1. Panorama
  2. Fernsehen

"The Masked Singer": Wer hat gewonnen? Tom Beck gewinnt als Faultier

Großes Finale bei ProSieben-Show : Das Faultier gewinnt „Masked Singer“ - aber Stefan Raab war es nicht

Die zweite Staffel der Erfolgsshow „Masked Singer“ ist am Dienstagabend zu Ende gegangen. Das Faultier siegte, doch viel interessanter als der Sieger war natürlich die Tatsache, welcher Promi unter den Kostümen steckte.

Am Dienstagabend lief auf ProSieben das spektakuläre Finale der Erfolgsshow „The Masked Singer“. Dabei wurden die Identitäten der letzten vier Prominenten aufgedeckt. Als Sieger der zweiten Staffel setzte sich Tom Beck als Faultier durch.

Am Ende war es beim Faultier nur noch pure Ekstase. Der frisch gekürte Sieger der zweiten Staffel von „The Masked Singer“ warf sich vor Freude auf den Boden, stand wieder auf, warf die Hände in die Luft und umarmte den im Finale unterlegen Wuschel – dank naheliegender Maskenpflicht war dieses Maß an Körperkontakt auch in Corona-Zeiten für einen Moment erlaubt.

Noch spannender als die Verkündung des Siegers, war die finale Enthüllung der Promis unter den Masken. Nach der Pokalübergabe des Vorjahressiegers Max Mutzke, enthüllte das Faultier als letzter Teilnehmer sein Geheimnis. „Danke an alle, die für mich gestimmt haben“, jubelte Schauspieler Tom Beck. „Und sorry, dass ich nicht Stefan Raab bin.“ Glückwünsche gab es dann auch vom kurz zuvor demaskierten Wuschel, unter dem Popsänger Mike Singer steckte.

Eröffnet wurde der Finalabend passend mit einer Gruppen-Performance zum Titelsong des Musicalfilms „The Greatest Showman“. Moderator Matthias Opdenhövel übernahm die Rolle des Showman, die im Film von Hugh Jackman gespielt wird, und ließ sich für diese Eröffnungsshow sogar zu einem kurzen Gesangspart hinreißen.

Den Rest der Eröffnung übernahmen die eigentlichen „Experten“. Bis auf die „Kakerlake“ Angelo Kelly, der bei seiner Familie in Irland weilt, zeigten die vier Finalisten und die fünf zu diesem Zeitpunkt bereits demaskierten Promis eine fulminante Show. Gesangliche Unterstützung bekamen sie bei ihrer Performance von Jurymitglied Rae Garvey und Titelverteidiger Max Mutzke, der im Vorjahr als „Astronaut“ die erste Staffel der Sendung gewann. Der Sänger komplettierte dann auch die Jury für das Finale.

In der ersten Finalrunde gaben die vier Finalisten (Drache, Hase, Wuschel, Faultier) jeweils einen Song zum Besten. Der Hase bewies zum Start „Great Balls of Fire“ (Jerry Lee Lewis) und konnte damit sogar Dauer-Kritiker Rae Garvey zum Mitwippen bewegen. Der Drache zeigte mit „Wonderful Life“ von Sänger Black, dass er wohl die beste Stimme dieser Staffel hat. Auch das Faultier erntete für seine Faultier-Hymne „The Lazy Song“ (Bruno Mars) viel Lob von der Jury. Das Finalfeld komplettierte der kuschelige Wuschel mit Frank Sinatras Klassiker „My Way“.

  • „Masked Singer“-Moderator Matthias Opdenhövel : „Es ist aufwendig, es ist anstrengend – aber es lohnt sich unglaublich“
  • Neue Staffel „The Masked Singer“ : „The Masked Singer“ 2022 - Das sind die Kostüme und Masken
  • Sänger Mike Singer ist Kandidat bei
    Kandidat  bei „Let‘s Dance“ : Mike Singer wechselt vom Jury-Pult aufs Tanzparkett

Von den Zuschauern bekam der Hase die wenigsten Stimmen und musste sich demaskieren – dabei bescherte er der Jury und den TV-Fans die erste große Überraschung des Abends. Denn mit RTL-Moderatorin Sonja Zietlow („Dschungelcamp“) unterm Hasenkostüm hatten wohl die Wenigsten gerechnet. „Als ich angefragt wurde, habe ich gedacht, ich zeig denen jetzt, dass ich singen kann. Und dann habe ich gemerkt, du kannst gar nicht singen“, erklärte sie lachend. „Deshalb musste ich das mit meiner Performance ausgleichen.“ Das hat die 42-Jährige mit ihrer liebevollen Art den Hasen zu verkörpern definitiv geschafft und sich den vierten Platz der Staffel verdient.

Auch nach der zweiten Runde staunte die Jury nicht schlecht, als der gesangstarke Drache seine Maske lüftete und Musiker Gregor Meyle zum Vorschein kam. Dabei ging es weniger um die Enthüllung seiner Identität, die zuvor von allen drei Juryteilnehmern richtig erraten wurde, sondern mehr um seine überraschenden Aussagen nach der Demaskierung: „Ich war der Grund für die zweiwöchige Pause der Sendung, weil ich an Corona erkrankt war“, erklärte Meyle. Er habe sich zum Glück gut von der Krankheit erholt und konnte die Show bis zum Finale durchziehen.

Zuvor hatten sich der Wuschel („Durch den Monsum“ von Tokio Hotel) und das Faultier („Say you won't let go" von James Arthur) für das Finale qualifiziert. Dort sangen die beiden maskierten Promis ihre Lieblingslieder der Staffel. Der Wuschel wählte den Gänsehaut-Song „Naked“ von James Arthur, das Faultier schmetterte „Kiss“ von Prince.

Am Ende begeisterte das Faultier die Zuschauer etwas mehr und setzt sich als Sieger der zweiten Staffel durch. Lange warten müssen die vielen Fans der ProSieben-Sendung nicht. Bereits im Herbst soll es mit der nächsten Staffel weitergehen.

