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Verzicht gefordert: Sabine Christiansen angeblich wegen Werbung gerüffelt

Verzicht gefordert : Sabine Christiansen angeblich wegen Werbung gerüffelt

Hamburg (rpo). Sabine Christiansen musste sich angeblich wegen eines Werbe-Engagements rügen lassen. Dem Sender ARD stieß laut Bildzeitung ihre Werbung für eine Fluglinie übel auf. Deshalb müsse die Polit-Talkerin in Zukunft auf jede Form von Werbung verzichten.

Wie die Zeitung berichtet, forderte ARD-Unterhaltungschefin Verena Kulenkampff die Moderatorin in einem Brief auf, es müsse vermieden werden, "dass durch derartige Aktivitäten die Unabhängigkeit ihrer programmlichen Arbeit in Zweifel gezogen wird". Christiansen habe angeblich schriftlich erklären müssen, "im Interesse der Integrität ihrer Sendung in Zukunft auf jegliche Form der Werbung zu verzichten", schreibt das Blatt.

Zuletzt waren die TV-Talker Reinhold Beckmann (ARD) und Johannes B. Kerner (ZDF) wegen Werbung für Privatfirmen in die Kritik geraten. Jauch, der 2007 die Nachfolge von Christiansen antreten soll, unterhält ebenfalls mehrere Werbeverträge. Ob er diese bei Vertragsunterzeichnung mit der ARD auflösen wird, ist noch offen. "Ich kann mich zur Zeit nicht äußern, weil noch keine Vertragsverhandlungen stattgefunden haben", zitiert die Zeitung den Moderator des RTL-Dauerbrenners "Wer wird Millionär?".

(afp)