„The Voice of Germany“ Wer hat die besten Chancen im Finale?

Köln · „The Voice of Germany“ überraschte in dieser Staffel mit einer komplett neuen Jury. Am Freitag entscheidet sich im Finale, wer die beste Stimme des Landes hat. Wer sich Hoffnungen machen darf.

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Das sind die Finalisten bei „The Voice of Germany“ 2023

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Foto: ProSieben/SAT.1/André Kowalski

Harmonie, Herzschmerz und ein paar Reibereien: Die 13. Staffel der Musikshow „The Voice of Germany“ hat dem Format frischen Schwung verliehen. Den größten Anteil daran haben die fünf neuen Coaches, die gut miteinander harmonieren. Am Freitag (20.15 Uhr) entscheidet sich nun, wer das Live-Finale für sich entscheidet.

Hat Team Ronan schon gewonnen?

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Rechnerisch die größten Chancen hat der irische Sänger Ronan Keating (46), der dank des Zuschauervotings in der vergangenen Show gleich zwei Talente ins Finale retten konnte: Rocker Egon Herrnleben (39) aus Bamberg und die in der Schweiz lebende Emely Myles (33), die sich stimmlich nicht vor großen Musikdiven verstecken muss.

Bill und Tom Kaulitz (34) von Tokio Hotel, die im Halbfinale noch fünf Künstlerinnen und Künstler im Team hatten, schicken mit Malou Lovis Kreyelkamp (24) die vermutlich größte Favoritin ins Finale. Die Kölnerin mit der wiedererkennbaren Stimme begeisterte vergangene Woche das Studiopublikum in Berlin.

Rapperin Shirin David (28), die während der gesamten Staffel mit großer Sympathie und Empathie punkten konnte, hatte zuletzt ebenfalls Federn lassen müssen. Ihr einziges Talent Joy Esquivias (26) aus Mannheim kann mit großen Emotionen punkten.

Für die Überraschung des qualitativ wohl besten Halbfinals der „The Voice“-Geschichte sorgte Sänger Giovanni Zarrella (45). Seine Kandidatin Desirey Sarpong Agyemang aus Duisburg (20) hatten wohl nur die wenigsten auf der Rechnung. Dementsprechend viele Freudentränen flossen nach der Show bei dem Deutsch-Italiener. „Ich beschäftige mich sehr mit den Schicksalen der ‚Talents‘. Man sagt mir immer, ich soll etwas mehr Abstand halten, aber ich kann das nicht“, sagte Zarrella der Deutschen Presse-Agentur.

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Die neuen Coaches konnten überzeugen

Vor dem Staffelstart im September hatten sich viele Fans über die ungewöhnliche Mischung der Coaches gewundert. Diese wurden erstmals komplett ausgetauscht. Doch die Rechnung ging auf: Die Kaulitz-Zwillinge, die sich „Team Toll“ tauften, sorgten für viele Lacher, aber auch für Streitereien mit Keating, mit dem sie nicht immer einer Meinung waren. Der Ire hielt sich bis zuletzt nicht mit Kritik an einigen Performances zurück. „Wenn du auf diesem Level angekommen bist, musst du ehrlich sein. Ich werde nichts schönreden. Meine Kritik verletzt niemanden. Es geht immer um Dinge, die man verbessern kann“, erklärte der 46-Jährige, der auch im Finale von einem Dolmetscher übersetzt wird.

Welche Stars treten im Finale auf?

Die fünf Finalistinnen und Finalisten präsentieren am Freitag ihre eigene Single und performen außerdem mit einem Gaststar, darunter James Blunt, Emeli Sandé, Nico Santos und Joy Denalane.

(mba/dpa)
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