Jimmy Kimmel moderiert mit krankem Sohn Billy auf dem Arm

Late-Night-Talker kämpft mit Tränen: Jimmy Kimmel moderiert mit krankem Sohn auf dem Arm

Late-Night-Talker Jimmy Kimmel hat in seiner Show einen ganz besonderen Gast begrüßt: seinen Sohn Billy, der im Frühjahr mit einem Herzfehler zur Welt kam. Der Auftritt ging vielen Zuschauern ans Herz. Aber es gibt auch kritische Stimmen.

"Ich konnte letzte Woche nicht hier sein, weil dieser Junge hier eine Herz-OP hatte", erklärte Jimmy Kimmel mit Billy auf dem Arm. "Aber es geht ihm gut", betonte der 50-Jährige sichtlich gerührt. "Er hat sich vielleicht in die Windeln gemacht, aber es geht ihm gut." Billy stehe nur noch eine Operation bevor.

Bereits kurz nach seiner Geburt hatte sich das Kind einem Eingriff am Herzen unterziehen müssen. Schon damals hatte der Moderator in seiner Sendung darüber gesprochen und auch in der Folge immer wieder gefordert, dass Eltern aller Einkommensklassen weiterhin ein Anrecht auf eine gute Behandlung für ihre Kinder haben müssten.

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Auch am Montag appellierte Kimmel leidenschaftlich an Politiker in Washington, mehr für die Gesundheitsversorgung von Kindern in den USA zu tun, deren Eltern nicht so wohlhabend seien wie er selbst. Immer wieder kämpfte der Moderator mit den Tränen: "Papa weint im Fernsehen, aber Billy nicht. Das ist unglaublich."

In den sozialen Netzwerken erhält der Moderator für den rührenden Auftritt mit seinem Sohn viel Beifall. Etliche Zuschauer wünschen Billy ein langes und gesundes Leben. Doch es gibt auch deutliche Kritik: "Dieses Kind hat eine Herz-OP überlebt, aber hätte in diesem Studio ebenso gut eine Herzattacke kriegen können", kommentiert ein User den Auftritt vor großem Publikum auf der Showbühne. Ein anderer Kritiker schreibt: "Er benutzt sein eigenes Kind für sein Image und um Politik zu machen."

(mro)