Matthias Brandt will als Kommissar weg vom "Polizeiruf 110"

Beliebter TV-Ermittler : Matthias Brandt will weg vom "Polizeiruf"

Matthias Brandt will aus der ARD-Krimiserie "Polizeiruf 110" aussteigen. Er wolle sich nicht zu sehr über seine Rolle als Fernsehkommissar definieren lassen, lautet die Begründung.

"Über Art und Zeitpunkt des Ausstiegs sind wir mit ihm derzeit im Austausch", teilte der Bayerische Rundfunk am Dienstag in München mit. Die Redaktion sei "in intensiven Gesprächen mit Matthias Brandt, der nach langer und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit dem BR ans Aufhören denkt".

Zuvor hatte der Schauspieler der "Süddeutschen Zeitung" gesagt, dass er aufhören werde - in diesem oder im kommenden Jahr. Er wolle sich nicht auf die Ermittlerrolle festlegen lassen. "Fernsehkommissar ist bei uns lustigerweise eine eigene Berufsbezeichnung. Ich würde mich aber nur ungern davon dauerhaft prägen lassen. Noch lieber als Polizist bin ich nämlich Schauspieler." Auch der "Tagesspiegel" hatte über Brandts geplanten Abschied berichtet.

Von Frühjahr an seien noch mehrere "Polizeirufe" mit Brandt geplant, hieß es vom BR. "Bei den vielen nationalen und internationalen Angeboten, die Matthias Brandt erhält, ist es verständlich, wenn er nach all den Jahren auch andere Rollen annehmen möchte."

Brandt ist seit 2011 als Kommissar Hanns von Meuffels im "Polizeiruf" aus München zu sehen.

(csi/dpa)
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