Ingo Kantorek: "Köln 50667"-Darsteller und Ehefrau sterben bei Unfall

Auf Autobahn-Rastplatz : „Köln 50667“-Darsteller Kantorek und Ehefrau sterben bei Unfall

Bei einem Unfall auf einem Autobahnrastplatz in Sindelfingen ist der „Köln 50667“-Schauspieler Ingo Kantorek gestorben. Auch seine Frau verstarb bei dem Unfall in der Nacht zu Freitag.

Der TV-Darsteller Ingo Kantorek (44) und seine Frau (48) sind bei einem Unfall auf einem Autobahnparkplatz in Baden-Württemberg ums Leben gekommen. Das sagte am Freitag ein Sprecher der Polizei. Kantorek spielte in der Reality-Soap „Köln 50667“ bei RTL II die Hauptrolle des Bikers Alex Kowalski. Zunächst hatten „Bild“-Zeitung und „Tag24“ darüber berichtet.

„Köln 50667“-Produzent Felix Wesseler sagte nach RTL-Angaben: „Wir sind geschockt und voller Anteilnahme und können selber noch nicht richtig fassen, was passiert ist.“ Nach Angaben des Senders kamen Kantorek und seine Frau gerade aus dem Urlaub.

Das Wrack eines SUV liegt nach einem Unfall auf einem Autobahnparkplatz halb unter einem Lkw-Anhänger. Auf dem Autobahnparkplatz in der Nähe von Sindelfingen ist das Auto ungebremst in den Sattelzug gekracht. Bei dem Unfall starben TV-Darsteller Ingo Kantorek (44) und seine Frau (48). Foto: dpa/Dettenmeyer

Aus bislang unbekannten Gründen war die 48-Jährige, die am Steuer saß, in der Nacht zum Freitag beim Einfahren auf den Parkplatz nahe Sindelfingen mit dem Wagen von der Straße abgekommen. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, prallte das Auto zunächst gegen eine Betonwand und krachte dann in einen parkenden Sattelzug. Der 44-Jährige, der auf dem Beifahrersitz saß, starb laut Polizei noch an der Unfallstelle. Der Rettungsdienst brachte seine Frau zunächst ins Krankenhaus, wo sie am Morgen starb.

Der 60 Jahre alte Lastwagenfahrer, der zum Unfallzeitpunkt in seiner Kabine geschlafen hatte, wurde leicht verletzt. Ein Gutachter soll nun klären, wie es zu dem Unfall an der Autobahn 8 in Fahrtrichtung Karlsruhe kommen konnte. Unklar war zunächst, ob die Frau zu schnell gefahren war.

(mja/dpa)
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