Lindenstraße: Requisiten bald im Haus der Geschichte in Bonn zu sehen

Nach dem Serien-Ende : Requisiten aus der „Lindenstraße“ bald im Haus der Geschichte in Bonn zu sehen

Kulissen und Requisiten der „Lindenstraße“ sollen in verschiedenen Museen ausgestellt werden. Das Restaurant „Akropolis“ und das „Café Bayer“ wandern ins Technik-Museum Speyer, die Bushaltestelle und die Küche von Helga Beimer werden in Bonn ausgestellt.

Der WDR informierte am Montag über die Pläne, Kulissen und Requisiten aus der 1985 gestarteten Kult-Serie an Museen zu geben. Auch die Deutsche Kinemathek in Berlin wird den Angaben zufolge verschiedene Requisiten ausstellen, etwa die Speisekarten des „Akropolis“ sowie die Bademäntel von Helga Beimer und Anna Ziegler. Die Kinemathek nimmt für die neue „Sammlung Lindenstraße“ zudem 373 Folgen der Serie dauerhaft in ihren Bestand auf. Die Sammlung soll am Donnerstag eröffnet werden.

Dem WDR zufolge laufen Gespräche mit weiteren Museen, die an einer Übernahme von Möbeln, Innenkulissen, Requisiten und Kostümen aus der „Lindenstraße“ interessiert sind. Die übrigen Kostüme, Kulissen und Requisiten sollen in den auch vom WDR genutzten Fundus für Film- und Theaterausstattung übergehen oder werden für einen karitativen Zweck verkauft.

Am 29. März wird mit „Auf Wiedersehen“ nach knapp 35 Jahren die 1758. und letzte Folge der „Lindenstraße“ ausgestrahlt. Die Fernsehprogrammkonferenz der ARD hatte im November 2018 das Ende der wöchentlichen Serie verkündet, die seit 1985 immer sonntags läuft. Als Gründe für die Einstellung wurde auf sinkende Zuschauerquoten und zu hohe Kosten verwiesen. Derzeit berät der Senderverbund darüber, wie das Vorabendprogramm am Sonntag im Ersten künftig aussehen soll. Film-Mitarbeiter hatten gegen ihre Kündigung geklagt.

(cka/epd)
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