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Masked Dancer 2022: Wer ist raus? Das Schaf musste in Folge 2 gehen

Promi-Show : Das Schaf trabt bei „The Masked Dancer“ vom Parkett

Bei der zweiten Folge der ProSieben-Sendung „The Masked Dancer“ musste sich die Figur des Schafs aus dem Pelz schälen. In dem Kostüm tanzte ein Promi, der vor allem wegen seiner Schlagkraft bekannt ist.

 Der ehemalige Boxer Axel Schulz ist als Schaf in der ProSieben-Show „The Masked Dancer“ enttarnt worden. Der 53-Jährige erhielt am Donnerstagabend zu wenige Stimmen der Zuschauer und musste daher seine Maske ablegen, unter der er lange unerkannt in der Sendung Tänze gezeigt hatte. „Das Geile ist, dass du darunter Faxen machen kannst“, fasste Schulz die Vorzüge des latent dämlich dreinblickenden Tieres zusammen, das er verkörpert hatte.

Tatsächlich überzeugte das Schaf vor allem durch seine Komik. Über die tänzerischen Qualitäten hatte die Jury - als Schulz noch nicht enttarnt war - teils niederschmetternde Urteile abgegeben. „Das Schaf sieht auf jeden Fall so aus, als wäre es beim Sportunterricht immer als letztes gewählt worden“, sagte Moderatorin Johanna Klum, die die Darbietung zudem „ein Tanz-Vermeidungsprogramm“ nannte. Auch Moderator Steven Gätjen stellte fest, dass das Schaf auf dem Tanzparkett „begrenzt talentiert“ sei.

Schulz nahm das mit viel Humor. „Meine Tanzlehrerin, die ist glaub' ich durchgedreht. Weil: Du musst ja die Schritte können“, sagte er. „Und ich kann so eine Scheiße nicht.“ Bei der Show habe er auch eigentlich mitgemacht, weil er das Tanzen habe lernen wollen. „Aber hat nicht geklappt.“ Glücklich war er dennoch.

Der Ex-Profiboxer flog als zweiter Promi aus der Sendung. In der vergangenen Woche war Sängerin Ute Lemper als Glühwürmchen enttarnt worden. In der Show verbergen sich Prominente unter üppiger Verkleidung. Jury und Zuschauer versuchen, anhand ihrer Tänze und mit Hilfe von Indizien ihre wahre Identität zu erraten.

Lange war auch beim Schaf niemand auf den Namen von Schulz gekommen, der auch der „weiche Riese“ genannt wurde und in den 90ern große Popularität erlangt hatte, obwohl er nie einen wichtigen internationalen Titel gewann. Unvergessen ist sein Kampf gegen den damals gealterten Box-Platzhirsch George Foreman, den er 1995 in Las Vegas bestritt. Schulz, ein stets breit berlinernder Koloss, verlor äußerst umstritten nach Punkten. Aber die Niederlage machte ihn groß.

Dass es sich bei dem Schaf um einen Boxer handeln könnte, wurde in der Show offensichtlich, als in einem Video mit Indizien die Buchstaben „O.K.“ auftauchten und angedeutet wurde, dass man sie rückwärts lesen müsse. Also: K. o. - und im Boxen bekannt als Knockout. Während Sänger Alexander Klaws im Rateteam auf Henry Maske tippte, legte sich sein Kollege Steven Gätjen ganz zum Schluss auf Schulz fest und landete damit einen Treffer. Allerdings waren zuvor auch andere Namen ausgiebig verhandelt worden, etwa der von Fernsehmoderator Jörg Pilawa.

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Noch im Wettbewerb sind bei „The Masked Dancer“ nun ein tanzender Buntstift, ein Affe, ein muskulöser Superheld mit Namen Maximum Power, eine Maus und eine Art Wischmopp, den ProSieben Zottel getauft hat. Wer in den Kostümen steckt, werden die kommenden Wochen zeigen.

(peng/dpa)