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Sommerhaus der Stars 2020: Wer ist raus? Wer musste das Haus verlassen

„Das Sommerhaus der Stars“ : „Was für Menschlichkeit, Alter, ich bin doch hier nicht mit meinen Eltern!“

Streit, Intrigen, Aggressionen: In der fünften Folge vom „Sommerhaus der Stars“ gehen die Konflikte der Promipaare ungebremst weiter. Sachlich gesprochen wird schon lange nicht mehr, dafür sorgt auch der Einzug eines Reality-TV-Stammgastes. Einem Pärchen wurde das in dieser Woche zu bunt.

Eine fremde Schulklasse, ein neuer Job, eine andere Universität: Es ist nicht immer leicht als unbekanntes, neues Gesicht in eine bestehende Gruppe zu kommen. Ob die Integration als „Fremder“ gelingen kann, hängt vom eigenen Bestreben ab, aber immer auc maßgeblich von der Offenheit und Bereitschaft der restlichen Gruppe. Das kann mal besser und mal schlechter funktionieren: Und im Falle vom „Sommerhaus der Stars“ funktioniert diese Integration absolut gar nicht.

Das mussten bereits Ex-Bachelor-Finalistin Eva und ihr Verlobter Chris feststellen, die seit ihrem nachträglichen Einzug einen schweren Stand im Haus haben und im permanenten Krieg gegen die Stamm-Gruppe um Bachelor und Meinungsführer Andrej stehen. Und das bekam nun auch das zweite Nachrückerpärchen zu spüren, das für die zuvor herausgewählten Diana und Michael in das Sommerhaus zogen. Bei den zwei neuen Gesichtern handelt es sich um Iris Klein – ihres Zeichens Mutter von Daniela Katzenberger und Dauergast in gefühlt sämtlichen Reality-TV-Shows der deutschen Fernsehlandschaft – und ihren Mann Peter. Auch bei ihrem Einzug legte die alteingesessene Sommerhaus-Fraktion nicht unbedingt viel Wert auf überschwängliche Gastfreundschaft. Bis auf Eva, die nach dem Auszug der einzigen Verbündeten Diana in Iris und Peter nun eine neue Kooperation gegen die anderen Teilnehmer wähnte und sich deshalb gleich mal an die Katzenberger-Mama heranschmiss, hielt sich die Begeisterung der restlichen Promipaare in überschaubaren Grenzen.

Vor allem Mallorca-Auswanderer Andreas und Caro, die sich mit den Kleins eine gemeinsame Ballermann-Vergangenheit teilen, fallen beim Anblick der neuen Mitbewohner die Kinnladen runter. „Das ist eine intrigante und verlogene Frau. Die will ich im Knast sehen“, pöbelt Andreas über Iris Klein. Und auch die Katzenberger-Mutti scheint nicht sonderlich begeistert zu sein, dass sie nun unter einem Dach mit Andreas wohnen muss. Hintergrund des Streites (wobei da so genau niemand wirklich durchblickt) ist wohl ein Grundstück auf Mallorca, auf dem Andreas und Caro ihr Fitnessstudio betrieben haben, ehe es sich Iris Klein unter den Nagel gerissen hat, nur um dort mit ihrem Restaurant nach kurzer Zeit schließen zu müssen. Es geht um Betrug, zerstörte Lebensträume, Gerichtsverfahren, Haftstrafen – das volle Programm.

Als Außensteher kann man es bei diesem Streit wohl am besten wie Martin – ein weiterer Auswanderer im Sommerhaus – halten: „Mich interessiert das eigentlich gar nicht, ich guck mir das an wie ein Fernsehzuschauer“, erklärt er gemütlich sitzend in der Hollywood-Schaukel. Das ist hinsichtlich solcher Diskussionen wohl die sinnvollste Lösung. Iris: „Andreas hat mich öffentlich bei Facebook mit Miss Piggy verglichen und fett genannt.“ Andreas: „Ich darf das, weil ich selber dick bin. Aber das habe ich ja eh nie gesagt.“ Ja gut, wenn das so ist!