+++„Masked Singer“ geht ins Finale+++

Die Show „The Masked Singer“ hat ein geniales Konzept, das sie himmelweit von anderen Formaten unterscheidet. Es besteht darin, dass man - ganz banal - vor der Ausstrahlung nicht weiß, welche Promis ProSieben zur Teilnahme überredet hat. Sie werden in riesige Kostüme gesteckt, singen - und erst, wenn der Zuschauer den Daumen senkt, müssen sie die Maske ablegen. Der Reflex, den man von anderen Formaten mitunter kennt („Och nö, nicht der schon wieder!“), wird einfach ausgeknipst. Das lässt Träumereien zu. Selbst der Papst könnte in einem übergroßen Faultierkostüm stecken. Oder Stefan Raab.

Gewissheit wird man am Dienstagabend (28. April, 20.15 Uhr, ProSieben) haben - und womöglich alle Träume begraben müssen. Im Finale sollen die Masken der vier verbliebenen Kandidaten fallen.

Raab, langjähriger Fernsehzampano („TV total“, „Schlag den Raab“, „Wok-WM“), ist dabei die wildeste Spekulation, die in der aktuellen Staffel auf dem Markt ist. Seit Wochen fällt sein Name in den sozialen Netzen, wenn das Faultier auf die Bühne schlurft und eine seiner musikalischen Gala-Vorstellungen hinlegt. Zuletzt zelebrierte es geradezu singend und rappend den Song „See You Again“. Vollblutmusiker Raab wäre das zutrauen, er hat sich aber vor Jahren vom Bildschirm zurückgezogen. Ein Comeback wäre eine echte Sensation.

Nimmt man die bisher enttarnten Promis als Richtschnur, wäre der Metzgersohn aus Köln auch die mit Abstand größte Nummer, die „Masked Singer“ in diesem Jahr zu bieten hat. Auch größer als der bisherige Staffelhöhepunkt, bei dem der 84 Jahre alte Dieter Hallervorden aus einem Chamäleon-Kostüm schlüpfte und sagte: „Vor euch steht also ein Mitglied der Risikogruppe.“ Wegen Corona-Fällen im Team hatte die Show zeitweise pausiert. Am anderen Ende der gefühlten Promi-Skala muss man wohl die ehrbare Schauspielerin Rebecca Immanuel (49, „Edel & Starck“) verorten. Selbst, als sie ihre Maske abgelegt hatte, wussten einige Zuschauer nicht recht, um wen es sich handelt.

Im Grunde ist es aber auch egal, wer genau am Ende aus den bisweilen albernen Kostümen schlüpft. Das kollektive Kopfzerbrechen ist das große Plus der Show, die erneut blendende Quoten einfuhr. Am Freitag kündigte ProSieben schonmal die dritte Staffel an. Sie soll bereits im Herbst 2020 starten.

Noch ein kurzer Blick auf den verbliebenen, aktuellen Jahrgang: Im Rennen - und wohl Favorit - ist das besagte Faultier, dem der Name Raab angedichtet wird. Das Rateteam im Studio brachte zuletzt auch Schauspieler Tom Beck und den deutsch-spanischen Popsänger Álvaro Soler ins Spiel. Immer wieder fiel zudem der Name von Musiker Sasha.

Ähnlich durcheinander gehen die Tipps für den Hasen, unter dem sich - nach allem, was man weiß - die einzige Frau im Finale verbirgt. Heiß gehandelt wird seit Wochen Komikerin Martina Hill („Knallerfrauen“). Jurorin Ruth Moschner hatte zuletzt eine weitere Idee anzubieten: Moderatorin Sonya Kraus. Grund: Das Langohr deutete eine Verbindung zur Comedy-Show „Genial daneben“ an, in der Kraus auftritt. Oder ist es Kollegin und „ZDF-Fernsehgarten“-Moderatorin Andrea Kiewel?

Hinter dem singenden Flokati-Knubbel Wuschel wird gemeinhin ein jüngerer, männlicher Sänger vermutet. Ganz hoch im Kurs stehen Wincent Weiss und Teenie-Idol Mike Singer. Das würde passen, denn der Wuschel, der die Show unter dem Fell offenbar sitzend auf einer Art Bürostuhl bestritt, scheint eine Affinität zu den sozialen Netzen wie Instagram zu haben. Darauf deuten die Indizien hin.

Als vierter Finalist geht der Drache ins Rennen, der wegen seiner guten Stimme als gefühlter Favorit gestartet war. Zuletzt ließ er allerdings Federn - oder besser: Schuppen - gegen das Faultier. Viele Zuschauer und auch Kollegen glauben, dass es sich um Profi-Musiker Gregor Meyle handeln könnte. Wie es das Schicksal will, wurde er einst in einer alternativen Casting-Show entdeckt. Von Stefan Raab.

+++Chamäleon muss im Halbfinale raus +++

Ist er es oder ist er es nicht? Im Halbfinale von „The Masked Singer“ musste sich das Chamäleon verabschieden. Der Promi, der unter der Verkleidung steckte, war jemand, dessen Name von Show zu Show immer wieder fiel und den letztendlich auch die Zuschauer vermuteten.

Während Ruth Moschner und Gast-Juror Conchita Wurst auf Ingo Appelt beziehungsweise Michael Kessler setzten, lag Rea Garvey richtig: „Es soll so sein, es ist Didi.“ Und Tatsächlich steckte unter dem Chamäleonkopf der 85-jährige Dieter Hallervorden. „Das ist die größte Ehre, dass Sie hier mitgemacht haben“, ruft eine sichtlich überraschte Ruth Moschner.

