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Berlin: Quoten bei "Promi Big Brother" stürzen ab

Berlin : Quoten bei "Promi Big Brother" stürzen ab

Der Erfolg, den sich Sat.1 mit dem neuen TV-Format "Promi Big Brother" erhofft hat, stellt sich nicht ein. Das Format, dessen Konzept und Ablauf fast eine Kopie des RTL-Dschungelcamps "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" ist, stürzt bei den Quoten ab. Nach 3,21 Millionen Zuschauern zum Dreieinhalb-Stunden-Start vor einer Woche und sehr guten 22,3 Prozent Marktanteil in der wichtigen Zielgruppe zwischen 14 und 49 Jahren bröckelt das Interesse. Am Mittwoch sahen nur noch 1,34 Millionen Menschen zu – allerdings lief im ZDF die unbesiegbare Champions-League-Konkurrenz.

Heute ist Halbzeit des Zwei-Wochen-Mammutprojekts. Tatsache ist, dass die Show bis auf den vorzeitigen Auszug von David Hasselhoff ereignislos dahinplätschert und längst nicht so viel Erzählpotenzial bietet wie das Dschungelcamp. Die Kritiker reagieren mit schwerem Geschütz. "Das mit Anlauf und Turbobooster am schlimmsten gegen die Wand gefahrene Großprojekt aller Zeiten!", zischelte Mattscheiben-Experte Oliver Kalkofe auf seiner Facebook-Seite. Die Moderationen von Cindy aus Marzahn und Oliver Pocher sind recht zähflüssig, nicht so originell "gescripted" wie bei der RTL-Konkurrenz mit Daniel Hartwich und Sonja Zietlow. Kalkofes Resümee: "So lustig wie ein Eimer Schweinemett."

"Promi Big Brother – die Live-Sendung", Sat.1, 20.15 Uhr

(dpa)