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Rising Star auf RTL: Sasha, Gentleman und Anastacia in die Jury

Neue RTL-Castingshow : Sasha, Gentleman und Anastacia sollen in "Rising Star"-Jury

Die neue Musikshow "Rising Star" soll im Herbst auf RTL beginnen. Der Kölner Privatsender beginnt jedoch schon jetzt mit der Aufwärmphase. Zudem sollen drei hochkarätige Jury-Mitglieder feststehen.

Seit Dienstag können sich angehende Fans der Sendung die "Rising Star Inside App" herunterladen. Mit Hilfe der Smartphone-Anwendung soll das TV-Publikum über das Wohl und Wehe der Gesangskandidaten in der neuen Reihe abstimmen. Erhalten die genug Unterstützung von den App-Usern, wird die vierköpfige Jury sich von ihren Sitzen erheben und den Bewerber in die nächste Runde schicken.

Offen ist nach RTL-Angaben noch, wer die Show moderiert, wer in der Jury sitzt, wie viele Folgen die Staffel hat und wann der exakte Start der Reihe ist. Allerdings sollen einem Bericht der "Bild"-Zeitung zufolge bereits drei Jury-Mitglieder feststehen. Dabei soll es sich um die Musiker Gentleman, Sasha und Anastacia handeln.

Gentleman ist ein Raggae-Musiker aus Köln, der eigentlich Tillman Otto heißt. In Deutschland hatte er zwei Nummer-eins-Alben ("Confidence", 2004, "Diversity", 2010). Sasha heißt mit bürgerlichem Namen Sascha Schmitz und stammt aus Soest. Sein erfolgreichstes Album verkaufte er als sein Alter Ego "Dick Brave": "Dick This!" erreichte 2003 Platz eins der deutschen Charts.

Anastacia ist eine Sängerin aus Chicago, die allerdings in ihrer Heimat weniger Erfolg hat als in Europa. Ihr Album "Anastacia" erreichte 2004 in Deutschland, der Schweiz und Österreich sowie in England Platz eins der Charts. In den USA verkaufte sich die Platte "Freak Of Nature" am besten, die Platz 27 erreichte. In Deutschland und der Schweiz erreichte auch dieses Album Platz eins der Charts.

RTL ist der dritte Sender in diesem Jahr, der eine TV-Sendung auf eine Smartphone-App stützt. Die großen Erfolge blieben damit bisher aus: ProSieben war glücklos mit der Gesangsshow "Keep Your Light Shining", die am 6. Juni vor nur 960.000 Zuschauern zu Ende ging und aller Voraussicht nach nicht fortgesetzt wird. Die ARD schickte im Vorabendprogramm das "Quizduell" drei Wochen lang ins Rennen — erst nach der Hälfte der Sendestrecke gelang es, die technischen Fehler zu beheben.

(dpa/spol)