Zweiteilige Serie Apple kündigt Boris-Becker-Doku auf hauseigenem Streamingdienst an

London · Die Serie soll auf exklusivem Zugang zu Becker basieren und „alle Aspekte des Mannes“ beleuchten. In einem kurzen Trailer ist der frühere Tennisstar mit geröteten Augen zu sehen, wenige Tage vor der Strafmaßverkündung.

Boris Becker, ehemaliger Tennis-Profi, trifft zu seinem Strafprozess am Southwark Crown Court ein. (Archivfoto)

Boris Becker, ehemaliger Tennis-Profi, trifft zu seinem Strafprozess am Southwark Crown Court ein. (Archivfoto)

Foto: dpa/Alberto Pezzali

Parallel zu Spekulationen über die Entlassung des früheren Tennis-Stars Boris Becker aus britischer Haft hat der Streamingdienst Apple TV+ eine Dokumentation über den 55-Jährigen angekündigt. Wann genau die zweiteilige Serie, die noch keinen Titel hat, veröffentlicht werden soll, blieb zunächst unklar. Sie basiere auf drei Jahren exklusivem Zugang zu Becker und werde „alle Aspekte des Mannes“ beleuchten, hieß es in einer Mitteilung vom Mittwochabend.

In einem kurzen Trailer ist ein Boris Becker mit geröteten Augen zu sehen, der wenige Tage vor der Strafmaßverkündung Ende April konstatiert: „Ich habe meinen Tiefpunkt erreicht. Ich werde sehen, was ich damit anfange.“ Der kurze Einspieler endet mit den Worten: „Es ist Mittwochnachmittag, am Freitag werde ich den Rest meines Lebens kennen.“ Britischen Medienberichten zufolge steht Beckers Freilassung und umgehende Abschiebung kurz bevor.

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Foto: AP/J. Scott Applewhite

Becker war Ende April von einem Londoner Gericht zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden, weil er in seinem Insolvenzverfahren Vermögensbestandteile in Millionenhöhe verschleiert hatte. Er dürfte aber von einer Sonderregel profitieren, wonach ausländische Häftlinge in Großbritannien bereits ein Jahr früher als gewöhnlich entlassen und abgeschoben werden können. Erwartet wird, dass dies noch vor Weihnachten geschieht.

(albu/dpa)
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