Im Finale von „The Masked Singer“ sind damit:

  • der Drache
  • das Faultier
  • der Wuschel
  • der Hase

Zunächst treten die beiden Reptilien, Drache und Chamäleon, im Duell gegeneinander an. Der Drache interpretiert wieder das Lied „Beautiful“ von Christina Aguilera - vielleicht um den stämmigen Kerl zu verbergen, der sich im Kostüm versteckt? Ruth Moschner setzt deswegen auf Henning Baum. Auch wenn sie nicht wisse, ob er tatsächlich singen könne. Der Drache kann es und setzt sich gegen das Chamäleon mit „Disco“ in der französischen Version durch.

Dann folgt der Dreikampf: Wuschel gegen Hase gegen Faultier. Der Wuschel singt „Valerie“ und klingt dabei gewohnt jung. Dazu noch der Hinweis „Ich freue mich über jedes Like“: Ein YouTuber oder Instagrammer?, rätselt das Rateteam. Daniele Negroni, sagt Rea. Mike Singer, meint Ruth Moschner. Wincent Weiss, ist sich Conchita Wurst sicher.

Der Hase singt eine quirlige Version von „It’s in his Kiss“ und malt einem Foto von Rea Garvey nebenbei Hasenohren - dass er kein „Fan“ sei, hatte er in vergangenen Shows bereits gesagt. Hat er vielleicht deshalb bereits eine Ahnung, wer sich als Hase verkleidet? „Kennen wir uns?“, fragt er sicherheitshalber. Die Antwort bleibt vage: „Ich kenne dich“, sagt der Hase. Enie van de Meiklokjes, vermutet Conchita Wurst. Vielleicht Andrea Kiewel, mutmaßt Ruth Moschner. Und Rea Garvey vermutet Martina Hill im Kostüm.

Das Faultier, die Wundertüte bei der diesjährigen Staffel, tritt als letztes auf mit „See You Again“ und performt mit Kopfstimme und Rap-Einlage. Das Faultier ist zwar sicher weiter und im Finale, aber das Rateteam tappt im Dunkeln. Rea Garvey glaubt weiterhin, dass sich Stefan Raab da kostümiert hat, Ruth Moschner denkt, es könnte Schauspieler Tom Beck sein, der sich neu erfinden will und Conchita Wurst schließt auf Sänger Alvaro Soler, der anscheinend eine Freundin in Madrid hat, „die er wiedersehen will“.

Runde zwei eröffnet das Faultier mit einer launigen Interpretation von „Blame it on the Boogie“ - ein paar Mal musste es dann doch nach Luft schnappen. Danach folgt der Wuschel mit „Treat you better“. Das Rateteam setzt auf Wincent Weiss (Rea), Simon Pearce (Ruth) und Mike Singer (Conchita). Zum Schluss singt der Hase „Close to You“. „Ich bin so verwirrt“, sagt Ruth Moschner. Dennoch ist sie sich sicher, dass Sonya Krauss („Kraussi-Mausi“) sich als Hase verkleidet hat. Ob sie Recht hat, erfährt Ruth Moschner erst im Finale, denn der Hase und auch der Wuschel wurden von den Zuschauern eine Runde weitergewählt.

Als dann das Chamäleon etwas umständlich den Kopf abnimmt, ist das Rateteam für einen kurzen Moment sprachlos. „Wie kann man mit 85 so rumhüpfen, das geht nicht, sagt Ruth Moschner. „Das sind 30 Prozent gute Gene, 40 Prozent Ernährung und 30 Prozent Bewegung“, antwortet Dieter Hallervorden. Der galt zwar von Anfang an als möglicher Kandidat, so richtig glauben, konnte es aber niemand aus dem Rateteam. „Hier steht eine Legende auf der Bühne“, sagt Ruth Moschner, bevor das Chamäleon aka Didi Hallervorden ein letztes Mal auftritt und zu „Disco“ das Tanzbein schwingt.

+++Caroline Beil kann sich nach „Masked Singer“ Musikkarriere vorstellen+++

Moderatorin und Schauspielerin Caroline Beil kann sich nach ihren gesanglich überraschenden Auftritten in der Show „The Masked Singer“ eine Musikkarriere vorstellen. „Ja, warum nicht. Ich bin grundsätzlich für alles offen und liebe es, zu singen“, sagte die 53-Jährige der Deutschen Presse-Agentur in Köln. „Wenn sich etwas ergeben würde, wäre ich natürlich froh. Geplant ist es gerade nicht, aber: Schauen wir mal!“

Beil, Tochter des Trompeters Peter Beil und einst mit dem Sat.1-Boulevardmagazin „Blitz“ bekanntgeworden, war am Dienstag aus der ProSieben-Show ausgeschieden. Maskiert als Roboter hatte sie musikalisch allerdings überzeugt und viele Zuschauer überrascht.

„Ich komme ja aus einer sehr musikalischen Familie. Mein Vater war ja Sänger und die ganze Familie Beil hat immer zusammen gesessen, musiziert und gesungen“, erklärte Beil ihr Talent. „Da habe ich auf jeden Fall eine große Portion vererbt bekommen.“

+++Dieser bekannte Promi steckt unter der Roboter-Maske+++

von Sebastian Kalenberg

Nachdem die ProSieben-Sendung „The Masked Singer“ aufgrund von zwei Corona-Fällen im Produktionsteam eine zweiwöchige Zwangspause einlegen musste, ging die Erfolgsshow mit Moderator Matthias Opdenhövel Dienstagabend weiter. Die sechs verbliebenen Promis unter den Masken – Roboter, Wuschel, Hase, Drache, Chamäleon, Hase – durften also endlich wieder auf die Bühne und ihre Songs performen.

Aufgrund der Corona-Maßnahmen natürlich noch ohne Zuschauer im Studio, dafür aber mit Comedian Bülent Ceylan in der Jury, der sich zum festen Jury-Duo aus Ruth Moschner und Rae Garvey gesellte. Im vergangenen Jahr noch selbst Kandidat in der Premieren-Staffel von „The Masked Singer“, kam Ceylan mit seiner Engels-Verkleidung auf die Bühne und gab seine Metal-Version von Helene Fischers „Atemlos durch die Nacht“ zum Besten: „In der Version wäre es ein Hit geworden“, scherzte Moderator Matthias Opdenhövel.

