"The Masked Singer": Marcus Schenkenberg spricht über Teilnahme bei „The Masked Singer“

„War wirklich bizarr“ : Eichhörnchen Marcus Schenkenberg spricht über „The Masked Singer“

Marcus Schenkenberg gab bei „The Masked Singer“ das Eichhörnchen. Jetzt ist er raus und plaudert aus dem Nähkästchen über die Show, über die ganz Deutschland spricht.

Es war die absolute Überraschung am Donnerstagabend als sich Topmodel Marcus Schenkenberg bei „The Masked Singer“ auf ProSieben als Eichhörnchen enttarnte. Während einige Nutzer im Netz die Identität des Eichhörnchens abfeierten, gab es allerdings auch Kritik an Schenkenbergs Teilnahme. Er sei für eine deutsche Sendung schlicht zu unbekannt – so der Grundton.

Gegenüber „DerWesten“ hat sich Schenkenberg nun zu seiner Teilnahme geäußert und pikante Details preisgegeben.

Das Kostüm des Eichhörnchens habe Schenkenberg von ProSieben angeboten bekommen. „Ich fand, dass es perfekt zu mir passt. Ich mochte Eichhörnchen schon immer. In der US-Version gibt es so dämonische Charaktere. Das wollte ich nicht sein. Ich wollte etwas Lustiges und Freundliches sein. Und da passt das Eichhörnchen super.“

Vier Wochen lang musste er sein Geheimnis, dass er an der Show teilnimmt für sich bewahren. „Unter der Woche bin ich in meiner Unterkunft geblieben und bin nicht einmal ins Fitnessstudio gegangen. Wenn ich rauswollte, musste ich eine Maske und ein Kostüm anziehen. Das war wirklich bizarr“, sagt der gebürtige Schwede, der seit Jahren in den USA lebt.

Darauf konnte man auch kommen bei den Hinweisvideos, die jeweils vor den Auftritten der Stars gezeigt werden. Im Eichhörnchen-Hinweis-Video war ein Burger mit einer US-Fahne zu sehen. Laut den Machern ein Indiz für Schenkenberg. Er sagt: Ich lebe in Amerika und esse gerne Burger. Man hätte sich vielleicht eher etwas Schwedisches vorgestellt. Da bin ich ja geboren und aufgewachsen. Aber es soll den Leuten auch nicht zu leicht gemacht werden.“

Natürlich hätte auch ein Hinweis auf Schweden Sinn gemacht, sagt Schenkenberg. Übrigens: In den Hinweis-Videos war nicht Schenkenberg im Eichhörnchen-Kostüm zu sehen: „Das hätte ich gar nicht geschafft. Ich hatte so schon so viel zu tun für die Show.“ Jetzt darf er wieder seine Freiheit genießen. Ganz ohne Kostüm.

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Kritik an Schenkenberg als Eichhörnchen

Nach der Enttarnung des schwedischen Topmodels Marcus Schenkenberg als „Eichhörnchen“ laufen die Diskussionen im Internet auf Hochtouren. „Marcus Schenkenberg? Muss man den kennen?“, schrieb ein Twitter-Nutzer am Freitag nach der Entscheidung. „War nicht die Rede von "Stars" unter den Masken?“, fragt sich ein anderer. Viele Zuschauer scheinen den 50-jährigen Schenkenberg, der aktuell in Los Angeles lebt, vor seiner Enthüllung nicht gekannt zu haben.

Bereits nach der vergangenen Sendung, in der der Schauspieler Heinz Hoenig (67) seine Maske fallen ließ, hatte es ähnliche Kritik gegeben. Insbesondere die jüngeren Zuschauer tun sich schwer mit den zuletzt enthüllten Kandidaten. „The Masked Singer“ hat bei der Altersgruppe unter 30 ein großes Publikum.

Der vier Wochen lang im Eichhörnchenkostüm verkleidete Schenkenberg erhielt am Donnerstag im Publikums-Voting die wenigsten Stimmen und musste deshalb beim Ausscheiden aus der Sendung am Donnerstag in Köln die Maske abnehmen. Er sei traurig und froh zugleich, sagte Schenkenberg nach der Show. „Am schwierigsten war es, meine Mutter anzulügen“, sagte er.

In der von Matthias Opdenhövel moderierten Live-Sendung aus Köln sind nun noch sechs Promis dabei, die in den verbleibenden zwei Shows nach und nach demaskiert werden. Neben Schauspieler Hoenig („Das Boot“) mussten zuvor bereits No-Angels-Sängerin Lucy Diakovska und die frühere „GZSZ“-Schauspielerin Susan Sideropoulos ihre Masken fallen lassen.

Trotz der Kritik aus dem Netz fährt die Sendung weiterhin gute Einschaltquoten ein: Insgesamt sahen am Donnerstag 3,12 Millionen Zuschauer die Sendung, das ist ein Marktanteil von 12,9 Prozent - und ein erneuter Zugewinn - diesmal um 100 000 Zuschauer.

