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Sonderausgabe zum 50.: "taz" feiert 25. Geburtstag

Sonderausgabe zum 50. : "taz" feiert 25. Geburtstag

Berlin (rpo). Am heutigen Samstag feiert die Berliner "tageszeitung" ihren 25. Geburtstag - allerdings etwas ungewöhnlich: Sie feiert ihn mit einer Sonderausgabe zum 50.

Das Extrablatt im Magazinstil trägt allerdings das Datum 17.04.2029 und will zeigen, wie die Zeitung in 25 Jahren aussehen könnte. Tatsächlich wird das Blatt erst halb so alt. Die "taz" erscheint seit dem 17. April 1979 täglich.

Chefredakteurin Bascha Mika betonte am Freitag, sie sei überzeugt, dass es die Zeitung auch noch in 25 Jahren geben werde. Die genossenschaftliche Eigentümerstruktur und die Orientierung an den Lesern hätten die Zeitung vom Anzeigengeschäft weitgehend unabhängig gemacht. Insbesondere in der konjunkturellen Krise nach den Attentaten vom 11. September 2001 habe sich das ausgezahlt. Auf die sonst jährlich aufgelegte "Rettungsaktion" wird die "taz" dieses Jahr laut Geschäftsführer Karl-Heinz Ruch verzichten, "weil wir drei relativ gute Jahre hinter uns haben".

Wie können Geliftete natürlich altern?

In der Wochenend-Sonderausgabe berichtet das Blatt unter anderem über den Präsidentschaftswahlkampf in China, den EU-Zoff rund um die Regionen München-Mailand und über Probleme beim Partnervertragsrecht. Zudem diskutiert die Zeitung, wie Geliftete natürlich altern können und porträtiert die 18-jährige Eisprinzessin Naomi Heather Agassi-Graf, die schon als Kind "Tennisschläger irgendwie angeekelt" haben.

Außenminister Joschka Fischer (Grüne) kann übrigens am Samstag im "täglichen taz-Interview" mit ihm nachlesen, was er im Jahr 2029 als dann parteiloser EU-Alterspräsident über die Modernisierung des Islam und die Zukunft der EU sagen wird - und wann er morgens zum "Aquajogging mit Dany" antreten muss.