Das erste Gesangsduell des Abends hatte es gleich in sich. Der Hase musste sich, nach den für ihn vermutlich sehr stressigen Oster-Tagen, direkt mit einem harten Brocken messen – dem Roboter. Der startete mit einer gesanglich einwandfreien Darbietung von „Titanium“ (Sia). Die sonst sowieso immer sehr euphorische Ruth Moschner war das erste Mal an diesem Abend sprachlos. Auch Rae Garvey zeigte sich begeistert und legte sich fest, dass unter der Maske mit Sicherheit eine Profisängerin stecken muss. Helene Fischer? Jasmin „Blümchen“ Wagner? Michael Wendler (der im Zuschauervote immerhin den zehnten Platz belegt)? Egal! Denn am Ende zog der Roboter überraschend den Kürzeren (und wurde am Ende der Sendung demaskiert).

Der Hase setzte sich mit dem Song „Big Spender“ von Shirley Bassey durch. Und das obwohl Rae Garvey – in den vergangenen Wochen bereits oft als Kritiker des Hasen aufgefallen – ein „AntiHase-T-Shirt“ trug. Doch wer steckt unter dem Hasen? Die Tipps variierten von Moderatorin Enie van de Meiklokjes über Komikerin Martina Hill, zu Schwimmerin Franziska von Almsick.

Anschließend kamen der furchteinflößende Drache und der kuschelige Wuschel auf die Bühne. Ein starkes Duell mit zwei begabten Sängern (unter ihren Masken, aber vermutlich auch hauptberuflich). Mit einer sehr emotionalen Darbietung von „Somewhere only we know“ (Keane) zog er die Jury in seinen Bann. Kein Wunder, dass sich Rae Garvey und Bülent Ceylan recht schnell einig waren, dass Gregor Meyle – 2007 Casting-Show Gewinner bei Stefan Raab – unter der Maske stecken muss. Auch der kleine Wuschel bekam für sein Lied „Maniac“ von Michael Sembello sehr gute Kritiken. Hier tippte die Jury auf Wincent Weiß oder auf Heiko bzw. Roman Lochmann: „Da passen doch sicherlich auch beide Lochis rein“, witzelte Bülent Ceylan über die beiden Social-Media-Stars. Am Ende setze sich aber der Drache durch.

Im letzten Duell des Abends trat das Chamäleon gegen das Faultier an. Das Chamäleon, bei dem sich Jury und Zuschauer einig sind, dass es entweder Didi Hallervorden ist oder ein Comedian (Max Giermann), der Didi Hallervorden täuschend echt imitiert, sang den italienischen Pop-Song „Azzurro“ von Adriano Celentano. Gegen den immerhin schon 84-Jährigen Hallervorden spricht – laut Jury – der sehr agile Auftritt des Chamäleons. „Ich habe das Gefühl, du machst hier gleich noch einen Rückwärtssalto auf der Bühne“, gab Bülent Ceylan verwundert zu Protokoll.

Das Faultier begeisterte mit einer zunächst sehr entspannten Faultier-Version von „Lemon Tree“ (Fools Garden), die dann zu einer sehr ausgefallenen Elvis-Presley-Interpretation wurde. Das begeisterte anscheinend auch die Zuschauer vor den Bildschirmen, die das Faultier ins Halbfinale wählten.

Um zu ermitteln welcher Promi die Show verlassen wird – und sich demaskieren muss – performten die drei Wackel-Kandidaten (Roboter, Wuschel, Chamäleon) einen zweiten Song. Dabei setzten sich der Wuschel („Naked“ von James Arthur) und das Chamäleon („Daddy Cool“ von Boney M) durch. Damit wurde das Geheimnis des Roboters („Arcade“ von Duncan Laurence) gelüftet. Und diesen Promi hatte wohl niemand auf dem Schirm. Denn der Roboter war Moderatorin und Schauspielerin Caroline Beil, die in ihrer Karriere bislang nicht mit ihrem Gesangstalent aufgefallen war.

+++„The Masked Singer“ kehrt aus Corona-Pause zurück+++

Die ProSieben-Show „The Masked Singer“ hat sich tapfer gegen die Corona-Krise gestemmt. „Die kleine Insel der Zerstreuung in diesen Tagen“ nannte Moderator Matthias Opdenhövel (49) die Musikrate-Show Ende März. Tatsächlich empfanden das zu diesem Zeitpunkt viele so: Nichts tut in sorgenvollen Zeiten besser, als einem übergroßen Faultier in Flip-Flops beim Singen zuzuschauen und zu überlegen, ob das wirklich Stefan Raab (53) in Verkleidung sein kann. Wenig später musste das kleine Eiland der Vermummten aber aufgeben. Der Grund: zwei Corona-Fälle im Team. „The Masked Singer“ wurde aus Sicherheitsgründen erstmal unterbrochen.

Am Dienstag (14. April, 20.15 Uhr, ProSieben) soll es nun endlich weitergehen. Für alle, die in der Pause etwas den Faden verloren haben: Das muss man wissen, um mitraten zu können.

Was bisher geschah: Vier Promis haben bereits ihre Masken abgelegt. Sängerin Stefanie Heinzmann (31, „My Man Is a Mean Man“) steckte im Kostüm einer Dalmatiner-Hündin, Model Franziska Knuppe (45) hatte als Fledermaus an dem Mummenschanz teilgenommen. Zuletzt flog Schauspielerin Rebecca Immanuel (49, „Edel & Starck“) raus, die als „Göttin“ ein schweres Funkelkleid über die Bühne geschleppt hatte. Alle drei wurden von den Zuschauern rausgewählt. Angelo Kelly (38), der als rappende Kakerlake angetreten war, zog dagegen freiwillig zurück. Der Grund: Corona. Dem Kelly-Family-Musiker wurde das Pendeln zwischen seinem Wohnort in Irland und der Show in Köln zu gefährlich.