Dieser weitere Konflikt manifestiert zumindest die bestehenden Allianzen im Bocholter Urlaubsparadies. Da wären zum einen die Nachzügler-Pärchen Eva/Chris und Iris/Peter, die recht neutralen Pharos (Martin und Michael) und die meinungsführende Stammgruppe (Andrej/Jenny, Annemarie/Tim, Lisha/Lou, Andreas/Caro). Überraschend nicht mehr dabei, weil in Folge fünf freiwillig ausgestiegen, ist das Influencer-Paar Denise und Henning. Denise Kappes zog für sich die Reißleine und wollte lieber gestern als heute die Läster-WG verlassen: „Ich habe das Format unterschätzt und das Gefühl, dass ich hier drin zu einem schlechten Menschen werde. Und das bin ich nicht“, erklärt sie beim Auszug.

Das Tolle: Aufgrund des freiwilligen Auszuges vom Team Influencer, musste am Ende der Folge auch kein anders Paar das Haus verlassen. Um die aggressive Atmosphäre im Haus anzuheizen, wurden die Kandidaten aber trotzdem um ein Stimmungsbarometer gebeten. Da nach den Gruppenspielen gleich drei Paare von der Entscheidung gesichert waren (Andrej/Jenny, Eva/Chris und Lisha/Lou), entfielen fünf Stimmen auf Iris und Peter, Annemarie und Tim sowie Andreas und Caro erhielten jeweils eine. Das hätte man so jetzt einfach akzeptieren können – aber nicht im Sommerhaus der Stars. Da wird lieber ungebremst diskutiert warum genau jetzt wer wen aus dem Haus wählen will und wie wenig Menschlichkeit die Kandidaten deshalb doch zeigen würden – das zumindest warf Eva den Konkurrenten vor. Faszinierend, dass sie so etwas wie Menschlichkeit im Sommerhaus der Stars erwartet hatte. Oder um es mit Lisas Worten zu sagen: „Was für Menschlichkeit alter, ich bin doch hier nicht mit meinen Eltern!“

+++ Folge 4: Schlag auf Schlag ins nächste Drama+++

Bei der explosiven Mischung aus Testosteron-beladenen Machos (siehe unter anderem Auswanderer Andreas), intriganten Läster-Zicken (siehe unter anderem Ex-Bachelor-Finalistinnen Eva und Jenny) und einem prall gefüllten und immer zugänglichen Alkoholvorrat (siehe alle) war es wohl nur eine Frage der Zeit, bis ein Notarzt zum „Sommerhaus der Stars“ ausrücken muss. Immerhin eskaliert seit Folge 1 so ziemlich jeder Streit zwischen den Promi-Pärchen bis kurz vor die Grenze der Handgreiflichkeit. In der vierten Folge war es dann so weit – Blaulicht und „tatütata“ im Bochholter Ferienparadies. Dabei ist die Entstehung der Situation, an dessen Ende Tim aus dem Team Eilfeld bewusstlos unter einer Piñata lag, so kurios und skurril wie das gesamte Sommerhaus: Willkommen im Chaos.

Bällebad, Piñata, Drehscheibe: Was nach Kindergeburtstag klingt, ist in der vierten Folge das Gruppenspiel „Tierisch blind“ für die Promi-Pärchen. Ein Querfeldeinlauf durch die Bocholter Einöde, bei dem die Männer in Tierkostümen völlig blind über Hindernisse klettern müssen, während sie von ihren Frauen Anweisungen erhalten. Nur mit der Hilfe ihrer Liebsten im Ohr müssen Einhorn, Nilpferd, Affe und Co. mit einer Keule die Piñata am Ende des Parcours treffen, um das Spiel für sich zu entscheiden und sich vor der anstehenden Entscheidung ein sicheres Ticket für die kommende Sendung zu sichern. Planlose Männer, kreischende Frauen – eben alles wie immer.

