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The Voice of Germany: So lief das Halbfinale

TV-Kritik zu "The Voice of Germany" : Rea Garvey küsst Samu Haber ins Finale

"Wenn du ins Finale kommst, küsse ich Rea!" Mit diesem Versprechen sorgte Samu Haber im Halbfinale von "The Voice of Germany" gleich zu Beginn für Begeisterung. Doch die Show hatte auch darüber hinaus einiges zu bieten: Starke Kandidaten und einen Auftritt der Band Coldplay.

Vielleicht hat Reas Schmatzer ihm ja Glück gebracht. Denn zunächst sah es für Samu Haber im Halbfinale von "The Voice of Germany" alles andere als rosig aus. Sein Kandidat René Noçon flog im ersten Battle gegen Reas Kandidatin Lina Arndt aus der Show.

Geküsst wurde trotzdem, auch wenn Rea Garvey von dem spontanen Einfall seines Jury-Kollegen zuerst alles andere als begeistert war: "Den Finnen küsse ich auf keinen Fall!" Doch am Ende konnte man sich einigen. Von Smudo gab es via Twitter das Beweisfoto:

Love In A Cold Room #tvog @samuhaber @ReaGarvey pic.twitter.com/gR43PyBpQj

Und kurz darauf wendete sich für Samu das Blatt: Den nächsten Zweikampf konnte sein Kandidat Andrei Versa für sich entscheiden.

Die Zuschauer haben entschieden

Andrei lag in der Gunst des Publikums klar vor seinem Gegner Ben Dettinger aus dem Team Stefanie. 81,4 Prozent der Anrufer stimmten für ihn ab. Denn: Im Halbfinale mussten nicht mehr die Coaches entscheiden, mit welchem ihrer jeweils verbliebenen zwei Kandidaten sie ins Finale einziehen wollten. Das nahmen ihnen die Zuschauer ab, die für ihre Favoriten anrufen konnten.

Bei den anderen Zweikämpfen fiel die Entscheidung deutlich knapper aus. Im dritten Battle gewann Marion Campbell aus dem Team Stefanie haarscharf aber verdient gegen Calvin Bynum aus dem Team Fanta 2. Das letzte Duell des Abends entschied Charley Ann Schmutzler für sich. Die Kandiatin aus dem Team Fanta 2 kickte Philipp Leon Altmeyer aus dem Team Rea aus dem Rennen, der sich als schlechter Verlierer zeigte und enttäuscht die Bühne verließ.

Coldplay zu Gast

Neben den starken Auftritten der Kandidaten - erwähnen sollte man hier vor allem die Frauen-Power von Lina, Marion und Charley Ann, die alle drei eine super Leistung ablieferten - hatte die Show auch sonst einiges zu bieten. Gleich zur Eröffnung trat die britische Band Coldplay mit ihrem Song "A Sky Full of Stars" auf - ihr einziger Auftritt in Deutschland in diesem Jahr. Und auch US-Sänger Gregory Porter sorgte mit "Hey Laura" für Gänsehaut.

Aus jedem Jury-Team hat ein Kandidat den Einzug ins Finale geschafft. Es bleibt also weiter spannend. Von den fünf Coaches hat nur Rea Garvey schon einmal "The Voice of Germany" gewonnen. Und er hat - so der Eindruck nach dem Halbfinale - auch dieses Jahr gute Chancen auf den Sieg.

Es gibt eine klare Favoritin

Die große Favoritin fürs Finale ist Lina Arndt aus Team Rea. Sie war die erste Kandidatin, die in dieser Staffel in den Blind Audition auftrat - und trat direkt erstmal ins Fettnäpfchen, weil sie die beiden Jurymitglieder der Fantastischen Vier nicht auseinanderhalten konnte.

Seit sie damals "Wer von euch ist Smudo?" fragte, ist viel passiert. Lina hat sich weiterentwickelt - und ist doch sie selbst geblieben. Das war nicht zuletzt deutlich zu erkennen, als sie nach ihrem Einzug ins Finale ihren eigenen Song "Love In a Cold Room" sang. Sie rührte das Publikum zu Tränen.

Wenn Lina das im Finale nächste Woche auch schafft, hat sie "The Voice of Germany" so gut wie gewonnen.

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(lsa)