"18 - Die beste Zeit meines Lebens": Oliver Geissen moderiert RTL-Nostalgieshow

"18 - Die beste Zeit meines Lebens" : Oliver Geissen moderiert RTL-Nostalgieshow

Hamburg (RPO). Mit 18 Jahren hatte RTL-Moderator Oliver Geissen nur Flausen im Kopf. "Ich machte heimlich den Führerschein, versteckte das Auto meiner Mutter und dachte, es sei irre witzig", sagt der 40-Jährige über das Jahr seiner Volljährigkeit. Der Hamburger moderiert ab 12. Februar die neue Sendung "18 - Die beste Zeit meines Lebens".

Darin erinnern sich jeweils drei Prominente wie Birgit Schrowange und Hella von Sinnen, Ex-Fußballmanager Reiner Calmund und Ex-Boxprofi Axel Schulz ihrer Volljährigkeit und schwelgen gemeinsam in Erinnerungen, zeigen Bilder aus der Jugend und sprechen über ihre damalige Liebe.

Passend zu den verschiedenen Jahrgängen spielen Bands die Hits vergangener Tage. Die Prominenten agieren zudem in verschiedenen Studioaktionen, so wurden etwa Jugendzimmer der Gäste für die Show nachgebaut. In Einspielern wird die Mode der 80er Jahre à la Miami Vice ebenso wie die legendären Autos der 60er und 70er Jahre bei den Zuschauern in Erinnerung gerufen. Der bekannteste Partyhit wird ebenso gesucht wie der bewegendste Sportmoment und größte Frauenschwarm.

"Die Show ist generationenübergreifend angelegt", sagt Geissen. Die zeitliche Spanne der Sendung reicht von den 60er Jahren - der damals noch schlanke Reiner Calmund wurde im Jahr 1966 volljährig - bis ins Jahr 2001 und dem 18. Geburtstag des Moderators Klaas Heufer-Umlauf. Die drei Gäste pro Sendung präsentieren jeweils unterschiedliche Jahrgänge und heute 18-Järige entscheiden am Ende jeder Nostalgieshow, welches von den verschiedenen Jahrzehnten das spannendste war.

Es geht auch um ernste Themen

"Er werden aber auch ernste Themen wie der Vietnamkrieg, die 'Rote Armee Fraktion' und der Rinderwahn BSE abgehandelt" so der Moderator. Überrascht sei er von Axel Schulzes Erinnerungen gewesen: 1986, dem Jahr der Volljährigkeit des Ex-Box-Profis, sei in der damaligen DDR erst Wochen nach der Katastrophe von Tschernobyl die Bevölkerung informiert worden. Erst das Westfernsehen hätte die DDR-Bürger von den bedrohlichen Ereignissen in Kenntnis gesetzt. Geissen hat sich aber schon früh von dem Gedanken und Anspruch verabschiedet, schwierige Themen in der Nostalgieshow in aller Tiefe und Breite behandeln zu wollen. Dies sei in diesem Format nicht machbar, sagt er.

Der Moderator selbst hatte seine Volljährigkeit zusammen mit Freunden und Eltern in Hamburg gefeiert. "Zu dieser Zeit spielte ich in der Eimsbütteler Oberliga und die Welt wollte ich im Alter von 18 sicher noch nicht verändern", so Geissen. Während sich seine Schulkameraden drei Wochen lang auf dem Dachboden einschlossen, um fürs Abitur zu büffeln, nahm es der damals 18-Jährige eher gelassen: Letztlich reichte es aber doch noch zu einem Abiturdurchschnitt von 3,3; wohl auch dank der guten Ergebnisse in Sport. "Die erste Freundin war mit 18 auch schon lange durch", bemerkt der beliebte TV-Showmaster.

Den bereits produzierten vier Sendungen von "18 - Die beste Zeit meines Lebens" sollen weitere folgen. "Unser Ziel sind 18 Folgen", sagt Ideengeberin Gabi Abegg-Karmalker von der Produktionsfirma Endemol. Auch soll das Format in andere Länder verkauft werden. Die vier Folgen werden ab 12. Februar jeweils freitags, um 21.15 Uhr, direkt nach der Quizsendung "Wer wird Millionär?" ausgestrahlt.

(DDP/awei)
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