Streaminganbieter So will Netflix das Account-Sharing verhindern

Düsseldorf · Schon seit einigen Monaten ist bekannt, dass Netflix in diesem Jahr das Teilen von Passwörtern verbieten will. So unterbindet der Streaming-Anbieter künftig das Account-Sharing.

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Foto: dpa/Cr. Courtesy

Account-Sharing bei Netflix: Das war für viele Nutzer des Streaminganbieters Normalität, doch bald schon wird sich das ändern. So kündigte Netflix an, das Account-Sharing, also das Teilen des Passworts mit Personen außerhalb des eigenen Haushalts, gänzlich unterbinden. Diejenigen, die derzeit über einen Account von Freunden oder Bekannten angemeldet sind, müssen sich nun wohl ein eigenes Netflix-Abo zulegen.

Wie Netflix das Teilen von Passwörtern künftig verhindert

Das Account-Sharing ist auf Netflix eigentlich schon seit einigen Jahren nicht erlaubt, wurde von dem Streaminganbieter aber stets geduldet. So hieß es nicht selten auf der Netflix-Hilfeseite bei Fragen rund um das Thema Account-Sharing: „An sich ist Netflix immer nur für einen Haushalt gedacht. Aber da hält sich sowieso keiner dran.“ Dies hat allerdings bald ein Ende. Wie im Hilfe-Center von Netflix Deutschland inzwischen zu lesen ist, gibt es neue Regeln.

Personen, die über einen haushaltsfremden Account streamen, müssen sich ein eigenes Abo anlegen. Zudem ist es bald wohl regelmäßig nötig, Geräte, die sich außerhalb des Haushalts befinden, aber über den entsprechenden Account verknüpft sind, zu verifizieren. Erst danach könne das Gerät wieder für die Netflix-Wiedergabe genutzt werden, heißt es. Dabei wird ein Link an die E-Mail-Adresse oder Telefonnummer, die mit dem Hauptkontoinhaber verknüpft ist, gesendet. Über einen Link wird dann ein vierstelliger Code gesendet, der innerhalb von 15 Minuten auf dem zu verifizierenden Gerät eingegeben werden muss – also quasi eine Zwei-Faktor-Authentifizierung.

Nach den neuen Regeln der Streamingplattform soll es außerdem bald einen Hauptstandort für jeden Netflix-Acccount geben. Dieser wird durch das WLAN-Netzwerk bestimmt. Wer künftig an anderen Orten über seinen Account streamt und dabei auf Unterbrechungen beim Einloggen verzichten will, muss sein Gerät innerhalb der vorherigen 31 Tage mindestens einmal mit diesem Netzwerk verbunden haben. „Wir verwenden Informationen wie IP-Adressen, Geräte-IDs und Kontoaktivitäten, um festzustellen, ob ein in Ihrem Konto eingeloggtes Gerät zu Ihrem Hauptstandort gehört“, erklärt der Streaminganbieter. Wann genau die neuen Regeln greifen, ist allerdings noch nicht bekannt.

Wenn Sie wissen wollen, wie Sie Ihre Profildaten vor dem Account-Sharing-Verbot retten können, lesen Sie hier.

(joko)
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