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„Obi-Wan Kenobi“ – Rückkehr des Jedi-Meisters​

Neue „Star Wars“-Serie : „Obi-Wan Kenobi“ – Die Rückkehr des Jedi-Meisters

Nach dem Erfolg von „The Mandalorian“ und dessen Spin-off „Das Buch von Boba Fett“ startet die dritte „Star Wars“-Serie bei Disney. In „Obi-Wan Kenobi“ gibt es ein Wiedersehen mit zwei der wichtigsten Figuren des „Star Wars“-Universums. Auf was Fans sich freuen dürfen.

Während Streaming-Gigant Netflix zuletzt Abonnenten verlor, freute sich Konkurrent Disney+ über steigende Nutzerzahlen. Die Macht ist stark bei Disney, um es im „Star Wars“-Jargon zu sagen. Denn die Weltraumsaga gilt als eines der wichtigsten Argumente für ein Disney+-Abonnement. Nach einem Bericht des Branchenblatts „Hollywood Reporter“ sorgte besonders die Serie „The Mandalorian“, die im November 2019 in den USA und im März 2020 in Deutschland startete, für Abonnentenzuwachs. Und nun bekommt mit „Obi-Wan Kenobi“ (27.5.) einer der beliebtesten Charaktere des „Star Wars“-Universums seine eigene Serie.

Ganze 17 Jahre ist es her, dass Ewan McGregor zuletzt die Jedi-Kutte trug. Der düstere dritte Film der Prequel-Trilogie, „Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith“, endete 2005 dramatisch. Nachdem sich sein Schüler Anakin Skywalker (Hayden Christensen) gegen ihn gewandt hatte, kam es zum Duell auf Leben und Tod zwischen den einstigen Freunden. Schwer verletzt und verbrannt blieb Skywalker an einer Lavaquelle liegen, wo ihn Obi-Wan seinem Schicksal überließ.

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Die neue Serie spielt zehn Jahre nach diesen Ereignissen. Obi-Wan lebt mittlerweile zurückgezogen auf Tatooine. „Er ist auf jeden Fall an einem anderen Punkt, als wir ihn zuletzt in den drei Filmen gesehen haben, in denen ich ihn gespielt habe“, sagte Ewan McGregor (51) der Deutschen Presse-Agentur, „aber es knüpft direkt an die vierte Episode an, in der ihn Alec Guinness spielt.“

Der Film, den McGregor meint, kam ursprünglich 1977 als „Krieg der Sterne“ in die deutschen Kinos, heißt inzwischen allerdings „Star Wars: Episode IV - Eine neue Hoffnung“. Guinness spielte Obi-Wan darin als alten Grantler. Die Serie „Obi-Wan Kenobi“ füllt die Lücke zwischen dem ersten Klassiker und dem dritten Prequel.

„Er ist kein Jedi mehr, er benutzt auch nicht die Macht“, erzählt McGregor. „Er hat seinen Glauben verloren und all seine Freunde, er lebt ein sehr einsames Leben. Aber er ist immer noch Obi-Wan!“

In der letzten Szene von Episode III hatte er Anakins Sohn, den kleinen Luke Skywalker, bei dessen Onkel Owen und Tante Beru auf dem Planeten Tatooine abgegeben, um ihn vor Darth Vader zu schützen. Nun wacht er aus der Ferne heimlich über den Jungen, dem der Jedi-Meister lieber früher als später beibringen möchte, die Macht zu nutzen.

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Auch auf sich selbst muss Obi-Wan aufpassen. Die Inquisitoren des Imperiums (Rupert Friend und Moses Ingram) sind hinter ihm her. Und Anakin ist bekanntlich nicht gestorben. Imperator Palpatine rettete ihn und verpasste ihm den schwarzen Helm und den schwarzen Anzug. So wurde aus Anakin Skywalker schließlich der berühmte Schurke Darth Vader, der jetzt auf Rache sinnt.

Christensen, dessen Karriere nach „Star Wars“ von der Öffentlichkeit eher unbemerkt blieb, kehrt ebenfalls zurück. „Meine Reise mit dieser Figur war damals gefühlt eigentlich abgeschlossen“, gibt Christensen im dpa-Gespräch zu. „Aber das Universum (von „Star Wars“) wurde über die Jahre kontinuierlich erweitert, und mir hat das alles richtig gut gefallen. Und jetzt wiederzukommen und noch einmal in dieser Welt zu spielen, das ist unglaublich, einfach toll.“

Nähere Details der Handlung wurden vor dem Start nicht bekannt. Die Geheimhaltung bei „Star Wars“ ist wie üblich groß. Damit bloß nichts vorab ans Licht kommt, ließ Disney selbst Medienvertreter keine Folge sehen. Fans spekulierten indes über einen Gastauftritt von Han Solo. Sicher ist, dass sowohl Obi-Wan als auch Darth Vader die neue „Star Wars“-Serie überleben werden. Und Disney+ wird vermutlich wieder ein paar neue Abonnenten dazugewinnen.

(csi/dpa)