How to get away with murder mit Viola Davis als Strafverteidigerin

US-Serie "How to get away with murder": Wie man mit Mord davonkommt

In dieser mehrfach ausgezeichneten US-Serie stehen Lügen und Intrigen auf dem Stundenplan.

Diese Serie ist nichts für Idealisten. Wer einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit hat, dem läuft es schon in der ersten Folge eiskalt den Rücken runter. Denn die Strafverteidigerin Annalise Keating (Viola Davis) hat keinerlei Interesse daran, das Richtige zu tun. Sie stellt sich bei jedem Fall, den sie übernimmt, nur eine einzige Frage: "Wie schaffe ich es, dass mein Mandant mit Mord davonkommt?"

Skrupellos, rücksichtslos und mit einem ungeheuren Tempo stachelt sie ihre Studenten an, ihr bei der Beantwortung genau dieser Frage zur Hand zu gehen. Und diese mutieren dabei regelrecht zur rechten Hand des Teufels - könnte man meinen. Denn in der neuen US-Serie "How to get away with murder" ist zum Glück nichts so, wie es scheint.

Dreh- und Angelpunkt der Serie ist die ebenso erfolgreiche wie eiskalte Annalise Keating. Sie unterrichtet Jura an der Middleton University in Philadelphia und ist dort berühmt-berüchtigt. Jedes Jahr wählt sie eine Handvoll Studenten aus, die für sie arbeiten dürfen. In einem ersten Fall empfehlen sich dafür der gutmütige Wes Gibbons (Alfred Enoch), der charismatische Connor Walsh (Jack Falahee), die ehrgeizige Michaela Pratt (Aja Naomi King), der aus reichem Haus stammende Asher Millstone (Matt McGorry) und die schüchterne Laura Castillo (Karla Souza).

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Jeder von ihnen möchte seine Mentorin beeindrucken - und wählt dafür moralisch fragwürdige bis höchst illegale Methoden. Das geht so weit, dass sich die Protagonisten bald selbst gewaltig reinreiten. Als die Studentin Lila Stangard tot aufgefunden wird, sind plötzlich alle irgendwie involviert - und Keatings Studenten stehen selbst vor der Frage, wie sie mit Mord davonkommen. Trauen sollten sie niemandem, denn jeder von ihnen hat eine Leiche im Keller.

"How to get away with murder" ist eine herrlich böse Serie. Die Mandanten sind so skurril und soziopatisch, dass es geradezu Spaß macht zu sehen, wie sie dem System entwischen. Und auch die Protagonisten inklusive Keatings Team und den Studenten sind vielschichtige Charaktere mit allerlei Abgründen, die sich nach und nach auftun.

"How to get away with murder", Vox, 20.15 Uhr

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(RP)