Bublath verlässt Talkshow vorzeitig: "Ich wollte bei Therapie nicht stören"

Bublath verlässt Talkshow vorzeitig : "Ich wollte bei Therapie nicht stören"

Düsseldorf (RPO). Sichtlich verärgert hat Wissenschaftsmoderator Joachim Bublath die Talkshow "Menschen bei Maischberger" in der ARD vorzeitig verlassen. Hintergrund war ein Streit zwischen dem ZDF-Moderatoren und der Popdiva Nina Hagen über UFOS. Was hatte den Physiker so verärgert?

Die Themenrunde in der ARD stand unter dem Thema "Ufos, Engel und Außerirdische". Zunächst hatte Nina Hagen von ihrer Begegnung mit Außerirdischen berichtet. Bublath sollte den wissenschaftlichen Gegenpart zu Nina Hagen bilden. Bublath stand nach rund 45 Minuten auf und verließ die Talkrunde vorzeitig. "Ich fühle mich hier wie in einem Kuriositäten-Kabinett", so der Physiker.

Bublath, der nicht an UFOS glaubt, begründete seinen vorzeitigen Abgang aus der Talkshow. Es sei nur um persönliche Erlebnisse gegangen, so Bublath im Interview mit der "Bild"-Zeitung. Dagegen sei abgesprochen gewesen, dass sich die Talkrunde kritisch mit dem Phänomen auseinandersetzen sollte. Auch wenn er nicht an UFOS glaube, sei es durchaus möglich, dass es noch außerhalb der Erde Leben geben könne. Allerdings sei eine Kontaktaufnahme wegen der großen Entfernung schwierig.

Und dem "Express" sagte Bublath: "Ich dachte, ich wäre zu einer Diskussionssendung eingeladen, doch dann wurde es zu einer Therapiestunde, und ich wollte die anderen bei ihrer Therapie nicht stören".

Die Redaktion von Sandra Maischberger zeigte sich überrascht von Bublaths Abgang. Redakteur Carsten Wiese sagte ebenfalls dem "Express", dass jeder wisse, wie Nina Hagen sei. Sie wären überrascht gewesen, dass Bublath das ganze persönlich genommen hätte.

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