Deutsche Netflix-Produktion „Die Kaiserin“ sitzt auf dem Thron internationaler Serien

Berlin · Bislang bester deutschsprachiger Serienstart bei Netflix: „Die Kaiserin“ wird global ausgiebig geschaut. In fast 90 Ländern steht die Sisi-Serie in den Top Ten des Streamingdienstes, darunter sind die USA, Brasilien, Israel und Australien.

Die Kaiserin: Bildgewaltige Netflix-Serie ist ein globaler Erfolg
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So bildgewaltig ist die Netflix-Serie „Die Kaiserin“

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Foto: dpa/Thomas Schenk

Gut zehn Tage nach ihrer Veröffentlichung steht die deutsche Produktion „Die Kaiserin“ in den aktuellen weltweiten Netflix-Top-10 der nicht-englischsprachigen Serien weiterhin auf Platz eins. Laut der wöchentlichen Top-Liste „TV (Non-English)“ von Netflix wurde die Serie zwischen dem 3. und 9. Oktober 59,4 Millionen Stunden gestreamt. Schon in der Vorwoche stand die am 29. September veröffentliche Serie auf dem ersten Platz der Wochencharts - mit 47,2 Millionen gesehenen Stunden in vier Tagen (29.9. bis 2.10.). Zusammengerechnet sind dies fast 107 Millionen Stunden.

Sieben Jahrzehnte nach den „Sissi“-Filmen mit Romy Schneider und Karlheinz Böhm scheint Kaiserin Elisabeth als Filmstoff aus Mitteleuropa wieder auf der ganzen Welt gut anzukommen. Während sich „Die Kaiserin“ in ihrer ersten Woche in 79 Ländern in den Top Ten befand, tat sie es in ihrer zweiten Woche sogar in 88 Ländern.

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Foto: dpa/-

Eine hohe Stundenanzahl auf Netflix bedeute ein riesiges Publikum, rechnete Netflix kürzlich selbst vor: „Gesamtzahl der gestreamten Stunden geteilt durch die Laufzeit der Serie“. Demzufolge lief die Serie innerhalb von elf Tagen schon in ungefähr 18,7 Millionen Haushalten (106,6 Millionen gestreamte Stunden geteilt durch etwa 5,7 Stunden Dauer der Serie).

In dem in Städten wie Bamberg, Bayreuth und Dinkelsbühl sowie im Studio Babelsberg in Potsdam gedrehten Sechsteiler geht es um die österreichische Kaiserin Elisabeth. Die aus Bayern stammende Sisi (Devrim Lingnau) erlebt 1854 erste Monate am intriganten Hof ihres Mannes Franz (Philip Froissant) in Wien. Melika Foroutan spielt die Mutter des Kaisers, Johannes Nussbaum dessen jüngeren Bruder.

In den Netflix-Top-10 für Deutschland hat es sich „Die Kaiserin“ bei den Serien insgesamt auf dem zweiten Platz gemütlich gemacht - gleich hinter der brutal erfolgreichen US-Serienmörder-Produktion „Dahmer: Monster“. Genauso ist es zum Beispiel auch in den USA, in Kanada, Australien, Österreich, der Schweiz, in Italien, Frankreich, Spanien, Portugal, Belgien, den Niederlanden, in Brasilien, Norwegen, Griechenland, Ungarn, Israel und in der Ukraine.

In zahlreichen anderen Ländern hat sich die Serie der Showrunnerin und Drehbuchautorin Katharina Eyssen einen Platz unter den ersten Fünf gesichert. So steht sie zum Beispiel in Polen, Schweden, Neuseeland und im Vereinigten Königreich auf Platz drei, in Südafrika und Mexiko auf Rang vier. Auf dem sechsten Platz steht sie in Indien, Nigeria und Indonesien.

Nach eigenen Angaben ist Netflix „mit 221 Millionen zahlenden Mitgliedern in über 190 Ländern der größte Streaming-Entertainment-Dienst weltweit“.

(zim/dpa)
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