Vor allem Diana Herold und Michael (Team Spirit), die zur Sicherheit nochmal ihre spirituellen Ketten durch die Kraft von Wasser und Sonne mit Energie aufgeladen haben, riefen im Vorfeld den Sieg in diesem Spiel aus – ahnten die beiden doch schon zu diesem Zeitpunkt, dass der Unmut der anderen Teilnehmer gegen sie wohl zum Rauswurf bei der Entscheidung führen würde. Umso engagierter gingen die beiden in ihre letzte Chance, um doch noch länger Teil der streitenden Zweck-WG zu bleiben. Eine um ihr Leben schreiende Diana und ein durch den Parcours stolpernder Michael im Einhorn-Kostüm – die Möglichkeit auf den Sieg war zum Greifen (oder Schlagen) nah. Nur blöd, dass es Tim im Affen-Kostüm ebenfalls nicht nur bis zur Piñata, sondern auch unter selbige geschafft hatte. Trotz dringlicher Bitte (und mit dringlicher Bitte ist hysterisches Kreischen gemeint) von Annemarie, dass Diana doch bitte ihren Mann auf den direkt vor ihm stehenden Tim hinweisen solle, ließ die Ex-Bullyparade-Mimin ihren Michael gewähren. Keule trifft Kopf, Michael haut Tim, Klappe zu, Affe tot.

Na ja, zum Glück nicht tot, aber zumindest für einige Momente bewusstlos, sodass Tim mit gehörigen Kopfschmerzen im Krankenhaus behandelt werden musste. Als der Brummschädel in das Sommerhaus zurückkehrt, eskaliert die Situation. Ein Versehen? So entschuldigt sich Diana. Klare Absicht? Das wirft Annemarie der Täterin vor. „Ich weiß nicht wie dringend ihr 50.000 Euro nötig habt, aber lasst bitte meinen Mann am Leben“, erklärt die DSDS-Dritte und hat bei diesem Streit das ganze Sommerhaus auf ihrer Seite. Das ganze Sommerhaus? Nein! Denn da sind ja noch Eva und Chris – die Ex-Bachelor-Finalistin und ihr Verlobter – die sich aus klarer Abneigung gegen die persönlichen Erzfeinde Andrej und Jenny (Team Bachelor) auf die Seite von Diana und Michael stellten. Das schlug sich auch in der Entscheidung am Abend nieder, in der Eva und Chris als einziges Paar neben Team Spirit nicht für den Rauswurf von Diana und Michael votierten, sondern sich lieber für Martin Bolze und Michaela Scherer (Team Pharo) entschieden. Gefolgt vom nächsten Wortgefecht der verfeindeten Parteien.

Die Fehde zwischen den beiden Bachelor-Teams verspricht also auch in den kommenden Folgen viel Zündstoff für weitere Auseinandersetzungen. Denn auch Evas Verlobter Chris, der zuvor noch philosophisch verlauten ließ „Nach einem Sturm, kommt auch immer ein schönes Wetter“, kündigte an, dass sein Geduldsfaden irgendwann reißen wird.

+++ Folge 3: Der Teufel, mit dem ich schlief +++

Was das Sommerhaus der Stars von anderen „Pseudo-Prominente-weggesperrt“-Formaten wie Promi Big Brother oder Dschungelcamp unterscheidet, ist dass der Zuschauer absolut keine Rolle spielt. Niemand kommt weiter, weil ihn irgendwelche Anrufer sympathisch oder zumindest unterhaltsam finden. Darum bemüht sich auch niemand sympathisch oder unterhaltsam zu sein. Das ist erfrischend für alle. Denn so muss niemand Zeit und Energie verschwenden, die da draußen zu bezirzen, und sich stattdessen voll darauf konzentrieren sich in psychologischer Kriegsführung zu üben, Verbündete zu finden und so richtig schön abzulisten.