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Wer steckt unter den Kostümen?

(veröffentlicht am 18. Juli)

Am Donnerstagabend läuft die vierte Folge der Pro-Sieben-Sendung „The Masked Singer“. Und die Fans rätseln und rätseln und rätseln: welche Promis stecken unter den fantasievollen Kostümen. Nachdem Ex-„No Angels“-Star Lucy Diakovska (Krake), Schauspielerin Susan Sideropoulos (Schmetterling) und Schauspieler Heinz Hoenig (Kakadu) rausgeflogen sind und sich der Öffentlichkeit präsentieren, geht das große Raten um 20.15 Uhr weiter.

Und so gibt es für jeden Teilnehmer der Sendung mehrere Tipps durch die Promi-Jury um Ruth Moschner, Collien Ulmen-Fernandes und Max Giesinger.

Sie sind sich so gut wie sicher – diese Stars könnten unter den Kostümen stecken.

  • Der Grashüpfer: Mirko Nontschew (Ruth Moschner), Jan Josef Liefers, Jerome Boateng (Online-Ratespiel), Gil Ofarim (Collien Ulmen-Fernandes)
  • Der Astronaut: James Arthur (Tipp von Faisal Kawusi), Adel Tawil (Tipp von Collien Ulmen-Fernandes), Max Mutzke, Andreas Bourani, Laith Al-Deen (Tipp von Max Giesinger)
  • Das Eichhörnchen: Evil Jared Hasselhoff, Samu Haber (Online-Ratespiel), Markus Schenkenberg (Tipp von Ruth Moschner), Alec Völkel (Tipp von Max Giesinger)
  • Der Engel: Tom Beck (Tipp von Ruth Moschner), Bülent Ceylan (Tipp von Max Giesinger), Till Lindemann, Campino, der Graf (Online-Ratespiel)
  • Der Kudu: Joko Winterscheidt (Tipp von Ruth Moschner), Steven Gätjen (Tipp von Max Giesinger), Daniel Aminati, Detlef Soost (Tipp von Online-Ratespiel)
  • Das Monster: Evelyn Burdecki (Tipp von Max Giesinger), Sarah Lombardi, Maite Kelly (Online-Ratespiel), Susi Kentikian (Tipp von Collien Ulmen-Fernandes)
  • Der Panther: Vanessa Petrou (Tipp von Collien Ulmen-Fernandes), Martina Hill, Sophia Thomalla (Online-Ratespiel), Stefanie Hertel (Tipp von Ruth Moschner)

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Pro Sieben verteidigt Witz von Kawusi

Nach einem Witz über den Gesundheitszustand von Kanzlerin Angela Merkel (64) bei „The Masked Singer“ hat ProSieben den Komiker Faisal Kawusi in Schutz genommen.

Ein Star unter einer Kakadu-Maske wirkte in seiner Körpersprache nervös und zitterte mehrmals. Kawusi (27) brachte zunächst den Entertainer Jürgen von der Lippe als Auflösung ins Gespräch - außer der Verkleidete zittere so weiter: „Dann sag ich "Angela Merkel".“

Merkel hatte in den vergangenen Wochen mehrfach bei der Begrüßung anderer Regierungschefs Zitteranfälle erlitten - immer beim Stillstehen, während die Nationalhymnen gespielt wurden. Zuletzt war dies am Mittwoch der Fall gewesen, als sie den finnischen Regierungschef Antti Rinne mit militärischen Ehren empfing. Anschließend versicherte Merkel, es gehe ihr gut: „Man muss sich keine Sorgen machen.“

Beim Publikum mehrten sich kritische Stimmen in sozialen Medien, dass so ein Scherz geschmacklos sei. ProSieben reagierte: „Wir lachen gerne mal. Und wir mögen Faisal Kawusi. Und wir sind immer wieder davon überrascht, über was man sich alles künstlich aufregen kann.“

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Welcher Vogel ist das denn?

(veröffentlicht am 12. Juli)

Bei „The Masked Singer“ gab es die nächste prominente Enthüllung in Folge 3. Im Gefieder das Kakadus steckte niemand anderes als Schauspieler Heinz Hoenig (67). Damit ist er bislang der älteste Kandidat bei „The Masked Singer“.

Der 67-Jährige bekam für seinen Auftritt mit der Rockballade „Behind Blue Eyes“ von Limp Bizkit die wenigsten Anrufe und musste deshalb am Ende seine Maske fallen lassen. „Es ist schon mal schön, wenn man wieder Luft kriegt“, kommentierte Hoenig direkt nach der Enthüllung. „Ich habe eine ganze Menge erfahren, gelernt und Freude gehabt.“ Er sei froh, dass er jetzt wieder nach Hause könne. „Anni, ich komme“, rief der Schauspieler („Das Boot“, „Der große Bellheim“) seiner Ehefrau zu.

