1. Panorama
  2. Fernsehen

Serie über gefälschte Hitler-Tagebücher: „Faking Hitler“ dreht in Düsseldorf

Serie über gefälschte Hitler-Tagebücher : „Faking Hitler“ wird in Düsseldorf gedreht

Die Serie über die gefälschten Hitler-Tagebücher mit Lars Eidinger und Moritz Bleibtreu in den Hauptrollen wird wahrscheinlich schon dieses Jahr zu sehen sein. Gedreht wird seit vergangener Woche in Düsseldorf.

Die Serie kommt wahrscheinlich schon Ende des Jahres ins Programm. Die sechsteilige Serie mit dem Arbeitstitel „Faking Hitler“ stehe voraussichtlich ab Ende 2021 bei TVnow zum Streamen bereit, teilte die Produktionsfirma Ufa Fiction am Mittwoch in Potsdam mit. Gedreht wird demnach seit vergangener Woche in Düsseldorf. Auch in Hamburg soll noch gedreht werden.

Eidinger ist als „Stern“-Journalist Gerd Heidemann und Bleibtreu als Fälscher Konrad Kujau zu sehen. Sinje Irslinger spielt die „Stern“-Redakteurin Elisabeth Stölzl, Ulrich Tukur ihren Vater mit NS-Vergangenheit und Daniel Donskoy einen jüdischen Nazi-Jäger.

„Die bereits bekannte Episode deutscher Mediengeschichte wird in der neuen Serie um aktuelle Themen wie Fake News, die Verharmlosung des Nationalsozialismus sowie die Verführbarkeit von Menschen erweitert“, hieß es von Ufa Fiction. Im April 1983 veröffentlichte das Magazin „Stern“ vermeintliche Tagebücher von Adolf Hitler, die sich nur wenige Tage nach der Veröffentlichung als Fälschung herausstellten.

Die Serie beruht auf der „Stern“-eigenen Podcast-Serie „Faking Hitler“. Was die Produktion angeht, so bleibt alles in der Bertelsmann-Familie, zu der auch die RTL-Mediengruppe mit TVnow gehört. Der „Stern“ gehört zu Gruner und Jahr und somit ebenso zu Bertelsmann wie die Ufa.

(lha/dpa)