Wer ist das Faultier? Dem Faultier im Surfer-Look wird von vielen Zuschauern einer der prominentesten Namen überhaupt im Feld angedichtet: Stefan Raab. Der Moderator hat sich eigentlich vom Fernsehbildschirm zurückgezogen - es wäre also eine echte Sensation. Fest steht, dass es sich um einen sehr wandelbaren Musiker handeln muss - das Faultier beherrscht verschiedene musikalische Spielarten. Immer wieder fällt daher auch der Name von Sänger Sasha.

Wer ist der Wuschel? Der singende Flokati-Knubbel gehört zu den Fan-Lieblingen. Die Tipps, um wen es sich handelt, gehen aber wild durcheinander. Aufgrund der Stimme vermuten viele einen eher jüngeren Promi - und kreisen daher um Namen aus dem YouTuber-Sänger-Kosmos, etwa Wincent Weiss. Jurorin Ruth Moschner glaubte zuletzt an Teenie-Idol Mike Singer. Argument: „Wuschel hat relativ kleine Füße.“

Wer ist der Roboter? Der schlauchbehangene Roboter auf High Heels überraschte in der ersten Show alle mit einer Opern-Vorstellung - und sang aus Verdis „La Traviata“. Danach glaubten viele an Beauty-Investorin Judith Williams, ursprünglich Opernsängerin. Mittlerweile werden auch andere Namen genannt - unter anderem Rapperin und YouTuberin Shirin David und 90er-Sängerin Blümchen.

Wer ist das Chamäleon? Beim Chamäleon scheinen die Indizien am eindeutigsten, vor allem seine Aussprache ist verräterisch. Wenn es in seinem Pailletten-Anzug auf die Bühne tänzelt, hört man im Ohr eine Stimme, die „Palim, Palim!“ ruft: Das muss Didi Hallervorden sein! Allerdings ist der gute Mann 84 Jahre alt. Eine atemberaubende Theorie bot zuletzt Gast-Juror Luke Mockridge an: Er glaubt, dass es sich um Musiker Bürger Lars Dietrich handeln könnte, der Hallervorden erwiesenermaßen bestens parodieren kann. Das wäre ein Ding.

Wer ist der Hase? Ein große Sängerin scheint sich nicht unter dem Hasenkostüm zu verbergen, wohl aber ein große Frau. Der Hase hat - was bei derartigem Getier vorkommt - lange Beine. Heiß gehandelt wird Komikerin Martina Hill. Andere tippen auf Moderatorin Enie van de Meiklokjes oder - weil auf dem Kostüm 2000 Blumenköpfen angebracht wurden - etwas sehr naheliegend auf Sängerin Blümchen.

Wer ist der Drache? Der Drache gehört zu den besten Sängern im Feld. Und ähnlich wie beim Chamäleon scheint die Sache für viele Zuschauer klar: Das dürfte Profi-Musiker Gregor Meyle sein. In gewisser Weise würde das zu „Masked Singer“ passen, denn in der Show standen schon mehrere Künstler aus dem Kosmos von Stefan Raab auf der Bühne. Meyle wurde einst bei einem Art Alternativ-Casting von Raab entdeckt.

+++Warum ProSieben „Masked Singer“ aus dem Vorjahr wiederholt+++

Das hatten sich die Macher der Erfolgssendung „The Masked Singer“ auf ProSieben etwas anders vorgestellt. Wegen des Corona-Virus musste die Show zuerst auf das Publikum verzichten. Am Sonntag teilte der Sender mit: Wegen zwei Corona-Fällen im Team der Sendung von ProSieben wird die Produktion der spannenden Rateshow zunächst auf Eis gelegt.

Doch so ganz müssen Fans auf die Ratesendung doch nicht vrezichten. ProSieben zeigt am Abend eine Wiederholung der ersten Folge der ersten Staffel aus dem Vorjahr. Damals gewann der Astronaut Max Mutzke. Und auch andere Figuren waren im Rennen. Wir erinnern uns noch an das Monsterchen, den Grashüpfer, den Kudu und und und.

Am 14. April 2020 geht es nun weiter. Dabei war dort das Finale geplant. „Im "The Masked Singer"-Team wurden umgehend alle Maßnahmen eingeleitet, die den gesetzlichen Vorschriften und den Empfehlungen der Gesundheitsbehörden im Umgang mit dem Virus folgen“, heißt es von ProSieben. Der Senderchef, Daniel Rosemann, erklärt weiter: „Wir hatten keine andere Wahl, als 'The Masked Singer' pausieren zu lassen. Sicherheit und Wohl der Crew und der Künstler unter den Masken haben oberste Priorität.“

Die zweite Staffel der Show, die von Matthias Opdenhövel moderiert wird, erfreut sich wieder großer Beliebtheit. Am vergangenen Dienstag schieden gleich zwei Figuren aus: Zum einen stieg Musiker Angelo Kelly, der im Kakerlaken-Kostüm steckte wegen eines Krankheitsfalls in der Familie aus. Vom Publikum wurde „Die Göttin“ alias Schauspielerin Rebecca Immanuel aus dem Rennen genommen.

+++ Die Göttin muss gehen +++

Das schwerste Kostüm ist raus: Schauspielerin Rebecca Immanuel (49, „Edel & Starck“) ist bei der Musik-Rateshow „The Masked Singer“ enttarnt worden. Sie hatte in der Verkleidung der Göttin an dem Promi-Gesangswettbewerb teilgenommen - nach Angaben von ProSieben wog die funkelnde Tracht satte 35 Kilogramm. Sie sei dankbar, dass ihr das Kostüm hinter der Bühne immer angehoben worden sei und sie sich habe setzen können, berichtete Immanuel nach ihrem Ausscheiden aus der Show am Dienstagabend. „Mir - ohne so viele Muskeln zu haben wie ein Mann - ist es einfach wirklich viel zu schwer.“

Die aus der Anwaltsserie „Edel & Starck“ (Sat.1) bekannte Schauspielerin hatte zuvor zu wenige Stimmen der Zuschauer bekommen und daher ihre Maske ablegen müssen. Dass sie in dem spektakulären Göttin-Kostüm steckte, ahnte im Rateteam niemand. Gastjuror Luke Mockridge etwa tippte auf die ehemalige „Glücksrad“-Fee Maren Gilzer.

