit dem Podcast „Gemischtes Hack“, in dem er mit dem Comedian Felix Lobrecht zu hören ist. Von Donnerstag an präsentiert er eine eigene Fernsehshow. Sie heißt „Studio Schmitt“ und läuft bei ZDFneo (22.15 Uhr).

Schmitt liest nach eigenen Angaben keine Presseberichte über sich selbst. „Ich lese wirklich nichts über mich. Das ist keine Koketterie“, versicherte er der Deutschen Presse-Agentur auf die Frage, wie er mit seiner zunehmenden Prominenz umgehe. „Momentan komme ich daher mit meiner Bekanntheit noch gut klar. Das hat aber natürlich auch den Grund, dass ich durch Medien wie Podcast oder Instagram bekannt wurde“, sagte er. „Da sind dir alle, die dich kennen, wohlgesonnen.“

Der Erfolg des Spotify-Podcasts „Gemischtes Hack“ machte ihn zu einem Star der Szene. Mitunter war Schmitt nun auch schon Teil der Boulevardberichterstattung.

Mit seiner eigenen Fernseh-Sendung erwartet der 32-Jährige nun auch neue Erfahrungen. „Fernsehen ist dagegen ein Medium, bei dem dich auch Leute ansprechen, die dich nicht mögen“, sagte er. „Das wird jetzt eine neue Erfahrung.“

(mba/dpa)