So war der "Tatort" aus Ludwigshafen

“Tatort“ im Schnell-Check : So richtig was verpasst hätte man jetzt nicht

Drohnenkrieg, eine ungeheuerliche Frage und ein kurzer Moment zwischenmenschlicher Wärme. Trotz eines brisanten Themas plätscherte der neue Odenthal-Tatort etwas dahin. Unser Schnell-Check.

Worum geht es? Ein auf Kriegstrauma spezialisierter Psychologe wird in seiner Praxis ermordet. Zwei Brüder wollen sich für den Tod ihrer Kinder an den USA rächen. Und eine US-Soldatin irgendwie auch.

Worum geht es wirklich? Na, um das ganz große Rad. Den amerikanischen Drohnenkrieg und die übermächtige Frage, ob die USA wirklich Drohnen von Ramstein aus lenken. Spoiler: Man weiß es nicht so genau.

Was darf nicht fehlen? Der klassischste „Tatort“-Satz überhaupt: „Genaueres erst nach der Obduktion.“ Okay, wäre vielleicht auch nicht schlecht, wenn der Satz mal fehlen würde.

Was ist beeindruckend? Kommissarin Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) zerbricht den Apfel, den sie isst, tatsächlich einfach mit der Hand. Soll wohl irgendwie Stärke demonstrieren. Oder Wut. Oder so.

Gibt’s was fürs Herz? Kurz. Wenn Kommissarin Johanna Stern (Lisa Bitter) ihre Kollegin herzt, weil die sich – im Gegensatz zum Zuschauer – mal wieder nach ihrem Ex-Kollegen Kopper sehnt.

Muss man das sehen? Nein. Die 68. Odenthal-Episode plätschert zwischendurch ziemlich dahin.

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