Bereits in Folge 3 zeichnen sich klare Fronten ab, wer zweckgebunden mit wem koaliert. Da hätten wir einmal die U-40-Fraktion bestehend aus den Bachelors (Andrej und Jenny), den Youtubern (Lisha und Lou) und den Influencern (Henning und Denise). Zum erweiterten Kreis gehört dann noch Team Eilfeld (Annemarie und Tim), die aber nicht so richtig zum Inner Circle um Wortführer Andrej gehören. Außen vor: die „Allianz der Alten“: „Auswanderer“ Caro und Andreas, die sich nach dem feuchtfröhlichen Eklat am ersten Abend nun ganz ruhig verhalten, die zweiten „Auswanderer“ Martin und Michaela und die Ex-Bullyparade-Mimin Diana mit Mann Michael. Insbesondere Diana schaut sorgenvoll auf den Tuschel-Trupp der Jungspunde, der sich flüsternd berät, wenn man denn nun als nächstes schassen könnte. Zeit für eine eigene Taktik: „Und deswegen ist meine Frage an euch, ob wir uns nicht auch zusammenschließen“, stellt Diana in geschlossener Runde in den Raum – trifft auf wenig Gegenliebe. Auch Michael ist skeptisch, schließlich könne man das als Intrige auffassen. „Sogar Jesus hat sich gewehrt“, argumentiert Diana. „Sogar Jesus hat bei den Pharisäern auf den Tisch gehauen.“ Blöd nur, dass ihre Jünger nicht mitziehen. Absprachen will hier niemand treffen. „Die wählen uns sowieso, Caro“, ist sich Andreas sicher.

Doch da bekommt das bis dato unbeliebteste Paar ungeahnte Schützenhilfe - denn das leere Bett, das Georgina und Kubi hinterließen, wird nachbesetzt. Tadaa, Eva, ist da. Für Andrej und Jenny ist das der Super-GAU, denn die Geister ihrer TV-Vergangenheit holen sie ein. Doch das ehemalige dritte Rad am Beziehungswagen der beiden kommt nicht allein: Eva hat ihren Verlobten Chris im Schlepptau. Ob die Tatsache, dass Eva nun auch ihr Liebesglück gefunden hat, nachdem Andrej sie verschämt hatte, alte Befindlichkeiten null und nichtig macht? Nein, natürlich nicht. Die Dynamik, die durch das neue Pärchen entsteht, bringt den labilen Hausfrieden so richtig ins Wackeln.

Zum Verständnis: Eva Benetatou ist eine alte ungeliebte Bekannte von Andrej und Jenny. Genau genommen buhlte sie neben Jenny um das Herz des Bachelors Andrej, schaffte es bis ins Finale, wurde dann abserviert und rächte sich, indem sie anschließend aus dem Schlafzimmer plauderte. Um es mit Jennys Worten zu sagen: „Eva, die auch mit dem Bachelor geschlafen hat.“ Danach folgten wohl weitere Nadelstiche gegen das junge Liebesglück, aber so genau weiß das jetzt auch niemand mehr. Egal, Grund genug sie nicht zu mögen finden die Bachelor-Verbündeten Henning und Denise sowie Lisha und Lou. Noch bleibt die Hoffnung, dass der Eva-Spuk schnell vorbei sein könnte, schließlich könnte man das neue Paar, Eva und Chris, mit taktischer Stimmabgabe in der Nominierungsnacht schnell wieder los sein.