Immanuel war die vierte Prominente, die die Show verließ. Zuvor waren bereits Sängerin Stefanie Heinzmann („My Man Is a Mean Man“) und Model Franziska Knuppe ausgeschieden. Musiker Angelo Kelly ging freiwillig, wie am Dienstag bekannt wurde.

„Leider ist es für mich vorbei. Ich habe mich persönlich entschieden, vorzeitig auszuscheiden“, erklärte der Kelly-Family-Spross in einer Videobotschaft am Dienstagabend. Der Grund: Er lebe mit seiner Familie in Irland. Die Show habe für ihn daher jede Woche eine große Reise bedeutet - und das sei aktuell einfach keine Option. „Das wäre nicht verantwortungsvoll mir, meiner Familie und den Mitmenschen gegenüber“, sagte Kelly. Wie man annehmen muss, meinte er damit die Coronavirus-Pandemie. Vor der freiwilligen Enttarnung hatte das Rateteam aus Sänger Rea Garvey, Moderatorin Ruth Moschner und Komiker Luke Mockridge bereits geschlossen auf Angelo Kelly getippt. Er hatte im Kostüm der Kakerlake gesteckt.

Im Rennen sind nun noch sechs maskierte Prominente. Aus ihnen stach am Dienstagabend ganz besonders das Faultier hervor. Es trug eine äußerst schmissige Interpretation des Klassikers „Volare“ vor und mausert sich immer mehr zum Geheimfavoriten.

+++Spekulationen über Stefan Raab+++

Er verschwand 2015 von den TV-Bildschirmen und wurde bis heute nicht mehr in einer Sendung gesehen. Nun vermuten aber die Zuschauer der ProSieben-Sendung „The Masked Singer“, dass sich Entertainer Stefan Raab eingeschlichen haben könnte. In Form des Faultiers. 56,5 Prozent der User vermuten in der ProSieben-App Stefan Raab unter der Maske des liebenswürdigen Tiers.

Doch ist der ehemalige „TV Total“-Moderator wirklich wieder zurück im Business? Viele Indizien in den ersten zwei Sendungen sprechen für ihn. Bei den anderen Promis dürfte zumindest das Chamäleon so gut wie enttarnt sein: Es kann eigentlich nur Dieter Hallervorden sein. Auch bei der Kakerlake und dem Hasen legt sich die Rate-Community fest und tippt in der Mehrheit auf Angelo Kelly und Martina Hill.

Und wer ist der Wuschel?

Diese Stars werden unter den Kostümen vermutet

  • Göttin: Barbara Schöneberger oder Judith Williams
  • Hase: Martina Hill
  • Drache: Max Giesinger oder Gregor Meyle
  • Wuschel: Mike Singer oder Wincent Weiß
  • Faultier: Stefan Raab
  • Chamäleon: Dieter Hallervorden
  • Kakerlake: Angelo Kelly
  • Roboter: Judith Williams oder Helene Fischer

Bereits zwei Masken wurden in "The Masked Singer" enthüllt: Sängerin Stefanie Heinzmann schlüpfte aus dem Dalmatiner-Kostüm und Model Franziska Knuppe entpuppte sich aus der Fledermaus.

+++ So lief die zweite Show ab +++

Am Ende, als das knallpinke Fledertier seinen Kopf abgesetzt hatte, war man natürlich wieder schlauer. Lena Meyer-Landrut (28)? Franziska Knuppe fühlte sich geschmeichelt, mit der ESC-Gewinnerin verwechselt worden zu sein. Aber mal ehrlich: Besonders naheliegend war das nicht. „Lena ist eine Profi-Sängerin, die hat eine Wahnsinnsstimme“, sagte Knuppe. Sie selbst ist dagegen Model - und man kann sagen: So singt sie auch. „Ich habe mich natürlich geehrt gefühlt, dass Fans sie darin erkannt haben wollen.“

Knuppe, geboren in Rostock und vor mehr als 20 Jahren von Wolfgang Joop in einem Potsdamer Cafe entdeckt, ist nun ein 1,82 Meter großer Beweis, dass den Machern der ProSieben-Show „The Masked Singer“ mittlerweile fast alles zugetraut wird. Auch, dass sie Lena Meyer-Landrut einreden, dass sie deutlich unter ihrem Niveau singen soll, um nicht enttarnt zu werden. Denn viele Zuschauer und auch vermeintliche Experten hatten die Fledermaus für Lena gehalten.

Es war stattdessen Franziska „Franzi“ Knuppe. Am Dienstagabend musste die 45-Jährige in Köln als zweite Prominente der aktuellen Staffel ihre Maske ablegen. Sie hatte zu wenige Zuschauer-Stimmen erhalten. „Das ist wirklich auch das erste Mal, dass ich so singe. Und ich war so aufgeregt“, berichtete sie. Als sie ihr Lied - „Beat It“ von Michael Jackson - noch mal vortragen sollte, stolperte sie prompt im Text. „Seht ihr! Ich habe schon wieder alles vergessen“, sagte Knuppe, die auch als Moderatorin arbeitet („Austria's Next Topmodel“). „Immer noch aufgeregt.“

Das Rateteam aus Ruth Moschner, Rea Garvey und Gastjuror Elton hatte sich allerdings nicht täuschen lassen: Es tippte vor der Auflösung geschlossen auf Knuppe. Garvey ist mit dem Model gut befreundet. Auch wenn sie jetzt wohl nicht mehr seine Freundin sei - „weil sie mich offensichtlich angelogen hat“. Bei „The Masked Singer“ weiß immer nur ein ganz kleiner Kreis von Menschen, wer hinter den Masken steckt. Die Kandidaten sind angehalten, auch Freunden nichts zu verraten.