Die Voting-Gemeinde hatte bis zuletzt auf Jürgen von der Lippe im Kostüm gesetzt. Einzig Ruth Moschner deutete die Hinweise im Einspieler richtig. Dort war das Wort „Grips“ zu lesen – Hoenig spielte lange am Berliner Grips-Theater. Heinz Hoenig, der als Funker Hinrich in Wolfgang Petersens „Das Boot“ seinen Durchbruch hatte, spielte in über 150 Kino- und Fernsehfilmen mit.

Für Ärger sorgte Comedian Faisal Kawusi, der in der dritten Sendung das Rateteam unterstützte. Als die Prominenten nämlich ihren Tipp abgeben durften, wer unter der Maske steckt, setzte Kawusi auf Jürgen von der Lippe und lästerte: „Außer, er zittert so weiter, dann sag’ ich ‚Angela Merkel’.“Bei den Zuschauern im Fernsehstudio kam der Witz jedoch gar nicht gut an. Und auch das Netz ist empört. „Der Zitterwitz ist unter aller Sau“, schreibt eine Twitter-Nutzerin zu Faisal Kawusis Auftritt. Kawusi verstärkte in der dritten Sendung das Rateteam, in der nächsten Woche wird ein neuer Promi Max Giesinger, Ruth Moschner und Collien Ulmen-Fernandes beim Raten unterstützen.

In der von Matthias Opdenhövel moderierten Live-Sendung aus Köln sind nun noch sieben Promis dabei, die in den kommenden Wochen nach und nach demaskiert werden. Zuvor hatten sich bereits No-Angels-Sängerin Lucy Diakovska und die frühere „GZSZ“-Schauspielerin Susan Sideropoulos zu erkennen geben müssen.

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Ex-GZSZ-Star entpuppt sich als Schmetterling

(veröffentlicht am 5. Juli)

Am Ende der zweiten Liveshow muss der Schmetterling seine Maske fallen lassen. Aus der schlüpft keine Stefanie Giesinger oder ein anderes Model – wie die meisten Zuschauer getippt hatten –, sondern Schauspielerin Susan Sideropoulos. Die Berlinerin hatten bis zu diesem Zeitpunkt weder die Zuschauer im Online-Ratespiel , noch das Rateteam auch nur annähernd im Verdacht.

"Die Tipps unter der Maske zu hören war so witzig", sagte die Schauspielerin nach der Enthüllung. "Ich wurde noch nie so oft als Model vermutet mit meinen nicht mal 1,60 Metern - das muss auf der Bühne ja ganz anders aussehen. Das war megalustig und hat mir sehr geschmeichelt."

Im Netz reagierten die Zuschauer mit Häme auf die Enthüllung. „Bitte wer ist Susan Sieropoulos?“, schreibt eine Twitter-Nutzerin. „Es ist Susan Sideropoulos oder wie Sie 95% der Deutschen nennen: „Hä, wer?“, ein anderer.

Sideropoulos, die von 2001 bis 2011 eine der Hauptrollen bei der Daily Soap „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ spielte, meldete sich nach der Show auf Instagram: „I know, die Indizien waren bei mir schon ganz schön treaky (sic!) und irreführend🙃 aber sonst wäre es doch auch langweilig. Freue mich über die ganzen überraschten Reaktionen.“

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Der Oktopus mit der bekannten Engelsstimme

(veröffentlicht am 28. Juni)

„Wir haben Gewinner von 41 goldenen Schallplatten, zehnmal Platin, Doppelplatin, Vierfachplatin“, verkündete Moderator Matthias Opdenhövel stolz zum Auftakt der Gesangsshow. „Wir haben Sportler, deutsche Meister, Weltmeister. Wir haben Goldene-Kamera-Gewinner, Bambi-Gewinner und sogar den Träger eines Verdienstordens.“ Zweifellos eine berühmte Mannschaft, die sich ProSieben das für „The Masked Singer“ ins Haus geholt hat.

Um welchen Promi es sich auf der Bühne tatsächlich handelt - das ist das große Geheimnis der Show. Zehn maskierte und spektakulär kostümierte Kandidaten gilt es zu erraten - nur durch den Bühnenauftritt und die Stimme des Künstlers.

Am Donnerstag war diese Aufgabe für das TV-Publikum offenbar etwas zu einfach. Bereits während der Show twitterten etliche User ihre Vermutungen, während auf der Bühne ein violett-goldener Oktopus mit markanter Stimme den Song „Uptown Funk“ von Bruno Mars sang.

Die Zuschauer waren sich sicher: Es muss das Ex-No-Angels-Mitlglied Lucy sein. Und sie sollten recht behalten: Hinter der Maske steckte tatsächlich die 43-Jährige, die Anfang der 2000-Jahre mit ihrer TV-Casting-Band die deutschen Charts stürmte.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Wer steckt unter den Kostümen bei „Masked Singer“

(anst/mro/mja)
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