15 TV-Filme pro Jahr - eigene Krimireihe geplant ProSieben lässt Sylt absaufen

Hamburg (rpo). Werbeflaute hin, Werbeflaute her, ProSieben will auch weiterhin 15 eigene TV-Filme pro Jahr produzieren und sich an drei Kinofilmen beteiligen - und lässt dafür direkt die schöne Insel Sylt absaufen.

Zudem werden erstmals wieder seit längerer Zeit zwei deutsche Serien produziert. Der Sender plane außerdem die Rückkehr des Krimis unter einer eigene Dachmarke, ähnlich wie einst die Reihe "Alles außer Mord". Das sagte die zuständige ProSieben-Filmchefin Katrin Holetzeck am Dienstagabend in Hamburg.

Bei ProSieben sind in diesem Herbst und Winter besonders viele Komödien zu sehen, unter anderem die Filme "Mädchen Nr. 1" mit Max von Thun, Julia Dietze und Katharina Wackernagel, "Küssen verboten, baggern erlaubt" mit Marleen Lohse und Bo Hansen sowie "Plötzlich wieder 16" mit Felix Eitner und Gunda Ebert.

Zum Konzept des Senders gehöre es, die Rollen mit besonders vielen Newcomern im Schauspielergewerbe zu besetzen, sagte Holetzeck. Zu den Kino- Koproduktionen zählt unter anderem der Film "Sommersturm", der in der DDR im Jahre 1984 angesiedelt ist.

Zu den größten Filmprojekten zählt ProSieben den Zweiteiler "Das Blut der Templer" über die modernen Tempelritter und den Katastrophenfilm "Tsunami - Die Killerwelle", in dem die schöne Insel Sylt überschwemmt wird.

Im Oktober startet der Sender die eigenproduzierte Serie "Was nicht passt, wird passend gemacht" mit Mareike Carriere und Ralf Richter in den Hauptrollen. Später folgt die Serie "Eighteen". Mit eigenen Serien hatte ProSieben zuletzt nicht viel Glück: "Mallorca", "Delta Team" und "Jets - Leben am Limit" wurden wegen zu geringer Resonanz eingestellt.