Garveys Schmach aus der vergangenen Woche war damit wieder einigermaßen ausgeglichen. In der ersten Show hatte sich Sängerin Stefanie Heinzmann (31, „My Man Is a Mean Man“) aus einem Dalmatiner-Kostüm geschält, aber keiner hatte es kommen sehen. Auch nicht Garvey, der sie von gemeinsamen Auftritten gut kennt.

Auf Tipps aus dem Studiopublikum konnten die Juroren diesmal nicht bauen. ProSieben machte es wie viele andere Sender und strahlte die Show ohne Publikum aus - um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Der Applaus kam vom Band, es handelte sich um einen Mitschnitt aus der ersten Folge. „Wir brauchen ein bisschen Zerstreuung, oder?“, stellte Moderator Matthias Opdenhövel (49) fest. „Kriegen wir in den nächsten Stunden.“

Bei „The Masked Singer“ singen Prominente in aufwendigen Bühnenkostüme um die Wette - die Zuschauer rätseln, wer sich dahinter verstecken könnte. Wer die wenigsten Stimmen bekommt, wird demaskiert.

Im Rennen sind nun noch acht geheime Promis. Mit Spekulationen fällt man - wie beobachtet - leicht auf die Nase. Aber die Anzeichen, dass der 84 Jahre alte Dieter „Didi“ Hallervorden unter dem Chamäleon-Kostüm steckt, verdichten sich. Fans wollen mittlerweile sogar eine spezielle Fingerhaltung wiedererkannt haben.

Spätestens am 14. April wird man es wissen. Dann ist Finale.

+++ „Masked Singer“ ohne Publikum +++

Am Dienstag geht das große Rätselraten bei „The Masked Singer“ auf ProSieben weiter. Allerdings ohne Zuschauer vor Ort. Die anhaltende Coronakrise macht auch vor den Unterhaltungssendungen im Fernsehen keinen Halt. Der Fernsehsender will zum Schutz vor dem Coronavirus mehrere zudem weitere Fernseh-Shows ohne Publikum aufzeichnen. Bis auf weiteres würden die Sendungen „The Masked Singer“, „Late Night Berlin“, „Wer schläft, verliert!“ und „Joko & Klaas gegen ProSieben“ ohne Zuschauer stattfinden, teilte der Sender mit.

„The Masked Singer“ war am Dienstagabend erfolgreich in die zweite Staffel gestartet. Mit 25,3 Prozent Marktanteil war die ProSieben-Musikshow bei den 14- bis 49-jährigen Zuschauern das stärkste Format zur besten Sendezeit ab 20.15 Uhr.

Nichtsdestotrotz sorgt die Sendung auch in Krisenzeiten für gute Unterhaltung. Wer steckt unter welchem Kostüm? Die Rätselfreunde sind sich gerade bei der Fledermaus ziemlich sicher, dass es sich nur um Sängerin Lena Meyer-Landrut handeln kann. Auch der Hase mit seinen niedlichen Schlappohren ist so gut wie enttarnt, glaubt man verschiedenen Foren und der ProSieben-App.

Wer unter den Masken stecken könnte:

  • Göttin: Barbara Schöneberger
  • Hase: Martina Hill
  • Drache: Max Giesinger
  • Fledermaus: Lena Meyer-Landrut
  • Wuschel: Mike Singer
  • Faultier: Faisal Kawusi
  • Chamäleon: Dieter Hallervorden
  • Kakerlake: Angelo Kelly
  • Roboter: Judith Williams

+++ Erster Star bei „Masked Singer“ ist raus +++

Am 10. März ging die erfolgreiche ProSieben Live-Show „The Masked Singer“ nach der ersten erfolgreichen Staffel in die zweite Runde. Beim „größten TV-Rätsel Deutschlands“ verbergen sich zehn Stars unter aufwändigen Ganzkörper-Kostümen – und die Zuschauer sowie eine zweiköpfige Jury mit wöchentlich wechselndem Gastjuror zerbrechen sich die Köpfe, darüber, wer wohl hinter den Figuren steckt.

Sängerin Stefanie Heinzmann („My Man Is a Mean Man“) ist als erste Teilnehmerin der Musik-Rateshow „The Masked Singer“ enttarnt worden. Am Dienstagabend musste die 31-Jährige in Köln ihre Maske ablegen, nachdem sie zu wenige Stimmen von den Zuschauern erhalten hatte - und das auch noch an ihrem Geburtstag. „Es ist schade, dass es schon vorbei ist“, sagte Heinzmann.

Die Schweizerin hatte in der Verkleidung einer divenhaften Dalmatiner-Hündin an der ProSieben-Show teilgenommen. Dem Sender verdankt sie auch ihre Musikkarriere: 2008 war sie bei einem Casting von Stefan Raab entdeckt worden.

Es war die erste Folge der neuen Staffel von „The Masked Singer“. Prominente singen dabei in aufwendigen Bühnenkostüme um die Wette - die Zuschauer rätseln, wer sich wohl dahinter verstecken könnte. Bei der Dalmatiner-Diva hatten viele auf Entertainerin Désirée Nick (63) getippt. Wer rausfliegt, muss seine Maske ablegen.

„The Masked Singer“ - wer ist raus?

+++Welche Kostüme gibt es bei „The Masked Singer 2020“?+++

Am Donnerstagabend lud ProSieben zum Pressetermin in die Kölner Innenstadt, direkt auf die Schildergasse. Und die Präsentation der neuen Kostüme wurde zu einer Art „Enthüllungs-Tour“. In den Schaufenstern von verschiedenen Geschäften haben diese nur darauf gewartet, dass der von außen angebrachte schwarze Vorhang fiel und man sie in voller Pracht betrachten konnte. Dazu gab es Live-Musik aus einer tragbaren Box.

