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Berlin: So berichten die Sender zur Wahl

Berlin : So berichten die Sender zur Wahl

Phoenix sendet von Sonntagnachmittag an nichts anderes. Bei Pro7 kommt Stefan Raab zum Einsatz.

Eine echte "Elefantenrunde" ist es zwar nicht, aber bereits am Samstagabend ab 20.15 Uhr wagen sich Armin Laschet (CDU), Thomas Oppermann (SPD), Jürgen Trittin (Grüne), Gregor Gysi (Die Linke) und Rainer Brüderle (FDP) zur "TV Total Bundestagswahl" mit Stefan Raab bei Pro7.

Am Sonntagabend treffen sich um 20.15 Uhr in der "Berliner Runde" im ZDF-Hauptstadtstudio Unter den Linden die Spitzenkandidaten oder Vorsitzenden der im Bundestag vertretenen Parteien. Die Sendung läuft parallel im Ersten und im ZDF, es moderieren die Chefredakteure Peter Frey (ZDF) und Thomas Baumann (ARD).

Bei RTL und n-TV präsentieren von 17.45 bis 19.30 Uhr Peter Kloeppel (RTL-Chefredakteur) und Christoph Teuner (Chefmoderator n-TV) aus dem Kölner Sendezentrum eine gemeinsame Sondersendung. Dabei sollen zwei normale Bürger den Wahlverlauf aus ihrer Sicht kommentieren. Um 22.10 Uhr fasst Peter Kloeppel die Wahl in 15 Minuten zusammen. Danach rekapituliert "Spiegel TV" den Tag in Berlin "zwischen Kanzleramt und Kiezkneipe".

Sat.1 und Pro7 verzichten zugunsten ihrer üblichen Magazine, Serien und Filme komplett auf Wahlberichterstattung. Dafür sendet der Schwestersender N24 ab 17 Uhr eine vierstündige Live-Sendung aus einem Studio vom Dach des Reichstags, präsentiert von Chefmoderatorin Tatjana Ohm.

Am umfangreichsten berichtet der öffentlich-rechtliche Ereignis- und Politiksender Phoenix: Zwischen 16 Uhr und 1 Uhr am Montagmorgen wird live aus dem Wahlstudio am Brandenburger Tor gesendet, unterbrochen nur von der "Tagesschau" und der folgenden "Elefantenrunde" von ARD und ZDF. Ab 21.15 Uhr diskutieren Politikjournalisten den Wahlausgang.

Beim WDR wird ständig Bezug auf die Ergebnisse aus Nordrhein-Westfalen genommen. Die Sondersendung aus dem Düsseldorfer Funkhaus moderieren Sabine Scholt, Gabi Ludwig und Jens Olesen ab 17.45 Uhr, 19.30 Uhr und 22.15 Uhr. Auch das Nachrichtenmagazin "Aktuelle Stunde" (18.50 bis 19.30 Uhr) wird von der Wahl dominiert.

(tjo)