Doch der Spuk holt die Bachelors trotzdem ein, den Eva sucht die Aussprache. Vergangenheit sei Vergangenheit, sagt Eva. Dann sei das ja geklärt, sagt Andrej. Und so weiter. Deeskalation sieht anders aus, das „klärende Gespräch“ wärmt den Schnee von gestern wieder auf und der tröpfelt durchs undichte Sommerhaus-Dach und spült die gute Stimmung davon. Besonders bei Jenny, die sich fragt, warum Eva es denn überhaupt bis ins Bachelor-Finale geschafft hat. Was da hilft? Ränkeschmieden! Doch da die unbeliebten Neuen sich beim Paarspiel „Dünnbrettbohrer“ einen Nominierungsschutz erspielt haben, muss ein anderes Paar geopfert werden. Keine schwere Wahl, schließlich hat sich Diana durch ihre Art bereits ordentlich unbeliebt gemacht. Doch Team Tuschei-Trupp unterläuft ein folgenschwerer Fehler, der die Konflikte eskalieren lässt. Eva erfährt von dem fiesen Plan, schnappt sich Diana und weiht sie in die Intrige ein. Die ist außer sich. Nach einer kleinen Wahlumfrage zeigt sich, dass Diana und Michael nach dem Wunsch der Mehrheit fliegen sollen. So große Ehrlichkeit passt nicht in den kleinen Raum des Feriendomizils. Henning stellt Eva und Chris zur Rede, die ihn und Denise nominiert haben. Die nächste Aussprache? Wohl eher die Vorstufe der Eskalation. Vom Hölzchen kommt man aufs Stöckchen. Lisha mischt sich ein: „Ich mag dich einfach nicht. Komm klar.“ Jeder hat plötzlich etwas zu sagen. „Ihr seid falsch“, meint Tim. Diana kommt dazu und Tims Alkoholkonsum wird wieder Thema. Contenance, Contenance, mahnt Andrej. Worum es so richtig geht, weiß keiner mehr. Dafür kann jeder mal so richtig seine Meinung sagen. Auf das erregende Moment eines Dramas folgt der Höhepunkt, danach fällt die Handlung wieder ab. Nach und nach ziehen sich die Mitglieder der Zweckgemeinschaft zurück.

Und was bleibt? Für Jenny die Erkenntnis: „Es ist eskaliert.“ Aber nicht wegen Diana und Michael, meint sie. „Sondern wegen dem Teufel, der hier reingekommen ist. Und das ist Eva.“ Darüber ist sich der Tuschel-Trupp einig. Bei der nächsten Nominierungsnacht können sie ihre neue Nemesis zwar nicht von Haus und Hof jagen, aber dafür beim nächsten Mal. Darauf erstmal ein Wein. Prost.

+++ Folge 2: Katerstimmung und noch mehr Bier +++

Nichts schweißt mehr zusammen als ein gemeinsamer Feind: im Sommerhaus der Stars ist das die Krawall-Paarung Georgina und Kubi. Nach der Spuck-Attacke auf den Bachelor stehen zwar alle kurzzeitig unter Schock, doch die Allianz um Andrej ist sich schnell, einig dass „Kubigina“ für diesen vulgären Zwischenfall Hausverbot bekommen sollen. Bedeutungsschwanger überlassen sie den beiden das Haus, damit die zwei Unerwünschten ihre zwei Koffer und zwei Taschen packen können. Still und heimlich ziehen Kubi und Georgina in der Nacht nach einer neuen Rekordzeit von dannen.

Auf das konfliktträchtige Saufgelage, folgt die Katerstimmung am nächsten Morgen. Andrej Mangold hat zwar sein Gesicht gewaschen und die Tränen getrocknet, ist aber noch nicht ganz verdaut. Und ach ja, da hat sich ja noch jemand daneben benommen. Andreas. Der hat „ja gestern ein bisschen Wein getrunken“ und er „verträgt ja keinen Alkohol“, sagt dieser und bewertet den Abend folgendermaßen:„Aber so ist ja eigentlich nichts passiert.“ Na gut, außer ein bisschen Fremdscham für alle.

Für seine Mitbewohner wirft der betrunkene Andreas den längsten Schatten in die Nominierungsnacht. Sie fürchten weitere Ausfälligkeiten. Während der Beratungsgespräche vertraut sich Jenny den anderen an: Andreas hat sie letzte Nach beleidigt und „Miststück“ genannt. Entsetzen. „Er ist eine tickende Zeitbombe“, ätzt Andrej. „Er hat ganz viele Grenzen überschritten.“ Die Anti-Andreas-Allianz hat sich formiert. Meinungsmacher Mangold will taktisch vorgehen: Jetzt könne man den Rauswurf noch begründen. Und schickt seine Untertanen hinaus in die Welt, um die Kunde zu verbreiten.