Live-Schalten und Sondersendungen Diese TV-Sender übertragen am Samstag die Beisetzung von Prinz Philip

Berlin · Für die Beisetzung von Prinz Philip am Samstag in Großbritannien räumen mehrere TV-Sender in Deutschland Sendeplatz frei. Einige haben Sondersendungen geplant.

Ein Foto des britischen Prinz Philip, Herzog von Edinburgh, steht auf einem Tisch in der Westminster Abbey.

Ein Foto des britischen Prinz Philip, Herzog von Edinburgh, steht auf einem Tisch in der Westminster Abbey.

Foto: dpa/Dominic Lipinski

Der Privatsender Sat.1 kündigte eine dreieinhalbstündige Live-Sondersendung („Abschied von Prinz Philip - SAT.1 Spezial“) ab 14.30 Uhr an. RTL hatte bereits davor bekanntgemacht, die Bestattungszeremonie ab 15.00 Uhr live zu zeigen. Auch der Sender WELT setzt auf eine mehrstündige Berichterstattung ab 14.30 Uhr. Das Erste wiederum plant eine verlängerte „Brisant“-Ausgabe von 16.15 Uhr bis 18.00 Uhr. Der zur Mediengruppe RTL Deutschland gehörende Nachrichtensender ntv berichtet live von 15.25 Uhr bis 17.30 Uhr. Das ZDF plant ein ZDF spezial ab 15.10 Uhr. Das Erste wiederum plant eine verlängerte „Brisant“-Ausgabe von 16.15 Uhr bis 18.00 Uhr.

Prinz Philip: Bilder aus dem Leben des Ehemanns von Queen Elizabeth II.
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Bilder aus dem Leben von Prinz Philip

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Foto: dpa/Andy Rain

Der Mann von Queen Elizabeth II. (94) war am vergangenen Freitag im Alter von 99 Jahren gestorben. Er und die Queen waren über sieben Jahrzehnte miteinander verheiratet. Die landesweite Trauerzeit folgt einem klaren Protokoll. Für jedes ranghohe Mitglied der britischen Königsfamilie wird noch zu Lebzeiten ein Plan für den Todesfall vorbereitet. Die Bestattungszeremonie wird laut dem Palast vom Fernsehen übertragen, fällt aber wegen der Corona-Pandemie kleiner aus als gewöhnlich, um Menschenansammlungen zu verhindern.

Als Queen Mum Elizabeth als letzte Gemahlin eines britischen Regenten 2002 starb, wurde ihr Leichnam in der Westminster Hall aufgebahrt und Tausende kamen, um sich von ihr zu verabschieden. Bei Prinz Philip wird es all das nicht geben, auch weil er nichts davon wollte. Ausdrücklich wünschte er sich auch kein Staatsbegräbnis, ganz unabhängig von Corona.

(ahar/dpa/afp)
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