Als erstes kam so die Fledermaus zum Vorschein. Ganz in pink und mit glitzernden Pailletten besetzt tanzt sie zu lauter Rockmusik hinter der Glasscheibe. Besonderheit: Für ihre Flügel wurde ein spezielles Gestell aus Draht angefertigt und mit mehreren Stoffen überzogen. „Sie könnte also tatsächlich fast fliegen“, sagt ProSieben-Chef Daniel Rosenmann.

Weiter geht es zum nächsten Schaufenster, gespannt wird gewartet, bis der Vorhang fällt – und ein Faultier zum Vorschein kommt. Mit Hawaiihemd-Schlafanzug und Schlafbrille. Hinter dem dritten Schaufenster verbirgt sich ein Hase, mit seeehr langen Ohren. An seinem Kleid sind 2000 kleine und große Blumen einzeln per Hand angebracht worden. Nun geht es weiter zu einer Figur, die erst vor einigen Tagen bekannt gegeben wurde.

Das Kostüm des Roboters besteht aus 250 Einzelteilen, doch nicht nur das ist besonders, denn es wurden auch zwei kleine Mini-Computer eingearbeitet. „Was wir darauf dann zeigen, wird eine Überraschung in der Show“, sagt Daniel Rosemann augenzwinkernd. Nach dem Roboter wird dann der Dalmatiner enthüllt – oder eher eine Dalmatinerin. Mit Samtkleid, Handschuhen, Gürtel und handgefertigter XXL-Sonnenbrille bekleidet, wirkt sie wie eine echt Show-Diva. Nicht zu vergessen: Ihr Kostüm ist mit hundert Svarowski-Steinen besetzt. Ein bisschen Gold und Silber, ein bisschen Glitzer, glitzer.

Zunächst nicht sicher, ob eher Teufel oder Gruseltier hinter dem Kostüm steckt, wird ein Drache enthüllt. Der bewegt sich selbstbewusst zu rockiger Musik im Schaufenster, leuchtende Augen inklusive. Respekteinflößend.

Der bisherige Favorit von Moderator Opdenhövel: Die Kakerlake. „Aber es kommt natürlich auch immer darauf an, was die Stars dann daraus machen, wenn sie in den Kostümen stecken“, sagt Opdenhövel: „Manche geben dem Kostüm schließlich einen ganz eigenen Charakter.“ Angetan hat es ihm die selbstbewusste Kakerlake dennoch – ProSieben Chef Rosemann übrigens auch. „Aber es kommt natürlich am Ende nur darauf an, was die Zuschauer denken“, sagt er.

Weiterhin werden noch das Chamäleon und die Göttin enthüllt. Die Überraschung des Abends ist der „Wuschel“: Eine kuschelige Kugel, für die 60 Meter Kunstfell verarbeitet wurden. In weißem Fell mit bunten Punkten misst er nur um die 1,50 Meter. Ob der entsprechende Star darin dann liegen, sitzen oder vielleicht sogar stehen kann, will ProSieben nicht verraten.

Apropos, gab es vielleicht schon bei der Kostümpräsentation kleine Hinweis auf die Promis, die sich hinter den Masken verstecken? Leider nicht, denn zur Gewährleistung der absoluten Geheimhaltung haben am Donnerstag die „richtigen“ Promis noch gar nicht in den Kostümen gesteckt.

Fest steht: Auch in der zweiten Staffel von „The Masked Singer“ sind die Kostüme aufwendig geschneidert und handgefertigt. Am wichtigsten jedoch: Kein Zentimeter bleibt unbedeckt.

  • „Der Dalmatiner“
  • „Die Göttin“
  • „Der Wuschel“
  • „Das Chamäleon“
  • „Das Faultier“
  • „Der Roboter“
  • „Die Fledermaus“
  • „Der Drache“
  • „Die Kakerlake“
  • „Der Hase“

Hier gibt es die neuen Kostüme im Überblick.

+++Nächste Staffel von „Masked Singer“ startet“+++

Die im vergangenen Sommer erfolgreiche ProSieben-Show „The Masked Singer“ kommt in sieben Wochen wieder. Start der zweiten Staffel ist am 10. März, wie ProSieben am Dienstag mitteilte. „Zehn neue Stars unter zehn neuen Masken und ein neuer Sendetag“, hieß es. Moderator Matthias Opdenhövel begrüße die Zuschauer jetzt dienstags live aus Köln – statt mittwochs. Sechs Liveshows sind geplant, das Finale ist voraussichtlich am 14. April.

Gemeinsam mit dem Rateteam kann das Publikum miträtseln: Welche Promis verbergen sich hinter den Masken und unter den aufwendigen Kostümen? Einzige Anhaltspunkte: kleine Indizien in Einspielfilmen, Bühnenauftritt und die echte, unverfremdete Stimme während der Songs.

Die erste „Masked Singer“-Staffel in Deutschland hatte von Ende Juni bis Anfang August 2019 einen durchschnittlichen Marktanteil von 28,8 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen und war damit „die erfolgreichste ProSieben-Show seit Senderbestehen“, erklärte ProSieben.

Der Sänger Max Mutzke gewann als Astronaut das Finale der Musik-Rateshow. Er hatte die meisten Zuschaueranrufe bekommen und somit erst als letzter Kandidat seine Maske abnehmen müssen. Andere Teilnehmer waren zum Beispiel Sänger Gil Ofarim, Moderator Daniel Aminati, Boxerin Susi Kentikian und Satiriker Bülent Ceylan.

Hier geht es zur Bilderstrecke: „The Masked Singer“ 2022 - wer ist raus?

(peng/c-st/dpa/mja/ala/zim/dpa)